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Max hockte sich vor das fast heruntergebra
Die Alternative war, Sir Richard und Lady Morgana in Frösche zu verwandeln, sobald sie hier wären. Aber Max war bloß ein elf Jahre alter Zauberlehrling und Lady Morgana die mächtigste Zauberin im ganzen Land. Es ko
Max sah wieder ihre blassblauen Augen vor sich, hörte ihre honigweiche Stimme, ihr eisiges, klirrendes Lachen und erschauderte. Da
»Ein Ritter zu sein, bedeutet nicht, gut mit dem Schwert umgehen zu kö
Da
Max lächelte, als er sich an dieses Gespräch eri
»Es ist mir ein Rätsel, wo Adrian steckt«, entschuldigte sich Sir Richard. Unter seinem schweren Reitmantel war er schweißgebadet. Dieser verflixte Junge! Wo war er bloß? Und wo waren die Pferde? Hatten sie es überhaupt durch den Wald geschafft?
»Der Plan erscheint mir nicht gerade – ausgeklügelt, Sir Richard«, sagte Lady Morgana mit ihrer leisen, weichen Stimme. »Aber wie auch immer, ich bin sicher, sie treffen in Kürze ein. Wollen wir vielleicht in der Hütte warten?«
»Selbstverständlich, Mylady, eine ausgezeichnete Idee. Erlauben Sie, dass ich Ihren Arm nehme?«
Ihren Arm!, dachte Sir Richard, hin und weg. Er! Er hakte die mächtigste Frau im ganzen Königreich unter! Weiß Gott, er war auf dem Weg nach oben! Er gluckste vor Wo
Kaum hatte Sir Richard Adrian gefesselt und geknebelt auf dem Steinfußboden der Hütte entdeckt, traf ihn ein schmieriger blauer Spritzer mitten im Gesicht. Ihm kam es vor, als finge der Raum plötzlich an zu beben. Und da
»Puh!«, sagte Max und setzte sich auf den Hüttenboden. »Ich bin froh, dass das vorbei ist.«
Der übrig gebliebene Frosch, schmutzig braun mit orangefarbenen Punkten, quakte vorwurfsvoll.
»Max Pendragon«, sagte er mit tiefer Froschstimme. »Du enttäuschst mich zutiefst. Ehrbare Leute einfach so in Frösche zu verwandeln! Ich glaube, ich muss ein Wörtchen mit deinem Vater reden. Verwandele mich augenblicklich zurück!«
»Wohl kaum«, murmelte Max. Er hob den Frosch hoch und steckte ihn in die Gürteltasche, wo er ihn nicht mehr quaken hörte. Da
»Sieht so aus, als wären wir in Sicherheit, Hoheit. Jetzt müssen wir nur noch auf Merlin warten.«
»Das war genial«, sagte Carl mit großen Augen.
Max grinste. »Ja, das war ziemlich cool, oder?«, sagte er glücklich. Als Merlin und die anderen die Hütte im Wald erreichten, hatte Max bereits Bre
»So, so«, sagte Merlin, als er hereinkam. »Wie es aussieht, kommen wir zu spät. Ihr habt euch ganz offensichtlich selbst gerettet.«
»Max war toll!«, rief Carl, sprang auf und wankte zu Merlin hinüber, um ihn zu umarmen. Er war immer noch ziemlich wacklig auf den Beinen. Doch der Zauber ließ jetzt stetig nach. »Er hat dem großen Jungen eine verpasst und da
Max musste schlucken und lief rosarot an. Doch es blieb keine Zeit, Carl zu widersprechen.
Olivia stürzte sich auf ihn und drückte ihn fest und Grimm knabberte liebevoll an seinem Knöchel. Unterdessen flatterte Adolphus über ihren Köpfen herum und brachte vor lauter Aufregung Flügel und Füße durcheinander.
»Du bist heil, Max, du bist heil! Ich bin ja so froh! Wir hatten ja überhaupt keine Ahnung!«, platzte Olivia atemlos heraus. »Nicht zu fassen, dass du Sir Richard und sie erledigt hast. Du musst dich schrecklich gefürchtet haben!«
»Och, das war doch gar nichts«, sagte Max lässig. Aber da
»Und das war auch besser so«, sagte Merlin. »Morgana le Fay ist eine außerordentlich mächtige und gefährliche Zauberin. Du hast großes Geschick bewiesen. Ich vermute, sie ist – äh – verschwunden, nachdem du sie verwandelt hast?«
»Ja, es gab so eine Art Plopp! Und da
Merlin klopfte Max auf die Schulter und lachte ein so warmes, ansteckendes Lachen, dass sie alle mitlachen mussten.
»Gut gemacht, Max, ehrlich! Ein ganz besonderer Zauber. Du hast echten Mut bewiesen. Es braucht eine ganz besondere Art von Magie, einen Froschzaubertrank zu brauen. Sehr selten und höchst ungewöhnlich. Und ich bin froh, dass dieses Talent mit einem großen Herzen und jeder Menge Mut einhergeht. Aus dir wird einmal ein ordentlicher Zauberer werden, Junge. Ein sehr ordentlicher sogar.«
Max wurde von so viel Lob ganz warm ums Herz. Doch als er zu diesem großen, ehrfurchtsvollen Ritter aufsah, der so ganz anders war als der Merlin, den er sich vorgestellt hatte, war ihm klar, dass er ehrlich sein musste.
»Also eigentlich«, sagte er, »habe ich den Froschzauber nicht richtig erfunden. Es war eher ein Unfall … Und Adrian habe ich auch eher zufällig umgehauen. Und als ich den Trank auf Lady Morgana geschüttet habe, hatte ich die Augen zu. We
Merlin sah Max ernst an.
Da
»Max – du bist sehr ehrlich. Aber es sind nicht nur die Zutaten, die einen Froschzauber ausmachen. Es mag mit einem Unfall angefangen haben, doch nur eine mächtige Magie lässt ihn wirken. Und auch we