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Nicht einmal Kid ko

»Echt tolles Auto«, sagte Müll mit einem Lächeln wie ein kranker Hund.

»Ka

Müll betrachtete morbid die vorüberrasende Landschaft, die jetzt im morgendlichen So

Wenig später stellte er fest, daß sie von sechzig auf vierzig abgebremst hatten. Da

»Was soll de

Mülleimerma

Sie kamen um eine Kurve und sahen einen schlimmen Unfall mit vier Autos, die die westlichen Fahrspuren der 1-70 vollständig versperrten. Ein toter Ma

Kid trank Rebell Yell und steuerte das Coupe Richtung Abgrund.

»Festhalten, Mülli«, flüsterte er, »wir fahren drumrum.«

»Kein Platz«, krächzte Mülleimerma

»Doch, reicht gerade«, flüsterte Kid. Seine Augen funkelten. Er steuerte das Auto von der Straße. Die rechten Reifen zischten im Staub des Straßenrands.

»Ohne mich«, sagte Mülleimer hastig und streckte die Hand nach dem Türgriff aus.

»Sitzenbleiben«, befahl Kid, »oder du bist ein toter Schleimbeutel.«

Müll drehte sich um und sah in den Lauf eines Fünfundvierzigers. Kid kicherte nervös.

Mülleimerma

»Noch ein Zentimeter«, sang Kid mit aufgerissenen Augen und breitem Grinsen. »Nur... noch... einer

Da

» Flieg!« schrie Kid. » Flieg wie ein Vogel! Flieg! Gottverdammt, FLIEG!«

Die Hinterreifen des Coupe drehten durch. Einen Augenblick schienen sie sich noch mehr dem Abgrund zuzuneigen. Da

» Ich hab' dir doch gesagt, daß wir es schaffen!« schrie Kid triumphierend. » Gottverdammt! Harn wir's nicht geschafft? Habn wir's nicht geschafft, Mülli, elender, feiger Schwanzlutscher?«

»Wir haben es geschafft«, sagte der Mülleimerma

»Ach... so gut auch wieder nicht«, sagte Kid verächtlich. »Es gibt mindestens noch zwei im Land, die das geschafft hätten. Glaubste die Heißescheiße ?«

»We

»Brauchst mir nichts zu sagen, Süßer, ich sag's dir. Und weiter geht's. Augen zu und durch.«

Aber sie fuhren nicht lange weiter. Fünfzehn Minuten später mußte das Coupe des Kid endgültig anhalten, achtzehnhundert Meter oder mehr von seinem Ausgangspunkt in Shreveport, Louisiana, entfernt.

»Das ka

Er riß die Fahrertür auf und sprang hinaus, ohne die noch viertelvolle Flasche Rebell Yell aus der Hand zu geben.

»RUNTER VON MEINER STRASSE!« brüllte Kid und tanzte in seinen grotesken hochhackigen Stiefeln herum, eine winzige zerstörerische Naturgewalt, wie ein Erdbeben in der Flasche.

»RUNTER VON MEINER STRASSE, IHR WICHSER, IHR SEID TOT, IHR GEHÖRT ALLE AUF 'N FRIEDHOF, IHR HABT AUF MEINER STRASSE NICHTS ZU SUCHEN!«

Er warf die Flasche Rebell Yell, die sich überschlug und bernsteinfarbene Flüssigkeit verspritzte. An der Flanke eines alten Porsche zerschellte sie in tausend Scherben. Kid stand schweigend da, keuchte und wippte leicht auf den Schuhsohlen. Diesmal war das Problem keine Kleinigkeit wie ein Unfall mit vier Wagen. Diesmal bildete der Verkehr an sich das Problem. Hier wurden die Fahrspuren in östliche und westliche Richtung von einem etwa zehn Meter breiten begrünten Mittelstreifen getre

Kid kam mit seinen hochhackigen Stiefeln zurückgestapft, das sorgfältig coiffierte Haar glänzte. Sein Gesicht war das eines Zwergbasilisken. Wut loderte in den Augen. »Ich lass' das Scheißauto nicht hier«, sagte er. »Kapiert? Auf keinen Fall. Ich lass' es nicht hier. Lauf los, Mülli. Lauf los und sag mir, wie weit der elende Stau geht. Vielleicht ein LKW auf der Straße, ich weiß nicht. Wir kö

Müll widersprach nicht. Er ging vorsichtig, zwischen den liegengebliebenen Autos durch, die Straße entlang. Er war bereit, sich zu ducken und wegzulaufen, sollte Kid schießen. Aber Kid schoß nicht. Als Mülleimer eine seiner Meinung nach sichere Entfernung zurückgelegt hatte (d. h. außer Revolverreichweite), kletterte er auf einen Tanklastzug und sah zurück. Kid, Miniaturpunkt aus der Hölle, auf die Entfernung von einer halben Meile tatsächlich nur noch so groß wie eine Puppe, lehnte mürrisch an der Seite seines Autos und trank. Mülleimerma