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Und wo war er damals gewesen, ihr vorbestimmter, ihr dunkler Bräutigam? Auf welchen Straßen, welchen Gassen in der Dunkelheit der Vorstadt draußen, während dri
Wer weiß, wa
Sie hatte auf ihn gewartet, ein unberührtes Gefäß. Mit sechzehn wäre sie fast gefallen, und noch einmal am College. Aber beide Jungen waren wütend und verwirrt weggegangen, wie Larry jetzt, sie hatten die Kreuzwege in ihr gespürt, die Ahnung jenes vorherbestimmten mystischen Treffpunkts.
Boulder war der Ort, wo die Straßen auseinanderliefen. Die Zeit war nahe. Erhatte gerufen, sie zu sich befohlen. Nach dem College hatte sie sich in ihre Arbeit vergraben, hatte mit zwei anderen Mädchen ein Haus gemietet. Was für zwei Mädchen? Nun, sie kamen und gingen. Nur Nadine blieb, und sie war freundlich zu den jungen Mä
Unberührt.
Wartend.
Manchmal war es ihr vorgekommen, als würde sich eine Veränderung anbahnen. We
Seit ihrem sechzehnten Lebensjahr war ihr Haar allmählich grau geworden - dem Jahr, als sie gejagt, aber nicht eingeholt wurde -, zuerst nur ein paar Strähnen, die in dem Schwarz erschreckend deutlich sichtbar waren, und nicht grau, nein, das war das falsche Wort... weiß, sie waren weiß.
Jahre später hatte sie im Kellerraum des Hauses einer Studentenverbindung an einer Party teilgenommen. Das Licht war schummrig gewesen, und nach einiger Zeit waren die Leute paarweise auf den Zimmern verschwunden. Viele Mädchen - unter ihnen Nadine - hatten sich für die Nacht von ihren Internatshäusern beurlauben lassen. Sie hatte damals vollauf beabsichtigt, es hinter sich zu bringen... aber etwas, das noch unter Monaten und Jahren begraben lag, hatte sie zurückgehalten. Und am nächsten Morgen, im kalten Licht um sieben Uhr früh, hatte sie sich im Badezimmer des Internats in einem der vielen Spiegel betrachtet und gesehen, daß das Weiß scheinbar über Nacht zugenommen hatte - obwohl das natürlich unmöglich war.
Und so waren die Jahre vergangen, waren dahingetickt wie Jahreszeiten in einem trockenen Zeitalter, und sie hatte Gefühle gehabt, ja, Gefühle, und manchmal war sie im toten Grab der Nacht heiß und kalt zugleich erwacht, schweißgebadet, auf lustvolle Weise lebendig und sich in der Kuhle ihres Bettes ihrer selbst bewußt, und da
Und jetzt änderten die Zeiten sich wieder.
Jetzt kam die Veränderung, und in ihren Träumen lernte sie ihren Bräutigam ke
Da
Sie hatte sich ihm bewußt hingeben, hatte es wieder einmal hinter sich bringen wollen. Sollte er sie haben, sollte es vorbei sein, sollte alles vorbei sein. Sie war müde, und Larry war richtig. Sie hatte zu lange auf den anderen gewartet, zu vi ele trockene Jahre lang.
Aber Larry war nichtrichtig... schien es jedenfalls anfangs. Sie hatte seine ersten Avancen mit einer Art Verachtung abgetan, so wie eine Mähre eine Fliege mit dem Schweif verscheuchen mochte. Sie eri
Aber sie war ihm gefolgt. Das war eine Tatsache. Doch sie hatte sich verzweifelt gesehnt, andere Menschen zu finden, nicht nur wegen Joe, sondern weil sie schon fast soweit gewesen war, den Jungen zu verlassen und auf eigene Faust nach Westen zu gehen, um den Ma
In einer Welt, in der so viele gestorben sind, ist es sicher die größte Sünde, weiteres Sterben herbeizuführen.
Und so war sie mit Larry gegangen, der immerhin besser als nichts oder niemand war.
Aber wie sich herausstellte, war viel mehr als nichts oder niemand an Larry Underwood dran, er war wie ein optische Täuschung (vielleicht sogar für sich selbst), wo das Wasser seicht aussieht, nur drei, vier Zentimeter tief, aber we
Hätten sie nicht ihre volle Aufmerksamkeit auf den Deckel über dem Benzintank konzentriert, hätten sie sehen kö