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»Schwarrr-tser Ma

Macht mir 'ngst!« Er schmiegte sich an Nadine und starrte mißtrauisch in die Dunkelheit.

Schweigen senkte sich über sie.

»Das ist verrückt«, sagte Larry schließlich und verstummte gleich wieder. Sie sahen ihn alle an. Plötzlich wirkte die Dunkelheit sehr, sehr dunkel, und Lucy sah wieder ängstlich aus.

Larry zwang sich, weiterzusprechen. »Lucy, haben Sie je von einem... von einem Ort in Nebraska geträumt?«

»Ich hatte einmal einen Traum über eine alte Negerin«, sagte Lucy, »aber es war ein ganz kurzer Traum. Die alte Frau sagte so etwas wie: >Komm mich besuchen.< Da

Larry blickte sie so lange an, daß sie errötete und wegsah. Er betrachtete Joe. »Joe, hast du je von... äh, Mais geträumt? Von einer alten Frau? Einer Gitarre?« Joe sah ihn nur aus Nadines schützenden Armen an.

»Lassen Sie ihn in Ruhe, Sie regen ihn nur auf«, sagte Nadine, aber sie schien diejenige zu sein, die aufgeregt war.

Larry überlegte. »Ein Haus, Joe? Ein kleines Haus mit einer Veranda auf Wagenhebern?«

Er glaubte, ein Funkeln in Joes Augen zu erke

»Hören Sie auf, Larry!« sagte Nadine.

»Eine Schaukel, Joe? Eine Schaukel aus einem Reifen?« Plötzlich zuckte Joe in Nadines Armen zusammen. Er nahm den Daumen aus dem Mund. Nadine versuchte, ihn zu halten, aber Joe riß sich los.

»Die Schaukel!« sagte Joe aufgeregt. »Die Schaukel! Die Schaukel!« Er wirbelte herum und deutete zuerst auf Nadine, da

»Viele?« fragte Larry, aber Joe war schon wieder in sich versunken. Lucy Swa

»Daran ka

»Ich weiß nicht.« Er sah Nadine an. »Haben Sie auch diese Träume gehabt?«

»Ich träume nicht«, sagte sie schneidend und senkte sofort darauf den Kopf. Er dachte:  Du lügst. Aber warum?

»Nadine, we

»Ich habe Ihnen gesagt,  ich träume nicht!« schrie Nadine schrill, beinahe hysterisch. »Kö

Sie stand auf und entfernte sich fast im Laufschritt vom Feuer. Lucy sah ihr einen Augenblick unsicher nach, da

»Ich gehe ihr nach.«

»Ja, tun Sie das. Joe, du bleibst bei mir, okay?«

»Kay«, sagte Joe und klappte den Gitarrenkasten auf.

Lucy kam zehn Minuten später mit Nadine zurück. Larry sah, daß sie beide geweint hatten, jetzt aber wieder beruhigt zu sein schienen.

»Tut mir leid«, sagte Nadine zu Larry. »Ich bin nur ständig nervös. Manchmal macht sich das auf seltsame Weise Luft.«

»Macht nichts.«

Das Thema wurde nicht mehr angeschnitten. Sie saßen da und hörten zu, wie Joe sein Repertoire spielte. Er wurde wirklich immer besser, und allmählich ko

Schließlich schliefen sie, Larry an einem Ende, Nadine am anderen, Joe und Lucy dazwischen.

Larry träumte zuerst vom dunklen Ma

Schließlich schlief er wieder ein, und bis er am nächsten Morgen um sieben frierend, hungrig und mit voller Blase aufwachte, war sein Schlaf traumlos.

»Mein Gott«, sagte Nadine mit ausdrucksloser Stimme. Larry betrachtete sie und sah eine Enttäuschung, die zu überwältigend für Tränen war. Ihr Gesicht war blaß, die so bemerkenswerten Augen blickten umwölkt und stumpf.

Es war Viertel nach sieben am 19. Juli, die Schatten wurden lang. Sie waren den ganzen Tag gefahren, hatten jeweils nur fünf Minuten Rast gemacht und nur eine halbe Stunde Mittagspause in Randolph. Keiner hatte sich beschwert, obwohl Larrys Körper nach sechs Stunden auf dem Motorrad verkrampft war und schmerzte und ihn überall Nadeln stachen.

Jetzt standen sie zusammen in einer Reihe vor einem schmiedeeisernen Zaun des Seuchenzentrums. Unter und hinter ihnen lag die Stadt Stovington, die sich kaum verändert hatte, seit Stu Redman sie in den letzten Tagen seines Aufenthalts in diesem Komplex gesehen hatte. Hinter dem Zaun und dem Rasen, der einmal so gepflegt gewesen, jetzt aber verwuchert und mit Blättern und Zweigen übersät war, die die nachmittäglichen Stürme darauf geweht hatten, befand sich die Anlage selbst, drei Stockwerke hoch. Aber der größte Teil, vermutete Larry, unterirdisch. Die Anlage war verlassen, still, einsam.

Mitten auf dem Rasen stand ein Schild mit der Aufschrift:

SEUCHENZENTRUM STOVINGTON

REGIERUNGSGELÄNDE! BESUCHER

BEIM PFÖRTNER ANMELDEN

Daneben stand ein zweites Schild, und darauf schauten sie alle.

ROUTE 7 nach RUTLAND

HIER SIND ALLE TOT

ROUTE 4 nach SCHUYLERVILLE

WIR ZIEHEN WEITER NACH NEBRASKA

ROUTE 2 zur I-87

BLEIBEN SIE AUF UNSERER ROUTE

I-87 SÜDLICH ZUR I-90

HALTEN SIE NACH SCHILDERN AUSSCHAU 

I-90 NACH WESTEN

HAROLD EMERY LAUDER

FRANCES GOLDSMITH

STUART REDMAN

LAWRENCE BATEMAN

8. JULI 1990

»Mein guter Harold«, murmelte Larry. »Ich ka

»Larry!« sagte Lucy erschrocken.

Nadine war ohnmächtig geworden.

45

Um zwanzig vor elf am 20. Juli schlurfte sie auf die Veranda und trug Kaffee und Toast mit sich hinaus, wie jeden Tag, we