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Eines Abends kommt der Wildhüter vorbei, ein ruhiger, stattlicher Ma
Er schlägt vor, morgen gemeinsam den Shop zu besichtigen und anschließend zu verhandeln. In dieser Nacht schlafe ich unruhig, de
Der Wildhüter erwartet uns schon im geöffneten, leeren Haus. Ich bin sprachlos.
Es ist ein gemauertes Gebäude in der Nähe der Mission, von dem ich immer dachte, es gehöre Pater Giuliano. Der Shop ist riesig, mit einem Tor, das sich nach vorne öffnet. Links und rechts davon sind Fenster. In der Mitte steht so etwas wie eine Verkaufstheke, und an der hinteren Wand sind richtige Holzgestelle. Hinter einer Zwischentür befindet sich ein gleich großer Raum, der als Lager oder Wohnung dienen kö
Vorher will ich mich noch nicht festlegen, zu schlecht sind meine Ämtererfahrungen.
Der Wildhüter ist einverstanden, und wir kehren zur Mama zurück. Lketinga erzählt ihr alles, und sie geraten in eine Auseinandersetzung. Danach übersetzt er mir lachend: „Mama hat Angst, daß es Probleme mit den Somalis geben kö
Da
Nein, das würde ich doch merken!
Warum Mama das denke, frage ich Lketinga. Sie kommt zu mir und zeichnet mit dem Finger die Linien der Adern nach, die zu den Brüsten führen. De
Mühsam erklärt er mir, we
Zwei Tage später, als wir vom Fluß kommen, sitzen mehrere Personen unter Mamas Baum und palavern. Wir bleiben in Mamas Hütte. Unsere ist in drei Tagen bezugsfertig, was bedeutet, daß ich selbst Feuer machen muß und für das Bre
Mama kommt in die Manyatta und spricht mit Lketinga. Er wirkt aufgewühlt, und ich frage: „What's the problem?“ „Cori
In fünf Tagen soll also bereits die Hochzeit sein? Da müssen wir sofort nach Maralal, um Reis, Tabak, Tee, Süßigkeiten, Getränke und andere Waren zu besorgen!
Lketinga ist unglücklich, weil er seine Haare nicht mehr neu flechten lassen ka
Dies dauert Tage von früh bis spät. Selbst Mama ist hektisch, weil sie Unmengen Maisbier brauen muß, was auch knapp eine Woche dauert. Eigentlich will sie uns nicht mehr weglassen, doch im Dorf gibt es keinen Zucker und keinen Reis, nur Maismehl. Ich gebe ihr Geld, damit sie mit dem Bierbrauen begi
In Maralal kaufen wir fünf Kilo Kautabak, der für die Alten unbedingt vorhanden sein muß, hundert Kilo Zucker, ohne den der Tee unvorstellbar wäre, sowie zwanzig Liter H-Milch, weil ich nicht weiß, wie viele Frauen Milch mitbringen werden, was eigentlich üblich ist. Ich will kein Risiko eingehen, es soll ein schönes Fest werden, auch we
Schließlich müssen wir zur Schule, um James zu informieren. Der Headmaster erklärt uns, die Schüler hätten ab dem 15. Dezember Ferien, und da wir unser Fest am 17. Dezember veranstalten, sei es für ihn kein Problem, dabei zu sein. Ich freue mich auf ihn. Zuletzt beschließe ich, ein altes Benzinfaß zu kaufen, damit wir es gereinigt als Wassertank benutzen kö
De
Es folgen einige Bilder:
• Lketinga
• Meine wichtigsten Aufenthaltsorte in Kenia (Landkarte mit den beka
• Lketinga mit Kopfschmuck und frisch gefärbten roten Haaren
• Am Fluß beim Wasserholen
• In diesem ersten Zuhause lebte ich gemeinsam mit Lketinga und seiner Mutter mehr als ein Jahr lang
• Vor seiner neuen Manyatta
• Meine Samburu-Hochzeit in Weiß
• Unsere Tochter Napirai mit ihren stolzen Eltern
• Bei der Herde
• Beim Schlachten einer Kuh im Busch, in der Bildmitte Lketingas Schwester
• Mama Masulani, Lketingas Mutter, mit Saguna und drei weiteren Enkelkindern
Am nächsten Tag zieht er los, um einige Ziegen zu kaufen, die wir schlachten müssen. Unsere will ich nicht töten, da ich inzwischen jede ke
Nur noch zwei Tage, und Lketinga ist immer noch nicht zurück von seiner