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»Stu?« sagte sie mit ängstlicher Stimme.

»Du hast es keinem gesagt«, wiederholte er.

»Ich wußte nicht wie.« Jetzt waren die Tränen dicht unter der Oberfläche.

»Wa

»Januar«, sagte sie, und die Tränen kamen.

Er nahm sie in die Arme und ließ sie, ohne etwas zu sagen, wissen, daß alles in Ordnung war. Er sagte ihr nicht, sie solle sich keine grauen Haare wachsen lassen und er würde sich schon um alles kümmern, aber er schlief noch einmal mit ihr, und sie hatte das Gefühl, noch nie im Leben so glücklich gewesen zu sein. Keiner von ihnen sah Harold, der schwarz und stumm wie der dunkle Ma

Als sie sich erhoben, war es völlig dunkel.

Harold schlich leise davon.

Aus Fran Goldsmiths Tagebuch

1. August 1990

Gestern abend keine Eintragung, zu aufgeregt, zu glücklich. Stu und ich sind zusammen.

Er war auch der Meinung, daß ich das Geheimnis meines Einsamen Reiters so lange wie möglich bewahren soll, am besten, bis wir seßhaft geworden sind. We

Aber eines muß ich noch loswerden, bevor ich das Thema Einsamer Reiter fallenlasse. Es hat mit meinen »mütterlichen Instinkten« zu tun. Gibt es so etwas? Ich finde ja. Wahrscheinlich hormonell bedingt. Ich bin seit ein paar Wochen nicht mehr die alte, aber es fällt schwer, die durch die Schwangerschaft verursachten Veränderungen von denen zu tre

Und da wir gerade von Harold sprechen, ich muß dir sagen, liebes Tagebuch, daß er NICHT DEN GERINGSTEN VERDACHT HAT (hört sich wie eine Dialogzeile aus einem alten Bette-Davis-Film an, was?). We

Aber heute war er fröhlicher & und heiterer, als ich ihn je gesehen habe. Er hat so sehr gegrinst, daß ich gedacht habe, sein Gesicht würde zerreißen! Er hat vorgeschlagen, daß Stu ihm mit dem gefährlichen Raketenwerfer helfen soll, und…

Aber jetzt kommen sie zurück. Schreibe später weiter.

Fra

Er sah auf sie hinab und lauschte dem sommerlichen Zirpen der Grillen. Wir haben jetzt die Hundstage, dachte er. Die Hundstage, vom 25. Juli bis zum 28. August, laut Webster's Lexikon. Sie werden so gena

Jeder Hund hat seinen Tag, Fra

Er kniete sich hin und erstarrte, als seine Kniegelenke wie Pistolenschüsse knackten, aber niemand bewegte sich. Er machte ihren Rucksack auf, löste die Zugschnur und griff hinein. Er richtete seine winzige Taschenlampe auf den Inhalt des Rucksacks. Fra

6.Juli 1990 - Nach einiger Überredung war Mr. Bateman bereit, mit uns zu kommen...

Harold klappte das Buch zu und kroch damit zu seinem Schlafsack zurück. Er kam sich wie der kleine Junge von damals vor, der Junge mit wenigen Freunden (er war, bis er drei wurde, ein hübsches Baby gewesen, aber seitdem war er ein dicker und häßlicher Witz) und vielen Feinden, der Junge, den seine Eltern ganz einfach nur hingenommen hatten - deren Aufmerksamkeit hatte nur Amy gegolten, als diese den Miss-America-Atlantic-City-Weg ihres Lebens betrat -, der Junge, der in Büchern Trost suchte, der Junge, der seine Enttäuschung darüber, daß ihn beim Baseball niemand in seiner Ma

Als er den Lichtstrahl auf die erste Seite des Ringbuchs richtete, erlebte er noch einen Augenblick der Vernunft. Nur einen Augenblick lang schrie etwas in ihm Harold! Hör auf!- so zwingend, daß er am ganzen Körper zitterte. Und er hätte fast aufgehört. Einen Augenblick schien es möglich aufzuhören, das Tagebuch wieder dorthin zu legen, wo er es gefunden hatte, Fra

Im Alter von sechzehn Jahren hatte er Burroughs und Stevenson und Robert Howard zugunsten anderer Phantasien aufgegeben, Phantasien, die geliebt und verhaßt zugleich waren - die nichts mit Weltraumraketen oder Piraten zu tun hatten, sondern mit Mädchen in durchsichtigen Seidenpyjamas, die auf Satinkissen vor ihm knieten, während Harold der Große sich nackt auf seinem Thron räkelte und bereit war, sie mit kleinen Lederpeitschen oder einem Stock mit silbernem Knauf zu züchtigen. Es waren bittere Phantasien, in denen jedes hübsche Mädchen der High School von Ogunquit irgendwa