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Max sah zu Merlins Falkengesicht und seinen leuchtenden Augen auf. Plötzlich kam er sich ziemlich groß vor. Er wusste: We

»Trotzdem«, seufzte er, »seid gewiss, dass Mylady nicht lange weg sein wird. Und ganz bestimmt wird sie ein sehr gutes Alibi für das hier haben. Eines, mit dem sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch davonkommt. Leider. Der König hat, we

Der Zauberer-Nachwuchs-Wettbewerb

Sir Bertram Pendragon war lange nicht mehr so glücklich gewesen. So glücklich wie jetzt war er nicht mal gewesen, als er seinen ärgsten Feind Sir Richard Hogsbottom nach einer hitzigen Partie Wer spuckt am weitesten?in den Ententeich der Burg geschubst hatte. Er ko

»Ich bin Max und Olivia zu großem Dank verpflichtet«, hatte er würdevoll gesagt, als Sir Bertram am gestrigen Nachmittag erschienen war, um seine Kinder abzuholen. »Sie haben uns vor einer großen unangenehmen Situation bewahrt. Doch ich fürchte, dass ihre Heldentaten geheim bleiben müssen. Allzu viele Feinde würden aus dem Geschehenen sonst Kapital schlagen. We

»Also, so weit ist sie nicht –«, fing Olivia an. Doch Artus unterbrach sie mit einem bloßen Blick und legte den Finger an die Lippen. Er sah so sorgenvoll und traurig aus, dass Olivia ihn am liebsten in den Arm genommen hätte. Aber das traute sie sich da

»Carl wurde gefunden, und das ist alles, was zählt«, sagte Artus. »Wir müssen das Geschehene jetzt hinter uns lassen und in Zukunft besser aufpassen.« Er wandte sich Max und Olivia zu. »Mein tief empfundener Dank an die beiden jüngsten Mitglieder meines Hofstaats«, sagte er. Als er sie ansah, wären sie vor Stolz beinahe geplatzt.

Max ko

Sir Bertram war trotz allem so glücklich wie ein Drache auf einem Berg aus Gold.

»Max, mein Junge! Ich bin so stolz auf dich!«, platzte es immer wieder aus ihm heraus, während er beherzt auf Max’ Schulter klopfte. »Ich wusste ja immer, was in dir steckt! Ein Aufwärtshaken, genau aufs Ki

»Äh, nicht ganz«, sagte Max. Er hatte zu erklären versucht, dass es eher ein K.o.-Schubs als ein K.o.-Schlag gewesen war. Aber Sir Bertram schien das nicht zu registrieren.

»Es gehört einiges dazu, es mit einem größeren Jungen aufzunehmen«, stellte er mit Nachdruck fest. »Macht mich wirklich glücklich, dass du für die gute Sache kämpfst. Ka

Den ganzen Vormittag über hatte Max das Lob und die Aufmerksamkeit genossen. Und das umso mehr, seit er bemerkt hatte, dass Olivia scheinbar übel wurde, sobald Sir Bertram den K.o.-Schlag erwähnte – was er ungefähr alle fünf Minuten tat. Doch die Freude wich der Nervosität, je näher der Zauberer-Nachwuchs-Wettbewerb rückte.

De

In der ganzen Aufregung hatten Max und Olivia keine Zeit mehr gehabt, ihren Auftritt zu proben. Jetzt war es schon fast so weit. Hektisch suchte Max in einem Winkel ihres Zimmers nach seinen Kleidern und den Zaubertränken.

»Olivia?«, rief er, halb begraben unter einem Berg aus Mänteln und Satteltaschen. »Wo ist das Fläschchen mit dem Umkehrzauber?«

»Woher soll ich das wissen?«, sagte Olivia. »Du hattest es zuletzt. Wahrscheinlich steckt es in deinem Gürtel.«

»Tut es nicht«, rief Max frustriert. »Das Fläschchen mit dem Froschzauber ist da. Aber das andere ist verschwunden …«

»Prima«, sagte Grimm. »Erst verwandelst du sie in einen Frosch, da

»Ka

»Auf gar keinen Fall!« und »Nein, nein, nein!«, kreischten Olivia und Grimm in ein und demselben Moment und mit so ziemlich dem gleichen Abscheu in der Stimme. Erst nachdem Max mit Engelszungen auf sie eingeredet hatte, willigten sie schließlich doch ein. Olivia erklärte, dass ein Kuss von Grimm eigentlich nicht schlimmer sein kö