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Aber Harold mähte nicht nur; er ra

»Heh?« sagte - oder vielmehr quiekte - Harold. Sie hatte ihn aus seiner privaten Welt geschreckt und fürchtete, daß er nach der Anstrengung und dem plötzlichen Schreck einen Herzinfarkt bekommen kö

Da

Da

Fra

»Harold?«

Keine Antwort. Er weinte immer noch.

Sie betrat den hinteren Flur der Lauders, wo es kühl, dunkel und duftend war - Mrs. Lauders Speisekammer lag links vom Flur, und so weit Fra

»Harold?«

Sie ging durch den Flur in die Küche, dort saß Harold am Tisch. Er hatte die Hände ins Haar gekrallt, die grünen Füße standen auf dem verblichenen Linoleum, das Mrs. Lauder immer so fleckenlos sauber gehalten hatte.

»Harold, was ist de

»Geh weg!« schrie er unter Tränen. »Geh weg, du magst mich nicht!«

»Doch, ich mag dich. Du bist in Ordnung, Harold. Vielleicht nicht großartig, aber in Ordnung.« Sie machte eine Pause. »We

Daraufhin schien Harold noch lauter zu weinen.

»Hast du was zu trinken?«

»Brause«, sagte er. Er schniefte, wischte sich die Nase und sagte, ohne vom Tisch aufzusehen: »Sie ist warm.«

»Logisch. Hast du das Wasser von der Standpumpe geholt?« Wie viele kleine Städte hatte auch Ogunquit noch eine öffentliche Pumpe hinter dem Rathaus, die allerdings seit über vierzig Jahren eher eine Antiquität als eine eigentliche Wasserquelle war. Manchmal fotografierten Touristen sie. Das ist die öffentliche Pumpe in der kleinen Küstenstadt, wo wir unseren Urlaub verbracht haben. Ist das nicht kurios?

»Ja, da hab' ich es geholt.«

Sie schenkte jedem ein Glas ein und setzte sich. Wir sollten das im Gartenhaus trinken, dachte sie. Wir kö

Harold lachte seltsam hysterisch und hob zittrig die Brause an die Lippen. Er trank das Glas leer und stellte es ab. »Los? Was kö

»Ich meine, ist es etwas Bestimmtes?« Sie kostete die Brause und mußte sich anstrengen, das Gesicht nicht zu verziehen. Harold mußte das Wasser erst vor kurzem geholt haben, es war gar nicht so warm, aber er hatte den Zucker vergessen.

Schließlich sah er zu ihr auf. Sein Gesicht zeigte Tränenspuren, und ihm war immer noch zum Weinen zumute. »Ich brauche meine Mutter«, sagte er schlicht.

»O Harold...«

»Als es passierte, als sie starb, dachte ich noch: >Gar nicht so schlimm.<« Er griff nach seinem Glas und sah sie so verstört an, dass es fast beängstigend war. »Ich weiß, wie schrecklich sich das für dich anhören muß. Aber ich wußte nie, wie ich reagieren würde, we

»Harold, nicht. Ich weiß, was du empfindest.«

Er sah sie verblüfft an. »Du weißt...?« Er schüttelte den Kopf. »Nein. Das ka

»Weißt du noch, als du bei uns warst? Und ich das Grab ausgehoben habe? Ich war halb wahnsi

Er wischte sich mit der Hand über den Mund. »Ich mochte sie nicht einmal so gern«, sagte er, »aber ich dachte, man empfindet trotzdem Kummer. We

Sie nickte, weil sie es seltsam fand, aber passend.

»Meine Mutter hat immer Amy vorgezogen. Amy war ihr Liebling«, betonte er übertrieben und beinahe mitleidig kindisch. »Und vor meinem Vater hat mir gegraut.«

Das leuchtete Fran ein. Brad Lauder war ein großer, muskulöser Ma

»Er nahm mich einmal beiseite«, fuhr Harold fort, »und fragte mich, ob ich ein Schwulenbübchen wäre. Genau den Ausdruck hat er gebraucht. Ich bekam solche Angst, daß ich anfing zu weinen, und er schlug mir ins Gesicht und sagte, we