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Er ko

Kroch.

Unter derTapete.

Und nicht nur dort. Ganz plötzlich wurde ihm klar, daß die Bewegung tatsächlich überall spürbar war; im Boden, in den Wänden, hinter den gesprungenen Holzvertäfelungen und in den Treppenstufen, selbst in der Dunkelheit, die das untere Ende derTreppe verschlungen hatte.

»Irgend etwas … stimmt hier nicht«, sagte er. »Da … ist etwas.«

Er hatte lauter gesprochen, als er eigentlich selbst beabsichtigte, aber zu seiner Überraschung gebot ihm Salid nicht sofort und herrisch, zu schweigen, sondern sah ihn nur einen Moment lang nachdenklich – und ein bißchen erschrocken? – an, ehe er sich wieder umdrehte, um seinen Weg fortzusetzen.

Im gleichen Moment explodierte dieTür.

Der Blitz war so grell, daß Bre

Aber es kam niemand.

Salid hatte sich am Fuße derTreppe zusammengekauert und feuerte auf die Tür, obwohl dort nicht mehr als Schatten zu erke

Trotzdem mußte er getroffen haben, de

»Nach oben! « schrie er. »Worauf warten Sie?! «

Bre

Salid fluchte, ergriff ihn roh an der Schulter und zerrte ihn mit einem Ruck in die Höhe, und im gleichen Moment erschien unter ihm ein hochgewachsener, dunkler Schatten. Trotz seiner Lähmung schrie Bre

Aber so schnell er auch war, er war nicht schnell genug. Ein Schuß fiel. Salid wurde mitten in der Bewegung herum-und zur Seite geworfen, ließ seine Waffe fallen und prallte gegen das beschädigte Geländer, das unter der Belastung endgültig in Stücke zerbrach. Mit einem gellenden Schrei stürzte er in die Tiefe und schlug schwer auf dem gefliesten Boden des Hausflurs auf.

Die Zeit schien stehenzubleiben. Was Bre

Über ihm erscholl ein lautstarkes Poltern. Joha

Joha

Diesmal war es keinTraum, sondern eine Vision, die ihn unvermittelt und mit der Wucht eines Blitzschlages traf und ihn ebenso brutal und nachhaltig aus der Wirklichkeit hinausschleuderte, wie die Pistolenkugeln den Ma

Er war übergangslos wieder an jenem Ort, den er in seinem Traum besucht hatte, aber etwas war anders: Diesmal wußte er zweifelsfrei, daß es mehr war als ein Traum. Er war als Beobachter hier, als – vielleicht nicht einmal geladener – Gast, zwar ohne Körper, aber sich seiner selbst doch sehr bewußt. Der rote Widerschein der Fackeln, der über sein Gesicht strich, streifte nicht seine Züge, ebensowenig wie der Körper, dessen Last er spürte, sein eigener war. Er hatte Schmerzen in Händen und Füßen und entsetzlichen Durst. »Verstehst du mich?«

Da war wieder jenes bärtige, grauhaarige Gesicht, das er schon einmal gesehen hatte, diesmal aber allein. Die anderen Stimmen waren fort, und obwohl er die Schwärze jenseits des pulsierenden Halbkreises aus rotem Fackellicht nicht mit Blicken durchdringen ko

»Du verstehst mich«, sagte der andere.

Er antwortete nicht. Er wollte antworten, aber er hatte keine Möglichkeit, den Körper, dessen Gast er war, dazu zu bewegen. Jegliehe Initiative war ihm genommen. Vielleicht war er mehr Gefangener als Gast. Sein unfreiwilliger Wirt wiederum wollte nicht antworten. Er hätte es geko

Obwohl er sich immer mehr des Umstandes bewußt wurde, daß er nur ein Beobachter in einem streng abgegrenzten Bereich jenes fremden Bewußtseins war, begriff er doch auf der anderen Seite immer mehr vom wirklichen Wesen seines Gastgebers. Die Mauern, die ihn umgaben, waren in seine Richtung hin durchlässig. Nicht einmal sehr: Er wußte noch immer nichts über die Identität des anderen – falls er überhaupt so etwas wie eine persönliche Identität hatte – noch über seine wahre Natur, geschweige de