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Es wird peinlich genau gearbeitet, damit nichts von dem kostbaren Naß verlorengeht.
Als mein Kanister gefül t ist, versuche ich, ihn die 200 Meter bis zur Hütte zu schleppen. Obwohl ich immer glaubte, robust zu sein, schaffe ich es nicht. Priscilla dagegen schwingt ihren Kanister mit zwei, drei Griffen auf den Kopf und marschiert ruhig und locker zur Hütte. Auf halber Strecke kommt sie mir wieder entgegen und bringt auch meinen Kanister nach Hause. Meine Finger schmerzen bereits. Das Ganze wiederholt sich ein paarmal, de
Mittlerweile ist es später Mittag, und gegessen haben wir noch nichts. Was auch?
Im Haus haben wir keine Vorräte, de
Anscheinend ist es hier üblich, jeden mit „Jambo“ anzusprechen, um da
Endlich angekommen, kaufen wir Reis und Fleisch, Tomaten, Milch und sogar weiches Brot. Nun müssen wir den langen Weg zurückmarschieren, um anschließend zu kochen. Gegen Abend ist Lketinga immer noch nicht aufgetaucht.
Als ich Priscil a frage, ob sie weiß, wa
Erschöpft vom ungewohnten Arbeiten in der Hitze lege ich mich in das kühle Häuschen, während Priscil a gemächlich mit dem Kochen begi
Ich vermisse meinen Massai, ohne ihn ist diese Welt nur halb so interessant und lebenswert. Da
ertönt. Ich antworte etwas beleidigt: „Oh, not so good!“, worauf er sofort erschrocken fragt: „Why?“ Etwas beunruhigt über sein Gesicht beschließe ich, nichts über seine lange Abwesenheit verlauten zu lassen, da dies bei unseren mangelnden Englischke
So antworte ich auf den Bauch zeigend: „Stomach!“ Er strahlt mich an und meint:
„Maybe baby?“
Ich verneine lachend. Auf diese Idee wäre ich wirklich nicht gekommen, weil ich mit der Pille verhüte, was er nicht weiß und sicher gar nicht ke
Bürokratische Hürden
Wir suchen ein Hotel auf, in dem sich ein Massai mit seiner weißen Frau aufhalten soll. Ich ka
„mein Ma
Sie erzählt und erzählt, und mein Herz sinkt immer tiefer bei so vielen möglichen Problemen. Auch ihr Ma
Auf dem Weg zur Paßstelle überkommen mich Zweifel, die sich später als berechtigt erweisen. Die friedlichen Tage in Kenia sind von diesem Moment an vorbei, der Officestreß begi
Nach fünf Minuten heißt es „Let's go!“,
und wir verlassen verwirrt das Büro. Für fünf Minuten eine Stunde zu warten, empört mich.
Doch das ist erst der Anfang. Ursulas Ma
Weil uns die Zeit davonläuft, gehen wir schon nach drei Tagen mit den Fotos ins Office. Wieder müssen wir warten, länger als das erste Mal. Je näher wir der Tür kommen, desto nervöser werde ich, weil sich Lketinga gar nicht wohl fühlt und mich Panik über mein geringes Englisch erfaßt. Endlich vor dem Officer, bringe ich mühsam unser Anliegen vor. Dieser schaut nach geraumer Zeit von seiner Zeitung auf und fragt, was ich de
Jetzt frage ich, entnervt von der Arroganz dieses Fettsacks, wie lange es noch dauere, we
Soviel Unverschämtheit verschlägt mir die Sprache. Statt alles abzublasen, stachelt mich sein Verhalten erst richtig an, um ihm zu zeigen, wer hier gewi