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»Wir haben heute abend die erste Ad-hoc-Versammlung«, sagte Stu.

»Ich habe zwei Kästen Bier, Käsecracker, Käsedip und Peperoni, die eigentlich noch gut...«

»Darum geht es nicht, Fra

»Echt?« Sie war überrascht. Dick schien ihr nicht der Ma

»Er meinte, er würde gern mitarbeiten, aber erst müßten wir hier einen Arzt haben, momentan sei es ihm unmöglich. Heute sind wieder fünfundzwanzig Leute angekommen, und eine Frau hatte eine Blutvergiftung im Bein. Von einem Kratzer, als sie unter einem rostigen Stacheldrahtzaun hindurchgekrochen ist.«

»Oh, das ist schlimm.«

»Dick hat sie gerettet... Dick und diese Krankenschwester, die mit Underwood gekommen ist. Ein großes, hübsches Mädchen. Laurie Constable heißt sie. Dick sagte, ohne sie wäre die Frau gestorben. Jedenfalls haben sie ihr das Bein unter dem Knie amputiert und sind völlig erschöpft. Sie haben drei Stunden gebraucht. Da

»Mein Gott! Hast du Grippegesagt?«

»Ruhig. Normale Grippe. Aspirin senkt das Fieber, keine Panik... und es geht nicht wieder hoch. Auch keine schwarzen Flecken am Hals. Aber Dick weiß nicht, welche Antibiotika er anwenden soll, we

»Wer ist es?«

»Eine Dame namens Rona Hewett. Sie ist fast den ganzen Weg von Laramie, Wyoming, bis hierher zu Fuß gegangen, und Dick sagt, sie war anfällig.«

Fran nickte.

»Glücklicherweise scheint sich diese Laurie Constable irgendwie in Dick verschossen zu haben, obwohl er doppelt so alt ist wie sie. Aber das macht wohl nichts.«

»Wie edel von dir, daß du ihre Beziehung billigst, Stuart.«

Er lächelte. »Jedenfalls ist Dick achtundvierzig, und er hat einen leichten Herzfehler. Im Augenblick meint er, daß er sich nicht zuviel zumuten ka

»Also brauchen wir noch jemand für das Komitee.«

»Ja. Ralph Brentner schwört auf diesen Larry Underwood, und wie du gesagt hast, findest du ihn ja auch ganz in Ordnung.«

»Ja. Ich glaube, daß er geeignet wäre. Und ich habe heute in der Stadt seine Freundin getroffen, sie heißt Lucy Swa

»Ich glaube, jede gute Frau empfindet so. Aber Fra

»Ich glaube, das war nur, weil ich von Anfang an mit Harold gereist bin. Ich glaube, er hat nicht verstanden, wieso ich mit dir und nicht mit Harold zusammen bin.«

»Ich wüßte gern, was er von Harold hält.«

»Frag ihn doch.«

»Mach ich.«

»Willst du ihm vorschlagen, dem Komitee beizutreten?« *, »Wahrscheinlich.« Er stand auf. »Ich hätte gern diesen alten Knaben, den sie Richter ne

»Hast du mit ihm über Larry gesprochen?«

»Nein, aber Nick. Nick Andros ist ein gescheiter Junge, Fran. Er hat Glen und mir ein paar Flausen ausgetrieben. Glen war zuerst eingeschnappt, aber selbst er mußte zugeben, daß Nicks Einfälle gut waren. Der Richter hat Nick jedenfalls gesagt, daß Larry genau der Ma

»Das ne

»Ja«, sagte Stu. »Aber ich möchte wissen, was er über Harold denkt, bevor ich ihm den Vorschlag mache.«

»Was soll das immer mit Harold?« fragte sie aufgebracht.

»Ebensogut kö

»Tatsächlich? Ich weiß nicht. Aber we

»Warum? Weil ich ihn ausgebootet habe? Fran, hast du ihn jemals gewollt?«

»Nein. Herrgott, nein.« Sie erschauerte fast.

»Ich habe ihn einmal belogen«, sagte Stu. »Nun... eigentlich war es keine Lüge. Es war an dem Tag, als wir drei uns getroffen haben.

Vierter Juli. Ich glaube, er hat da schon gespürt, was kommen würde. Ich habe gesagt, ich wollte dich nicht. Wie sollte ich da schon wissen, ob ich dich wollte oder nicht? In Büchern gibt es vielleicht Liebe auf den ersten Blick, aber im wahren Leben...«

Er verstummte, ein Grinsen breitete sich langsam auf seinem Gesicht aus.

»Weswegen grinst du, Stuart Redman?«

»Ich habe gerade nachgedacht«, sagte er, »daß ich im wahren Leben mindestens...« Er rieb sich überlegend das Ki

Sie küßte ihn auf die Wange. »Das ist süß.«

»Es ist die Wahrheit. Ich glaube jedenfalls, daß er mir das, was ich gesagt habe, immer noch übelnimmt.«

»Er sagt kein schlechtes Wort über dich, Stu... oder sonstwen.«

»Nein«, stimmte Stu zu. »Er lächelt. Das gefällt mir nicht.«

»Du glaubst doch nicht, daß er... Rachepläne schmiedet oder so was?«

Stu stand auf und lächelte. »Nein, nicht Harold. Glen denkt, daß sich die Opposition um Harold gruppieren kö

»Vergiß nicht, daß er ängstlich und einsam ist.«

»Und eifersüchtig.«

»Eifersüchtig?« Sie dachte darüber nach, da

»Das war eine von Nicks einseitigen - ist das das richtige Wort? - Entscheidungen, mit der wir alle einverstanden waren. Der Grund war wohl letztlich, daß keiner von uns ihm so ganz traute.«

»In Ogunquit«, sagte sie, »war er der unerträglichste Junge, den du dir vorstellen ka

»Was lesen?« fragte Stu.

»Etwas, das ihr Leben verändert«, sagte sie. » Das Kapital. Mein Kampf.Oder vielleicht nur abgefangene Liebesbriefe.«

»Wovon sprichst du?«

»Hmm?« Sie sah ihn an, als hätte er sie aus einem tiefen Tagtraum geschreckt. Da

»Klar... we

»Mehr als das... mir geht es ungeheuer gut. Geh schon. Husch. Das Treffen ist um sieben. We