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Es war, als erwachte er aus einemTraum. Er war in Schweißgebadet, und in seinem Mund war plötzlich ein bitterer Geschmack, als hätte er etwas Schlechtes gegessen, aber das Gefühl, belauert und angestarrt zu werden, war nicht mehr da. Ganz plötzlich wußte Salid, welchem Feind er da in der Dunkelheit begegnet war.
Der Angst.
Er hatte geglaubt, zu wissen, was Angst bedeutete, aber das stimmte nicht. Er ka
Und er wußte jetzt, daß sie immer bei ihm sein würde, ganz gleich, ob es hell oder dunkel war, ob er hier dri
Während der letzten halben Stunde hatte er nicht mehr auf die Uhr gesehen, aber Weichsler hätte trotzdem auf die Minute genau sagen kö
Weichsler wäre gerne nach draußen gegangen, um ein wenig frische Luft zu schnappen, aber die Eri
Außerdem hatte er den strikten Befehl, hier dri
Bis dahin waren es noch knapp anderthalb Stunden. Eine Ewigkeit, we
Weichsler sah nun doch wieder auf die Uhr und stellte fest, daß gerade einmal fünf Minuten vergangen waren, seit er seine letzte Zigarette ausgetreten hatte. Vielleicht war es eine gute Idee, noch ein paar Runden zu drehen, und sei es nur, um seinen Kreislauf wieder ein bißchen in Bewegung zu bringen. Seine Füße waren trotz der dicken Winterstiefel eiskalt, und ein paar seiner Zehen fühlten sich schon fast wie abgestorben an. Auch das war etwas, das zu dieser Alptraum-Geschichte paßte: Es war viel zu kalt für die Jahreszeit. Nach dem Kalender hätte vor ein paarTagen der Frühling begi
Er stampfte ein paarmal mit den Füßen auf, rückte das Gewehr auf seiner Schulter zurecht und bega
die präzise ausgerichteten Reihen, in denen die Feldbetten dastanden, aber obwohl er mittlerweile die dritte Nacht hier dri
Die zwei, die Nehrig und seine Mä
Weichsler fuhr sich nervös mit dem Handrücken über das Ki
als die dreihundert zuvor. Vielleicht, weil er gehofft hatte, daß es vorbei war, und diese zwei bewiesen, daß es nicht stimmte, da man offensichtlich immer noch Tote fand. Vielleicht auch, weil er sich bei all den anderen Plastikbeuteln einreden ko
Etwas flog polternd gegen die Tür. Weichsler fuhr mit einer entsetzten Bewegung herum, riß gleichzeitig das Gewehr von der Schulter und brachte sich damit selbst aus dem Gleichgewicht. Er stürzte nicht, aber er prallte ungeschickt gegen die Liege mit dem Leichnam der Frau, fiel auf ein Knie herab und riß die Liege vollends um, als er instinktiv versuchte, sich daran festzuklammern. Der Plastiksack mit derToten rutschte auf der anderen Seite herunter und prallte gegen eine weitere Liege, die sich prompt zur Seite neigte.
Für den Bruchteil einer Sekunde hatte Weichsler eine furchtbare Vision: Er sah die Feldbetten wie eine Reihe angestoßener Dominosteine eine nach der anderen umstürzen und dreihundert Leichensäcke zu Boden poltern. Natürlich geschah das nicht. Nicht einmal die nächste Liege stürzte. Sie wackelte nur ein bißchen, und der schwarze Plastiksack rutschte ein wenig nach rechts, als hätte sich der Tote darin nur einmal im Schlaf gerührt, um in eine bequemere Lage zu rutschen.
Aber das Ergebnis war auch so schlimm genug. Die Liege, die er umgerissen hatte, lag auf der Seite und hatte den Leichensack halb unter sich begraben. Eines der Beine war abgebrochen, und das zersplitterte Ende hatte den dü