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Ich sehe deformierte Köpfe oder Körper, Kinder mit offenem Rücken, mit fehlenden Beinen oder Armen oder mit Klumpfüßchen. Am dritten Fenster verschlägt es mir fast den Atem. Ein kleiner Babykörper mit einem Riesenkopf, der zu platzen droht, liegt ganz still da. Nur die Lippen bewegen sich, wahrscheinlich weint es. Diesen Anblick ka
Als die Ärztin zu mir kommt, frage ich, warum diese Kinder überhaupt noch leben.
Sie erklärt mir, daß dies ein Missionsspital sei und hier keine Sterbehilfe geleistet würde. Die Kinder sind meistens vor den Toren des Spitals ausgesetzt worden und warten hier auf ihren Tod. Mir ist noch ganz elend, und ich habe Bedenken, ob ich jemals wieder ruhig und traumlos schlafen ka
Doch bald treibt mich die Neugier wieder zu den entstellten Kindern. Da ich nun darauf gefaßt bin, erschreckt mich der Anblick weniger. Einige von ihnen nehmen wahr, daß jemand zu ihnen hinunterschaut. Als ich in mein Zimmer zurückgehen wil, ist gerade die Türe zu dem Vierbett-Zimmer offen. Die schwarze Schwester, die die Kinder wickelt, winkt mich lachend heran, und ich gehe zögernd bis zum Türrahmen.
Sie demonstriert mir die verschiedenen Reaktionen der Kinder, we
Von diesem Tag an gehe ich immer an die verschiedenen Türen und singe meine drei Lieder, die ich noch aus der Schulzeit ke
Sogar das Wasserkopf-Baby hört auf zu wimmern, we
Eines Tages schiebe ich Napirai in einem Kindersitz mit Rädern im So
Mittlerweile ist sie die Attraktion bei den Schwestern. Jede kommt und wil das hellbraune Kind herumtragen. Geduldig läßt sie al es über sich ergehen und zeigt sogar Vergnügen. Auf einmal steht mein Ma
Lketinga stürzt sich sofort auf Napirai und hebt sie aus dem Wagen. Da
Napirai jedoch scheint mit dem bemalten Gesicht und den langen, roten Haaren ihres Vaters Schwierigkeiten zu haben, de
Bei der Nachmittagsvisite frage ich den Arzt, der mir versichert, daß ich das Spital in einer Woche verlassen ka
Nachts bekomme ich heftige Magenschmerzen. Mein I
We
Unterwegs gab es Ärger mit dem Wagen. Die Gangschaltung hat wieder nicht richtig funktioniert. Mehrmals ko
Nairobi
James trägt Napirai und Lketinga meine Tasche. Endlich wieder in Freiheit! An der Rezeption bezahle ich meinen Aufenthalt, und wir gehen hinüber zur Mission. Ein Mechaniker liegt unter dem Landrover und hantiert an verschiedenen Teilen.
Ölverschmiert kriecht er hervor und meint, lange halte die Gangschaltung nicht mehr.
Den zweiten Gang kö
Jetzt ist es genug, sage ich mir in diesem Augenblick. Mit meiner wiedergewo
Deshalb schlage ich meinem Ma
James hat darauf bestanden, einen Freund mitzunehmen, da er in Nairobi nicht alleine in einem Zimmer übernachten will. In unserem Gepäck befinden sich 12000
Franken, alles, was wir vom Shop und bei meiner Bank im Moment auftreiben ko
Wir erreichen die Stadt gegen 16 Uhr und sind an diesem Tag nur damit beschäftigt, für uns al e ein Lodging zu finden. Das Igbol ist voll besetzt. Also versuchen wir es wieder in der billigen Absteige, da ich a