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Völ ig verschlafen kommt Priscil a heraus und schaut mich erschrocken an. „Where is Lketinga?“

fragt sie. Krampfhaft halte ich die aufsteigenden Tränen zurück und erzähle ihr alles. Sie hört aufmerksam zu, während sie sich anzieht und sagt, ich solle warten, sie gehe zu den Massai, um nachzusehen. Nach zehn Minuten ist sie zurück und erklärt, wir müßten warten. Er sei nicht dort, habe auch nicht bei ihnen geschlafen und sei in den Busch gelaufen. Er käme bestimmt, we

Er taucht aber nicht auf. Ich gehe in unser Häuschen zurück und warte. Da

und der komme nicht hierher. Man muß zu ihm gehen. Das allerdings ist in diesem Zustand ausgeschlossen.

Lketinga schläft wieder und phantasiert wirres Zeug von Löwen, die ihn angreifen.

Er schlägt wild um sich, und die beiden Krieger müssen ihn festhalten. Der Anblick bricht mir fast das Herz. Wo ist mein stolzer, fröhlicher Massai geblieben? Ich ka

Erst im Laufe des Nachmittags kommt Lketinga zu sich und sieht mich verwundert an. Ich lächle ihn glücklich an und frage vorsichtig: „Hello, darling, you remember me?“ „Why not, Cori

gibt er schwach zurück, schaut zu Priscil a und fragt, was los sei. Sie reden miteinander. Er schüttelt den Kopf und glaubt selbst nicht, was er hört. Ich bleibe bei ihm, während die anderen ihrer Arbeit nachgehen. Er habe Hunger, aber auch Bauchschmerzen. Auf meine Frage, ob ich etwas Fleisch holen soll, antwortet er: „O

yes, it's okay.“

Hastig mache ich mich auf den "Weg zum Meat-Stand und eile zurück. Lketinga liegt schlafend im Bett. Nach etwa einer Stunde, als das Essen zubereitet ist, versuche ich ihn zu wecken. Er schlägt die Augen auf und starrt mich erneut verwirrt an. Was ich von ihm wol e, wer ich überhaupt sei, fährt er mich barsch an. „I'm Cori

ist meine Antwort. Immer wieder fragt er mich, wer ich sei. Ich bin am Verzweifeln, zumal Priscilla von ihrem Kangaverkauf am Strand noch nicht zurück ist. Er solle etwas essen, bitte ich ihn. Doch er lacht höhnisch, von diesem „food“ esse er nichts, ich wol e ihn bestimmt vergiften.

Nun ka

Viele Morans, die Krieger, die an die Küste kommen, bekämen den Mombasa-Koller. Bei ihm sei es allerdings sehr schlimm. Vielleicht habe ihn jemand „crazy“

gemacht. „Was, wie und welcher jemand?“ stottere ich und erwähne, daß ich nicht an solche Sachen glaube. Hier in Afrika gebe es vieles, was ich lernen müsse, belehrt mich Priscil a. „Wir müssen ihm helfen!“ flehe ich sie an. „Okay!“ sagt sie, sie werde jemanden an die Nordküste senden, um Hilfe zu holen. Dort sei das große Zentrum der Küsten-Massai. Ihrem Oberhaupt unterstünden im weitesten Si

Er müsse entscheiden, was geschehen sol.

Um etwa neun Uhr abends kommen zwei Krieger von der Nordküste zu uns.

Obwohl sie mir nicht sehr angenehm sind, bin ich froh, daß endlich etwas geschieht.

Sie sprechen auf Lketinga ein und massieren seine Stirn mit einer intensiv riechenden getrockneten Blume. Während sie sich unterhalten, gibt Lketinga ganz normal Antwort. Ich ka

Zwischen den drei Mä

Am nächsten Morgen kommen sie tatsächlich zurück, um Tee zu trinken. Lketinga geht es gut, er ist fast wieder der alte. Die zwei bestehen trotzdem darauf, daß er zur Nordküste mitgeht. Lachend willigt er ein: „Now I'm okay!“

Als ich erwähne, daß ich heute nacht nach Nairobi muß, um mein Visum zu holen, sagt er: „No problem,

wir fahren zur Nordküste und da

geführt werden. Er ist nicht so alt, wie ich angenommen habe, und empfängt uns herzlich, obwohl er uns nicht sehen ka

Das Matatu fährt ab, und mir wird schwer ums Herz. We

In Mombasa erhalte ich meine Fahrkarte und muß bis zur Abfahrt fünf Stunden warten. Nach acht Stunden Fahrt bin ich schließlich am frühen Morgen in Nairobi.

Wieder muß ich im Bus bis kurz vor sieben Uhr warten, um auszusteigen. Ich trinke zuerst Tee und nehme mir ein Taxi zum Nyayo-Gebäude, weil ich den Weg dorthin nicht ke