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Ich warf einen letzten Blick auf das Haus 1551. Es schien jetzt ruhig zu sein, eine zusammengefallene Ruine. Aber die grauen Vögel kreisten immer noch darüber und als ich langsam anfuhr, sah ich ein schwaches rötliches Licht durch die dunklen Staubwolken dringen, die noch immer aus dem zusammengesackten Dach aufstiegen.
Da
Die Straße hallte plötzlich wider vom Klang re
Ich gab Gas und fuhr los, so schnell es ging.
Ich fuhr über die Mission Street in nördlicher Richtung, zur Van Ness und in Richtung Brücke. Ich hatte keine Idee, was ich überhaupt tun ko
Mission Street erschien an diesem Tag völlig normal, sodass ich kaum glauben ko
Die Golden Gate war jetzt noch dichter von Nebel umhüllt. Ihre hohen Umrisse wirkten wie spi
Ich schaute Jane kurz an. Sie lag noch immer bewegungslos auf dem Rücksitz. Ich sprach ein weiteres Gebet für George Thousand Names – er durfte nicht sterben; außerdem würde da
Plötzlich stoppte der Wagen vor mir. Ich hupte mehrmals, aber er blieb stehen. Ich öffnete die Tür und stieg alarmiert aus und sah, was los war. Zwei Polizisten hatten den Verkehr angehalten. Sie standen auf der Straße und deuteten nach oben. Ich ra
»Was ist das Problem?«, frage ich. Ich versuchte ganz normal zu klingen, doch ich vermute, dass meine Stimme ziemlich schrill war.
»Da oben gibt es eine Störung. Irgendeine Beschädigung der Konstruktion. Sehen Sie das?«
Ich spähte hinauf in den Nebel. Die Polizisten hatten recht. Die Aufhängeseile der Brücke schwangen alarmierend von einer Seite zur anderen. Und irgendwie schienen sie mit etwas verkrustet zu sein. Als ich genauer hinsah, erka
»Das ist wirklich eigenartig«, sagte einer der Cops. »Sehen Sie das? Da oben? Sieht das nicht aus wie etwas Finsteres, oder etwa nicht?«
Er merkte mehr, als ihm klar war. Die Finsternis, die um die Pfeiler der Brücke wallte wie ein Stück Nacht, war die Substanz Coyotes. Er hatte seine schattige, amorphe Form angenommen, die Form, mit der er inmitten von Sandstürmen die Wüste durchquerte und mit den heißen Winden des Südens reiste. Jetzt holte er sich da oben den Gewi
Ein Drahtseil sackte durch und schwang da
In diesem Augenblick kümmerte ich mich um keinen Polizisten oder sonst jemanden mehr. Ich wusste, dass Coyote das Haar hatte, ko
Die Polizisten glotzten mich an.
»Coyote!«,brüllte ich. »Komm her und stell dich zum Kampf, Coyote!«
Einer der Polizisten schnappte sich meinen Arm. »Hey, Mister, bitte nicht so laut, ja?«
»Coyote!«,kreischte ich. »Ich fordere dich heraus! Du Feigling! Du Bestie! Heimtückischer Mörder!«
Der Polizist sagte: »Was zum Teufel …?«
Aber der Himmel verfinsterte sich jetzt noch mehr und die Brücke erzitterte unter lautem Gedröhne. Und nun, als die Polizisten nach oben schauten, sahen sie, zu wem ich sprach. Man hörte einen allgemeinen Seufzer der Überraschung und Angst aus den Kehlen der Leute, die aus ihren Wagen gestiegen waren.
Ganz oben auf den Pfeilern der Brücke hockte Coyote in seiner hässlichsten und wildesten Form. Er waberte und veränderte sich mit jedem Windstoß, aber die hinterhältigen Augen bra
Autofahrer und Polizisten liefen davon. Einer der Cops versuchte, mich mit sich fortzuziehen, aber ich schüttelte ihn ab. Hinter mir hörte ich Menschen, die über die Straße liefen, und das Geräusch von Autotüren, die geöffnet wurden, weil auch die Letzten ihre Frauen und Kinder von hier wegbrachten.
»Coyote!«,schrie ich. Ich war in Schweiß gebadet und zitterte am ganzen Körper. »Ich habe deine Bärenjungfrau, Coyote!«
Der grausige Körper des Dämons zog sich zusammen und verkrümmte sich, doch er war jetzt klarer durch den Nebel zu erke
»Coyote! Gib mir das Haar und du bekommst deine Bärenjungfrau zurück! Hörst du mich, Coyote? Hörst du mich?«
Die Brücke erbebte heftig. Stahl und Betonteile stürzten von oben auf die Straße und schlugen auf die verlassenen Autos.
Ich drehte mich um und ra
Ich erreichte den Wagen. Der Atem der Bestie traf mich, ein sengender Hurrikan, der mir heiß in die Ohren blies. Mein Gesicht fühlte sich an wie rohes Fleisch. Ich riss die Wagentür auf und versuchte, Jane von ihrem Sitz auf die Straße zu heben. Ich schwitzte und fluchte, und die ganze Zeit erbebte die Brücke unter mir, sodass ich kaum stehen bleiben ko
In diesem Augenblick liefen mir drei uniformierte SWAT-Leute mit ihren Gewehren nach. Einer von ihnen schlug mir auf die Schulter und schrie: »Okay, mein Freund, jetzt hau hier ab, so schnell du ka
»Das ka