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Samt Trauzeugen und dem älteren Bruder, der noch nie eine große Reise unternommen hat, brechen wir am nächsten Tag auf. Bis Nyahururu fahren wir mit unserem Landrover, da
Draußen besprechen wir die Lage. Wir sind zu viert und müssen eine Woche warten. In Nairobi ist das mit meinen drei Buschmä
In Mombasa besuchen wir als erstes Priscilla. Über unsere Hochzeit freut sie sich riesig und glaubt auch, daß jetzt al es gut wird. Lketingas Bruder will nun endlich ans Meer, doch als er vor der riesigen Wassermenge steht, muß er sich an uns festhalten. Näher als zehn Meter geht er nicht ans Wasser, und nach zehn Minuten müssen wir den Strand verlassen, zu groß ist seine Furcht. Ich zeige ihm auch ein Touristen-Hotel. Er ka
Die Tage in Mombasa kosten mich eine Menge Geld. Die Mä
Nach vier Tagen brechen wir mißmutig auf. Mit Müh und Not bringe ich Lketinga nochmals, und wie er sagt, das letzte Mal, in dieses Office in Nairobi. Inständig hoffe ich, daß ich den Stempel schon heute bekomme. Erneut erkläre ich unser Anliegen und bitte nachzuschauen, ob es geklappt hat. Wieder heißt es warten. Die drei machen sich gegenseitig nervös und mich dazu. Die Leute starren uns ohnehin entgeistert an. Eine Weiße mit drei Massai gibt es nicht al e Tage im Office.
Endlich werden mein Ma
Erschrocken starrt Lketinga in die leere Kabine und fragt: „Cori
Ich versuche ihm zu erklären, daß wir mit dieser Kiste in den zwölften Stock fahren.
Die Dame wartet bereits ungeduldig am Lift. Lketinga will nicht. Er hat Angst, in die Höhe zu fahren. „Darling, please, this is no problem, if we are in the 12th floor you go around like now. Please, please come!“
Ich flehe ihn an zuzusteigen, bevor die Dame keine Arbeitslust mehr verspürt.
Tatsächlich steigt er endlich mit großen Augen ein.
Wir werden in ein Büro geführt, wo uns eine strenge Afrikanerin erwartet. Sie fragt mich, ob ich wirklich mit diesem Samburu verheiratet bin. Von Lketinga will sie wissen, ob er in der Lage sei, für mich mit Haus und Essen zu sorgen. Er schaut mich groß an: „Cori
Mein Gott, denke ich, sag einfach nur ja! Die Frau schaut zwischen uns hin und her. Meine Nerven sind so angespa
Den Blick streng auf mich gerichtet fragt sie: „You want to have children?“ „O yes, two“,
ist meine prompte Antwort. Es folgt Schweigen. Da
Endlich, endlich geschafft! Ich ka
Unsere eigene Manyatta
Mama ist glücklich, daß alles gelungen ist. Nun sei es an der Zeit, die traditionelle Samburu-Heirat zu planen. Außerdem müssen wir eine eigene Manyatta haben, de
Nach kurzer Zeit erstel en vier Frauen, darunter seine beiden Schwestern, unsere Manyatta. Sie soll doppelt so groß wie die von Mama werden und auch höher, so daß ich fast darin stehen ka
Die Frauen arbeiten nun schon zehn Tage, und ich ka
Das I
Zwei Drittel der Hütte werden von i
Samburu-Hochzeit
Wir verbringen die letzten Tage in Mamas Hütte. Alles dreht sich jetzt um unsere bevorstehende Samburu-Hochzeit. Jeden Tag treffen ältere Mä