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»Sie kö

»Komm, Lloyd«, wiederholte Whitney. »We

»Okay.« Sie gingen gemeinsam zur Tür, und Lloyd drehte sich noch einmal um. »Er wird dir ganz schön einheizen, Miststück.«

»Du warst der beschissenste Liebhaber, den ich je hatte, Lloyd«, sagte sie freundlich.

Er wollte sie anspringen, aber Whitney und Ken DeMott hielten ihn fest und schoben ihn durch die Tür. Die Doppeltüren schlössen sich mit einem leisen, klickenden Geräusch.

»Zieh dich an, Dayna«, sagte Je

Dayna stand auf und rieb den purpurnen Bluterguß am Arm.

»Gefallen dir solche Leute?« fragte sie. »Mit solchen Leuten steckst du unter einer Decke? Mit Leuten wie Lloyd Henreid?«

»Du hast mit ihm geschlafen, nicht ich.« Zum erstenmal war ihr eine Gefühlsregung anzumerken. Wütende Mißbilligung. »Findest du es schön, hierherzukommen und die Leute auszuspionieren? Du verdienst alles, was dir bevorsteht. Und dir steht eine Menge bevor, Schwester.«

»Ich hatte meine Gründe, mit ihm zu schlafen.« Sie zog ihren Slip an. » Und auch für das Spionieren.«

»Warum hältst du nicht einfach den Mund?«

Dayna drehte sich um und sah Je

Je

»Geht es dich auch nichts an, we

»Hoffentlich machen sie das. Ihr oder wir, das sagt er. Und ich glaube ihm.«

»Hitler haben sie auch geglaubt. Aber du glaubst ihm nicht. Du hast nur Schiß vor ihm.«

»Zieh dich an, Dayna.«

Dayna zog ihre Hose an und machte Knöpfe und Reißverschluß zu. Da

»Mach die Tür auf, Dayna! Mach auf, oder ich schieße das Schloss raus!«

»Schlecht...« sie würgte noch einmal laut. Auf Zehenspitzen tastete sie mit der Hand über den Medikamentenschrank, dankte Gott, dass sie das Messer hier oben liegengelassen hatte, betete um noch zwanzig Sekunden...

Sie hatte das Messer. Sie schnallte es um. Jetzt hörte sie andere Stimmen im Schlafzimmer.

Mit der linken Hand drehte sie den Wasserhahn über dem Waschbecken auf. »Moment, mir ist schlecht, verdammt noch mal!«

Aber sie ließen ihr nicht einmal einen Moment. Jemand trat gegen die Badezimmertür, und sie bewegte sich in ihrem Rahmen. Dayna schob die Klinge zurück. Sie lag in ihrem Unterarm wie ein tödlicher Pfeil. In fliegender Hast streifte sie sich die Bluse über und knöpfte die Ärmel zu. Spritzte sich Wasser über den Mund. Zog die Wasserspülung.

Wieder ein Tritt gegen die Tür. Dayna drehte am Knopf, und sie stürzten herein. Lloyd mit wildem Blick, Je

»Ich hab' gekotzt«, sagte Dayna kalt. »Schade, daß du nicht zuschauen ko

Lloyd packte sie an den Schultern und stieß sie ins Schlafzimmer.

»Ich sollte dir das Genick brechen, Fotze.«

»Denkt an die Stimme eures Herrn.« Sie knöpfte ihre Bluse vorn zu und sah die Umstehenden mit blitzenden Augen an. »Er ist euer Hundegott, nicht wahr? Leckt ihm den Arsch, und ihr werdet ihm gehören.«

»Du solltest lieber das Maul halten«, sagte Whitney grob. »Du machst alles nur noch schlimmer für dich.«

Sie sah Je

»Er ist der Größte und der Stärkste«, sagte Whitney merkwürdig sanft. »Er wird eure Leute vom Antlitz der Erde tilgen.«

»Schluß mit dem Gerede«, sagte Lloyd. »Gehen wir.«

Sie wollten sie an den Armen packen, aber sie wich zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und schüttelte den Kopf. »Ich gehe«, sagte sie.

Außer einigen Mä

Angst tröpfelte in ihre Körperhöhlungen wie kaltes Wasser, und sie kam sich linkisch und unbeholfen vor. Lloyd lehnte sich über den Schreibtisch und drückte einen Kippschalter. Dayna sah, daß er leicht schwitzte.

»Wir haben sie, R.F.«

Sie spürte hysterisches Gelächter in sich hochblubbern und ko

»Sei still!« zischte sie. »Du weißt nicht, was dir bevorsteht.«

»Ich weiß es«, sagte Dayna. »Aber du und der Rest, ihr wißt es nicht.«

Aus der Gegensprechanlage erklang eine angenehme, fröhliche Stimme: »Sehr gut, Lloyd, danke. Schick sie bitte herein.«

»Allein?«

»Ja, durchaus.« Ein nachsichtiges Kichern war zu hören, als die Sprechanlage ausgeschaltet wurde. Als Dayna es hörte, wurde ihr Mund trocken.

Lloyd drehte sich zu ihr um. Er schwitzte jetzt stärker, Schweißtropfen liefen ihm von der Stirn und wie Tränen über die Wangen. »Du hast ihn gehört. Los jetzt!«

Sie verschränkte die Arme unter den Brüsten, so daß das Messer i

»Da

»Sieh dich doch an, Lloyd. Du hast solche Angst, daß du nicht mal einen jungen Hund reinschleifen kö

»Ihr habt alle Angst. Je

»Hör auf, du widerliche Schlange«, flüsterte Je

»Solche Angst hatte ich in der Freien Zone nie«, sagte sie. »Dort habe ich mich wohl gefühlt. Ich bin gekommen, weil ich mich auch in Zukunft wohl fühlen will. Noch politischer war die Sache nicht. Ihr solltet darüber nachdenken; vielleicht verkauft er Angst, weil er sonst nichts zu verkaufen hat.«