Страница 18 из 91
Bei diesen Nachrichten, die mir Lketinga unerreichbar erscheinen lassen, bin ich völlig verstört: „Jutta, frag ihn, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, ihn zu informieren, ich bin auch bereit Geld zu bezahlen.“ Tom denkt nach und meint, er kö
Es sind vier lange Tage, und jeden Abend schicke ich meine Stoßgebete zum Himmel. Am letzten Tag bin ich völlig am Ende mit meinen Nerven. Auf der einen Seite bin ich sehr gespa
Jutta und ich drehen wieder unsere Runden. Nach etwa drei Stunden tre
Ununterbrochen bete ich, daß er kommen möge. Auf einer der Runden treffe ich Jutta nicht wie üblich auf halber Strecke. Ich schaue mich um und sehe kein weißes Gesicht. Trotzdem schlendere ich weiter, als plötzlich ein kleiner Junge gera
Er fuchtelt mit den Armen und zupft mich am Rock. Im ersten Moment denke ich, Jutta sei etwas passiert. Der Junge zieht mich in Richtung des ersten Lodgings, wo ich meine Reisetasche deponiert habe. Er spricht in Suaheli auf mich ein. Vor dem Lodging deutet er hinter das Gebäude.
Glücklich in Maralal
Mit klopfendem Herzen gehe ich in die gewünschte Richtung und schaue um die Ecke. Dort steht er! Mein Massai steht einfach da und lacht mich an, neben ihm Tom.
Ich bin sprachlos. Immer noch lachend streckt er seine Arme nach mir aus und sagt:
„He, Cori
Erst jetzt erwache ich aus meiner Starre und stürze auf ihn zu. Wir umarmen uns, und für mich bleibt die Welt stehen. Er hält mich etwas von sich ab, blickt mich strahlend an und meint: „No problem, Cori
Bei diesen vertrauten Worten kö
Nun hüstelt Jutta hinter mir und freut sich mit uns: „So, jetzt habt ihr euch wiedergefunden! Ich habe ihn vorhin erka
Jutta hat mit Lketinga gesprochen und erklärt, daß er ruhig mit uns essen kö
Einerseits bin ich gerührt, als ich erfahre, was er al es versucht hat, andererseits bekomme ich eine richtige Wut auf seine sogena
Glücklich versuchen wir, uns zu unterhalten, als Jutta und der Bote uns verlassen.
Lketinga bedauert, wir kö
Dieser geht auf Lketinga zu und begrüßt ihn respektvoll. Nach einer kurzen Unterhaltung kommen beide zu mir. James streckt mir seine Hand entgegen und begrüßt mich freundlich. Ich schätze ihn auf etwa sechzehn Jahre. Er spricht sehr gut Englisch und bedauert, daß er nicht ins Dorf mitkommen ka
Wir gehen ins Dorf zurück, und ich hätte nichts dagegen, we
Wir schlendern durch Maralal, wobei ich etwas Abstand halte, da sich dies anscheinend gehört. Ab und zu spricht er mit einigen Kriegern oder Mädchen.
Während mich die Mädchen, alle sehr jung und schön geschmückt, nur schnell mit einem neugierigen Blick streifen und da
Auf dem Markt kauft Lketinga sich ein Plastikbeutelchen mit rotem Farbpulver. Er zeigt dabei auf seine Haare und seine Kriegsbemalung. An einem anderen Stand verkauft jemand grüne Stengelchen mit Blättern daran. Sie sind zusammengebunden zu Bündeln von etwa zwanzig Zentimetern Länge. Hier herrscht richtiges Gezänk zwischen fünf oder sechs Mä
Auch Lketinga steuert auf diesen Stand zu. Schon nimmt der Verkäufer Zeitungspapier und wickelt zwei Bündel ein. Lketinga zahlt einen stattlichen Preis dafür und läßt das Paket schnel unter seinem Kanga verschwinden. Auf dem Weg zum Lodging kauft er mindestens zehn Kaugummis. Erst im Zimmer frage ich nach diesem Kraut. Er strahlt mich an: „Miraa, it's very good. You eat this, no sleeping!“