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Das Teehaus ähnelt dem in Ukunda. Wir sitzen am Tisch und bekommen Essen, natürlich Fleisch mit Sauce und Chapattis, die Fladenbrote, und unseren Tee. Etwas weiter hinten sitzt eine Gruppe Massai-Krieger. „Jutta“, frage ich, „ke

Nach dem Essen, das für meine Verhältnisse fast nichts kostet, brechen wir auf.

Bei brütender Hitze laufen wir eine staubige, stetig ansteigende Straße entlang.

Schon nach einem Kilometer kommt mir meine Reisetasche unendlich schwer vor.

Jutta beruhigt mich: „Warte, wir nehmen eine Abkürzung zu einer Touristen-Lodge!

Vielleicht haben, wir Glück, und es ist jemand mit einem Auto da.“

Auf einem schmalen Pfad raschelt es plötzlich neben uns im Dickicht, und Jutta ruft: „Cori

Erschrocken versuche ich, das Wort „Büffel“ in meinen Gedanken zu einem Bild zu formen. Wir stehen bewegungslos da, als ich etwa fünfzehn Meter neben mir etwas Helles mit dunklen Streifen erke

„Ach, nur Zebras!“ Von uns aufgeschreckt galoppieren sie davon. Ich schaue Jutta fragend an: „Büffel hast du gesagt, sind die de

meint sie. „We

Mir wird erst wohler, als wir die Lodge erreichen. Es ist wirklich eine schöne Lodge, nicht so pompös wie die, die ich mit Marco in Massai-Mara besucht hatte. Diese hier ist bescheiden, paßt aber gut in die Gegend. Vergleicht man sie mit dem Einheimischen-Lodging in Maralal, so erscheint sie wie eine Fata Morgana. Wir treten ein. Alles wirkt wie ausgestorben. Wir setzen uns auf die Veranda, und tatsächlich sehen wir in hundert Meter Entfernung am Wasserloch zahlreiche Zebras.

Etwas weiter rechts tummelt sich eine große Gruppe von Pavianweibchen mit ihren Jungen. Vereinzelt erke

Endlich schlendert ein Kellner herbei und fragt nach unseren Wünschen. Jutta plaudert mit ihm auf Suaheli und bestel t zwei Cola. Während wir darauf warten, erzählt sie vergnügt: „Der Chef der Lodge kommt in ungefähr einer Stunde. Er besitzt einen Landrover und wird uns bestimmt nach oben fahren, jetzt kö

Wir warten fast zwei Stunden, bis der Manager endlich auftaucht. Er ist ein angenehmer, eher einfacher Mensch ohne Allüren und tiefschwarz. Er bittet uns einzusteigen, und wir erreichen nach fünfzehn Minuten Schüttelfahrt unser Ziel.

Nachdem wir uns bedankt haben, zeigt mir Jutta stolz, wo sie arbeitet. Das Haus ist ein langer Kasten aus Beton, unterteilt in einzelne Räume, von denen zwei a

Schon am frühen Morgen sind wir wach, da einige Leute lärmend mit der Arbeit begi

Aufgedreht und voller Tatendrang möchte ich nach Maralal und mir das Städtchen näher anschauen. Bei so vielen Massai-Kriegern, die ich bei unserer Ankunft gesehen habe, muß es doch einen geben, den Jutta von früher ke

„Jetzt brauchen wir viel Geduld und Glück“, sagt Jutta. „Vor al em müssen wir etliche Runden drehen, damit wir gesehen werden oder ich jemanden wiedererke

Alle sind, mit wenigen Ausnahmen, halb leer und bieten fast dasselbe an. Zwischen den Geschäften befinden sich ab und zu Lodgings, in denen man im vorderen Raum ißt oder etwas trinkt. Hinten liegen die Übernachtungsräume, einer nach dem anderen, wie in einem Kaninchenstall. Danach folgt die Toilette, die sich immer als Plumpsklo entpuppt. Mit etwas Glück findet sich eine Dusche mit spärlichem Wasserstrahl. Das auffallendste Gebäude ist die Commercial Bank. Sie ist komplett aus Beton und frisch angestrichen. In der Nähe der Bushaltestelle gibt es eine Zapfsäule für Benzin. Autos habe ich allerdings bis jetzt nur drei gesehen, zwei Landrover und einen Pick-up.

Die erste Runde durch das Dorf machen wir recht gemütlich, und ich schaue mir jedes Geschäft an. Der eine oder andere Ladenbesitzer versucht, uns in Englisch anzusprechen. Hinter uns befindet sich immer eine Traube von Kindern, die aufgeregt sprechen oder lachen. Das einzige Wort, das ich verstehe, ist: „Mzungu, Mzungu“, „Weiße, Weiße“.

Wir machen uns gegen sechzehn Uhr auf den Heimweg. Mein Hochgefühl ist geschwunden, obwohl mein Verstand sagt, daß ich Lketinga nicht gleich am ersten Tag finden ka

Die Tage verstreichen, und ich empfinde all das Neue in Maralal nicht mehr besonders aufregend, de

Als wir die dritte Runde drehen, kommt ein Ma

An den großen Löchern im Ohrläppchen erke

Jetzt bin ich wie elektrisiert. Da die beiden nur Suaheli sprechen, verstehe ich fast gar nichts. Immer wieder frage ich: „Was ist, Jutta, was weiß er über Lketinga?“ Wir gehen in ein Restaurant, und Jutta übersetzt. Ja, er ke