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»Wo haben Sie unterrichtet?«

»An einer kleinen Privatschule in Pittsfield. Sehr exklusiv. Efeuberankte Wände, das Neueste vom Neuen auf dem Spielplatz. Vergeßt die Rezession, Leute, volle Kraft voraus. Der Fuhrpark besaß zwei Thunderbirds, drei Mercedes Benz, ein paar Lincolns und einen Chrysler Imperial.«

»Sie müssen sehr gut in Ihrem Job gewesen sein.«

»Ja, ich glaube, das war ich«, sagte sie ungekünstelt, da

Er legte einen Arm um sie. Sie zuckte leicht zusammen, da

»Bitte nicht«, sagte sie unbehaglich.

»Möchten Sie es nicht?«

»Nein. Ich möchte es nicht.«

Er zog den Arm fassungslos zurück. Sie wollte es, das war es; er spürte ihr Verlangen in milden, aber deutlich wahrnehmbaren Wellen von ihr ausgehen. Sie hatte hektische Flecken im Gesicht und betrachtete verzweifelt ihre Hände, die wie verletzte Spi

»Nadine...«

(honey, is that you?)

Sie blickte zu ihm auf, und er erka

»Lady«, sagte Joe im Plauderton.

»Was?« fragte Larry aufgeschreckt und begriff nicht.

»Lady!« sagte Joe noch einmal und deutete mit dem Daumen über die Schulter.

Larry und Nadine sahen einander an.

Plötzlich erklang eine vierte Stimme, schrill und emotionsgeladen und so aufrüttelnd wie die Stimme des Herrn.

»Gott sei Dank!« rief sie. »O Gott sei Dank!«

Sie standen auf und blickten der Frau entgegen, die jetzt die Straße entlang auf sie zu gera

»Ich bin so froh, Sie zu sehen«, sagte sie. »So froh, Sie zu sehen, Gott sei Dank...«

Sie schwankte und wäre vielleicht zu Boden gefallen, hätte Larry sie nicht rasch ergriffen und gestützt, bis ihre Benommenheit geschwunden war. Er schätzte sie auf etwa fünfundzwanzig Jahre. Sie trug Blue Jeans und eine schlichte weiße Baumwollbluse. Ihr Gesicht war blaß, die blauen Augen u

»Ich bin Larry Underwood«, sagte er. »Die Dame hier ist Nadine Cross. Der Junge heißt Joe. Wir sind sehr erfreut, Sie ke

Die Frau sah ihn noch einen Moment wortlos an, da

»Ich freue mich so...«, bega

Ihre Schritte waren unsicher. »Mein Gott, sind Sie wirklich Menschen?«

»Ja«, sagte Nadine.

Die Frau warf die Arme um Nadine und schluchzte. Nadine hielt sie fest. Joe stand bei einem liegengebliebenen Lastwagen auf der Straße, hielt den Gitarrenkasten in der Rechten und den Daumen der Linken im Mund. Schließlich kam er zu Larry und blickte zu ihm auf. Larry nahm seine Hand. So standen die beiden da und betrachteten die Frauen ernst. Und so lernten sie Lucy Swa

Als sie Lucy sagten, wohin sie unterwegs waren und daß sie hofften, am Ziel mindestens zwei weitere Menschen zu treffen, bra

In dieser Nacht rasteten sie in einer Stadt namens Queechee, die schon jenseits der Staatengrenze in Vermont lag. Lucy Swa

Ihr Ma

»Da

»Nein«, sagte Larry. »Die Immunität ist sicher nicht vererbbar. Meine Mutter...« Er blickte ins Feuer.

»Wes und ich, wir mußten heiraten«, sagte Lucy. »Das war der Sommer nach meinem High-School-Abschluß. 1984. Meine Eltern wollten nicht, daß ich ihn heirate. Sie wollten, daß ich weggehe, das Baby bekomme und es hergebe. Aber das wollte ich nicht. Meine Mutter sagte, wir würden uns sowieso über kurz oder lang scheiden lassen. Mein Dad sagte, Wes wäre ein Habenichts, immer rastlos. Ich sagte nur: Das mag sein, warten wir eben ab, was passiert. Ich wollte das Risiko einfach eingehen. Verstehen Sie?«

»Ja«, sagte Nadine. Sie saß neben Lucy und sah sie voll Mitgefühl an.

»Wir hatten ein hübsches kleines Haus. Ich hätte mir nie träumen lassen, daß es einmal so enden würde, wirklich nicht«, sagte Lucy mit einem Seufzer, der halb Schluchzen war. »Wir hatten uns so schön eingerichtet. Wes wurde mehr Marcy als mir zuliebe seßhaft. Für ihn ging mit der Kleinen die So

»Pssst«, sagte Nadine. »Das war alles vorher.«

Wieder dieses Wort, dachte Larry. Das kleine zweisilbige Wort.

»Ja. Es ist vorbei. Und ich glaube, ich hätte damit fertig werden kö

Larry riß den Kopf hoch. »Träume?«

Nadine blickte Joe an. Vor einem Augenblick hatte der Junge vor dem Feuer gedöst. Jetzt schaute er Lucy mit glänzenden Augen an.

»Schlimme Träume, Alpträume«, sagte Lucy. »Nicht immer dieselben. Meistens verfolgte mich ein Ma

»Schwarrr-tser Ma