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Eine Ewigkeit verharren wir so, und ich merke, wie auch ihn die Erregung überkommt. Es tre

Nachts spüre ich ein Ziehen in der Bauchgegend und packe meine Taschenlampe, die ich glücklicherweise am Kopfende deponiert habe. Beim Öffnen der quietschenden Türe hören mich vermutlich al e, de

Lketinga schläft friedlich. Ich quetsche mich zwischen ihn und die Wand auf die Pritsche.

Als ich erwache, ist es bereits acht Uhr, und die So

Er ist sofort hilfsbereit: „No problem, I help you!“

Lketinga leert mit einer Konservendose Wasser über meinen Kopf. Da

entgegne ich lachend, „everything is okay!“

Wir laden die beiden zum Mittagessen bei Priscil a ein. Ich möchte Spaghetti kochen. Sie stimmen zu, und Eric meint, sie würden den Weg schon finden. Uns bleiben zwei Stunden, um Spaghetti und Sauce sowie Zwiebeln und Gewürze aufzutreiben. Lketinga weiß gar nicht, von welchem Essen wir sprechen, meint aber lachend: „Yes, yes, it's okay.“

Wir besteigen ein Matatu und fahren zum nahegelegenen Supermarket, wo wir tatsächlich das Gewünschte finden. Als wir endlich im Dorf ankommen, bleibt mir nur wenig Zeit, um das „Festessen“ zu kochen. Am Boden kauernd bereite ich alles vor.

Priscil a und Lketinga schauen beim Spaghettikochen belustigt zu und meinen: „This is no food!“

Mein Massai-Freund starrt in das kochende Wasser und verfolgt gespa

Jetzt bin ich diejenige, die lauthals lachen muß. „Blood? O no, Tomatensauce!“

antworte ich kichernd.

Inzwischen kommen Jelly und Eric schwitzend bei uns an. „Was, du kochst auf dem Boden?“ fragt Jel y überrascht. „Ja, meinst du, wir haben hier eine Küche?“

antworte ich.

Als wir die Spaghetti einzeln mit Gabeln herausfischen, geraten Priscil a und Lketinga völlig aus dem Häuschen. Priscilla holt ihre Nachbarin. Auch diese schaut auf die weißen Spaghetti, da

Beim Abwaschen stoße ich auf das nächste Problem. Es gibt weder Abwaschmittel noch eine Bürste. Priscilla löst diese Aufgabe, indem sie einfach „Omo“ benutzt und mit den Fingernägeln kratzt. Mein Bruder stel t nüchtern fest: „Schwesterherz, für immer sehe ich dich hier noch nicht. Auf jeden Fal benötigst du für deine schönen langen Nägel sicher keine Feile mehr.“ Irgendwie hat er recht. Den beiden bleiben noch zwei Tage Ferien, da

Es sind etwa fünfundzwanzig Krieger, die sich singend einfinden. Ich fühle mich verbunden mit diesen Menschen und bin so stolz auf dieses Volk, als wären alle meine Brüder. Es ist unglaublich, wie elegant sie sich bewegen und welche Aura sie verströmen. Mir schießen Tränen in die Augen bei diesem mir unbeka

Mir scheint, ich habe meine Familie, mein Volk gefunden. Beunruhigt über so viele wild bemalte und geschmückte Massai, raunt Jelly mir zu: „Cori

Gegen Mitternacht ist die Vorstellung beendet, und die Massai ziehen ab. Lketinga kommt und zeigt stolz das beim Schmuckverkauf verdiente Geld. Uns scheint es wenig zu sein, für ihn bedeutet es das Überleben für die nächsten Tage. Wir verabschieden uns herzlich, da wir Eric und Jelly nicht mehr sehen werden, de

Jel y drückt mich fest und meint weinend, ich sol e auf mich aufpassen, mir alles gut überlegen und in zehn Tagen in der Schweiz erscheinen. Anscheinend traut sie mir nicht.

Wir machen uns auf den Heimweg. Abertausende von Sternen stehen am Himmel, aber es scheint kein Mond. Doch Lketinga ke

Lketinga stößt kurze scharfe Laute aus, und der Köter verzieht sich. Im Häuschen taste ich nach der Taschenlampe. Als ich sie endlich gefunden habe, suche ich Streichhölzer, um unsere Petroleumlampe anzuzünden. Einen kurzen Moment denke ich, wie einfach doch in der Schweiz alles ist. Da gibt es Straßenlampen, elektrisches Licht, und alles funktioniert scheinbar wie von selbst. Ich bin erschöpft und möchte schlafen. Lketinga hingegen kommt von der Arbeit, fühlt sich hungrig und sagt, ich solle ihm noch einen Tee zubereiten. Das hatte ich bis jetzt immer Priscilla überlassen! Im Halbdunkel muß ich zuerst Sprit nachfül en. Als ich das Teepulver anschaue, frage ich: „How much?“

Lketinga lacht und schüttet ein Drittel des Päckchens in das kochende Wasser.

Später kommt Zucker dazu. Aber nicht etwa zwei, drei Löffel, sondern eine volle Tasse. Ich staune und denke, daß man diesen Tee bestimmt nicht mehr trinken ka

Den nächsten Tag verbringe ich mit Priscilla. Wir wol en Wäsche waschen, und Lketinga beschließt, zur Nordküste zu fahren, um in Erfahrung zu bringen, in welchen Hotels Tanzaufführungen stattfinden. Er fragt nicht, ob ich mitkommen möchte.

Ich gehe mit Priscilla zum Ziehbru