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Obwohl der Zwischenfall nur wenige Sekunden gedauert hatte, hatte sich das Bild auf der Straße vollkommen gewandelt, als Bre
Salid wollte etwas sagen, aber er kam auch jetzt nicht dazu. Es war noch nicht vorbei. Die Dunkelheit, aus der sie geflüchtet waren, folgte ihnen ein zweites Mal: Rings um sie herum erloschen die Lichter.
Das Licht war ausgefallen, und die Dunkelheit, die sich im gleichen Moment hinter den Fenstern des Hausflures ausgebreitet hatte, sagte Ke
Er sah praktisch nichts. Die Straße unter ihm hatte sich in eine schwarze Schlucht ohne Boden verwandelt, und wo die Stadt dahinter sein sollte, breitete sich nur eine gewaltige lichtlose Ebene aus. Und das war einigermaßen beunruhigend. Er befand sich in der dritten Etage, und auf dem Weg hierher hatte er sich seine Umgebung sehr genau eingeprägt: Die gegenüber liegende Straßenseite wurde nur von einer knapp zwei Meter hohen Betonmauer begrenzt, hinter der sich das Krankenhausgelände erstreckte, ein weitläufiger Park mit nur einem einzigen, nicht einmal sonderlich hohen Gebäude, so daß er eigentlich die gesamte Stadt hätte überblicken kö
Ein leises Schleifen hinter Ke
Das Geräusch hatte sich nicht wiederholt, aber Ke
»Ist da jemand?« fragte er – zuerst auf deutsch, de
Das Ergebnis war dasselbe. Niemand antwortete. Niemand ko
Ke
Überhaupt war das Haus unheimlich still. Wirklich bewußt wurde ihm dies vielleicht erst in diesem Moment, aber gespürt hatte er es natürlich schon die ganze Zeit über. Viel zu still. Nach allem, was auf der Straße geschehen war, dem Sirenengeheul, den Stimmen, dem Lärm, dem Motorengeräusch und den Schreien, von den Schüssen und dem Lärm des Hubschraubers kaum einen Block weiter ganz zu schweigen, hätte der Flur voller Menschen sein müssen, die sich neugierig an den Fenstern drängten.
Nichts davon war der Fall. Das Haus schien im Gegenteil wie ausgestorben zu sein. Vielleicht waren alle seine Bewohner geflohen, oder die örtlichen Behörden waren umsichtig genug gewesen, sie zu evakuieren.
Irgend etwas sagte Ke
Vielleicht, weil er da
Ke
Wieder hörte er ein leises Rascheln hinter sich, aber diesmal widerstand er dem Impuls, sich herumzudrehen. Er wußte, daß er allein war. Statt dessen klappte er dasTelefon auf, wählte nur mit dem Daumen die vielstellige Nummer, die er früher in dieser Nacht schon einmal gewählt hatte, und lauschte auf das Freizeichen.
Die Satellitenverbindung kam zustande, kaum daß er den Daumen von der letzten Taste gehoben hatte, und diesmal
wußte er, daß derTeilnehmer am anderen Ende der Leitung mit der Hand auf dem Telefonhörer auf seinen Anruf gewartet haben mußte.
»Ist es vorbei?«
Sein Gesprächspartner machte sich nicht die Mühe, sich mit einer Begrüßung oder irgendeiner anderen Floskel aufzuhalten. Ke
Er antwortete nicht gleich, sondern erst nach zwei oder drei Sekunden, und dieses Zögern allein machte seine Antwort schon beinahe überflüssig. »Nein. Es gab … Schwierigkeiten.« »Das heißt, sie leben noch.«
»Ja«, antwortete Ke
»Sie haben versagt.« In der Stimme war nichts von dem Vorwurf, den die Worte beinhalteten. Sie klang eher resigniert. Trotzdem verteidigte sich Ke
»Verdammt, ich weiß es nicht! « wiederholte Ke