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Wo fangen wir an, lautet am Morgen die Frage. In einem Telefonbuch suche ich nach eventuellen Gebrauchtwagen-Händlern, doch es ist vergeblich. Ich halte einen Taxifahrer an und frage ihn. Er erkundigt sich sofort, ob wir de
Der Fahrer erwartet uns und sagt, er ke
Wir würden nirgends einen Gebrauchtwagen finden, der nicht noch im Verkehr wäre.
Enttäuscht lehne ich ab, da wir unbedingt einen Vierrad brauchen. Verzweifelt frage ich ihn, ob er wirklich niemand anderen ke
Wir fahren in eine andere Gegend und halten mitten in der Stadt vor einem Laden.
Ein Inder mit Turban begrüßt uns erstaunt und erkundigt sich, ob wir die Leute seien, die einen Wagen suchen. „Yes“, ist meine kurze Antwort. Er bittet uns in sein Büro.
Wir bekommen Tee vorgesetzt, und er erklärt, daß es zwei Occasionen gebe.
Die erste, ein Landrover, ist viel zu teuer, und ich verliere wieder jede Hoffnung.
Da
Zudem weiß ich nicht einmal, wie dieses Fahrzeug aussieht. Immer wieder erklärt er mir, wie schwierig es sei, einen Wagen zu finden. De
Als wir auf der Straße sind, kommt er uns nach, wir sol ten doch morgen noch einmal vorbeischauen, er werde uns diesen Wagen unverbindlich zeigen. Wir verabreden uns, obwohl ich nicht bereit bin, so viel Geld auszugeben. Wieder müssen wir den Rest des Tages mit Abwarten verbringen. Ich kaufe weitere Windeln, da schon al e gebraucht sind. Mittlerweile stapeln sich die schmutzigen Stoffwindeln im Hotelzimmer, was nicht gerade zur Luftverbesserung beiträgt.
Noch einmal gehen wir zum Inder, obwohl ich keine Kaufabsichten habe. Freudig begrüßt er uns und zeigt uns den Datsun. Auf Anhieb bin ich bereit, ihn, we
Wir begeben uns in sein Büro.
Als ich ihm von meinem Landrover in Maralal erzähle, ist er bereit, mir diesen für 2000 Franken abzukaufen, was ein gutes Geschäft ist. Ich zögere trotzdem, 12000
Franken herzugeben, de
Kilometer entfernt.
Kurz entschlossen nehme ich das Angebot an, da damit auch die Fahrt durch Nairobi geklärt ist. Mein Ma
Morgen abend habe er den Wagen samt Logbuch bereit, de
Wie abgemacht erscheint der Chauffeur mit dem Wagen am zweiten Tag in der Früh bei unserem Lodging. Ich lasse mir die Papiere zeigen, in denen nun tatsächlich mein Name steht. Wir laden unser Gepäck ein, darunter etliche Kilo ungewaschener Windeln. Wie Könige fühlen wir uns in dem ruhigen, schönen Wagen mit Chauffeur.
Sogar Napirai scheint nun am Autofahren Gefal en zu finden. Gegen Abend sind wir in Maralal. Der Chauffeur staunt nicht schlecht, wo er sich befindet. Auch fällt es natürlich in Maralal sofort auf, daß ein neues Fahrzeug angekommen ist. Wir parken im Lodging direkt hinter dem Landrover. Dem Chauffeur, der auch Mechaniker ist, erkläre ich die Probleme des Wagens. „It's okay“, antwortet er und geht schlafen. Am nächsten Tag gebe ich ihm den Scheck, und er verläßt uns.
Noch einmal übernachten wir in Maralal und schauen bei Sophia vorbei. Ihr und ihrer Tochter Anika geht es gut. Sie hat sich gewundert, daß sie mich nie mehr gesehen hat. Als ich ihr von meiner Hepatitis erzähle, ist sie geschockt. Wir tauschen noch kurz die letzten Ereignisse aus. Da
Wir fahren über Baragoi und erreichen Barsaloi fast eine Stunde früher als mit dem alten Landrover. Mama strahlt, als sie uns wiedersieht, de
Nach dem Chai gehen wir in unser Haus hinunter. Am Nachmittag besuche ich Pater Giuliano und erzähle stolz von meinem neuen Wagen. Er gratuliert mir zu dem Kauf und bietet an, falls ich die Schüler nach Maralal oder hin und wieder Kranke transportiere, die Fahrten großzügig zu entschädigen. So habe ich wenigstens ein paar Ei
Wir genießen das Leben, es geht uns gut. Immer noch muß ich Diät halten, was hier oben schwierig ist. Die Schüler bleiben noch einige Tage, und da
Im Ort besuche ich kurz Sophia, die mir erzählt, daß sie in zwei Wochen nach Italien fährt, um die Tochter ihren Eltern zu zeigen. Ich freue mich für sie und empfinde gleichzeitig etwas Heimweh nach der Schweiz. Wie gerne würde auch ich meine Tochter zeigen! Nicht einmal die ersten Fotos sind etwas geworden, weil jemand den Film belichtet hat. Ich suche mir eine kleine rotweiß getigerte Katze aus, die ich in einer Schachtel mitnehme. Die Fahrt nach Hause verläuft wunderbar, und ich bin trotz Umweg vor Einbruch der Dunkelheit wieder zu Hause. Napirai bekam den ganzen Tag Kuhmilch mit einem Teelöffelchen eingeflößt. Als sie mich hört, ist sie jedoch nicht mehr zu beruhigen, bis sie ihre heißgeliebte Brust hat.
Mein Ma
Ich frage, ob es de