Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 125 из 357

Hände auf den Ohren und Kopfschütteln.

Hände vor dem Mund und dasselbe.

Hände vor dem Hals und noch einmal dasselbe.

Im Zimmer wurde es hell, der Zusammenhang war hergestellt.

»Meine Güte!« rief Tom, und sein Gesicht wurde wieder lebendig. Seine blutunterlaufenen Augen glühten. Er ra

»He, Mister!« sagte Tom und ra

Nick nickte. Toms Reaktion war höchst erstaunlich für ihn. Er sprang in die Luft und klatschte ausgelassen in die Hände.

»Ich bin draufgekommen! Hurra! Ich bin selber draufgekommen!

Hurra für Tom Cullen!«

Nick mußte grinsen. Er ko

Vor dem Gerichtsgebäude befand sich ein kleiner Platz, und auf diesem Platz stand die Statue eines Soldaten mit Uniform und Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Schild am Sockel wies darauf hin, daß dieses Denkmal den Jungs aus Harper County gewidmet war, die das LETZTE OPFER FÜR IHR VATERLAND gebracht hatten. Nick Andros und Tom Cullen saßen im Schatten dieses Denkmals und aßen Underwood-Teufelsschinken und Teufelshühnchen auf Kartoffelchips. Nick hatte über dem linken Auge ein X aus Pflaster auf der Stirn. Er las Tom von den Lippen ab (was etwas schwierig war, weil Tom sich unablässig Essen zwischen die Worte stopfte) und stellte fest, daß er es allmählich satt hatte, ständig nur Konserven zu essen. Am liebsten wäre ihm ein großes Steak mit Beilagen gewesen.

Tom hatte, seit sie sich gesetzt hatten, nicht mehr aufgehört zu sprechen. Er erzählte eigentlich immer wieder dasselbe und garnierte es mit zahlreichen Ausrufen wie Meine Fresse! und Stimmt doch, oder?Nick machte es nichts aus. Bis er Tom getroffen hatte, war ihm überhaupt nicht bewußt geworden, wie sehr ihm andere Menschen gefehlt hatten oder daß er insgeheim befürchtet hatte, der einzige Überlebende auf der ganzen Welt zu sein. Einmal war ihm sogar der Gedanke durch den Kopf gegangen, die Seuche kö

Er fragte sich, was Tom denken mochte, wohin alle Menschen verschwunden waren. Er hatte schon die Geschichte von Toms Daddy gehört, der vor ein paar Jahren mit einer Kellnerin durchgebra

Er legte Tom sanft die Hand auf die Brust und unterbrach damit den Wortschwall.

»Was?« fragte Tom.

Nick beschrieb mit den Armen einen großen Kreis, der die Häuser des I

Was er sah, war erschreckend. Toms Gesicht war so ausdruckslos, daß er urplötzlich hätte gestorben sein kö

Nick streckte besorgt den Arm aus, um Tom anzustoßen. Aber bevor es dazu kam, zuckte Toms Körper zusammen. Erregung floß wieder in sein Gesicht wie Wasser in einen Eimer. Er fing an zu grinsen. Eine Sprechblase mit dem Wort EUREKA - ICH HAB'S! - über seinem Kopf hätte das Geschehene nicht deutlicher machen kö

»Sie möchten wissen, wohin alle Leute gegangen sind!« rief Tom aus.

Nick nickte heftig.

»Na. ich glaub', sie sind nach Kansas City«, sagte Tom. »Meine Fresse, ja. Alle haben immer gesagt, was May für eine kleine Stadt ist. Nichts los. Kein Spaß. Sogar die Rollschuhbahn hat zugemacht. Jetzt is' nur noch das Autokino da, aber dort zeigen sie immer nur so Fummelfilme. Meine Mom hat immer gesagt, wer einmal weg ist, kommt nicht mehr wieder. Wie mein Dad, der ist mit 'ner Kellnerin abgehauen, die hat geheißen M-O-N-D, und das buchstabiert man Dee Dee Packalotte. Ja, ja, alle Leute haben die Nase voll gehabt und sind gegangen. Muß Kansas City sein, meine Fresse. Stimmt doch, oder? Dahin müssen sie gegangen sein. Außer Mrs. Blakely und meiner Mom. Jesus wird sie hoch in den Himmel raufholen und in seinen ewigen Armen wiegen.«

Tom nahm seinen Monolog wieder auf.

Nach Kansas City gegangen, dachte Nick. Nach allem, was ich weiß, kö

mutter hat gesagt

haben kein

aber ich hab' ihnen gesagt paßt lieber auf

nicht herumpfuschen mit

In der vergangenen Nacht, die er in einer Scheune verbracht hatte, waren die Alpträume schlimm gewesen, und jetzt, mit vollem Bauch, wollte er nur...

meine fresse

M-O-N-D und das buchstabiert man

klar wünsch' ich mir das

Nick schlief ein.

Als er aufwachte, fragte er sich als erstes in der benommenen Art, die man hat, we