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Haaresbreite selbst entdeckt worden. Es war das alte Spiel vom verfolgten Verfolger, aber die Schraube hatte sich heute noch einmal weitergedreht: Während der Fremde offenbar dem Pförtner folgte – möglicherweise nur, um von ihm nicht entdeckt zu werden – , folgte Salid ihm und begriff fast zu spät, daß es noch eine weitere Partei in diesem Spiel gab. Er hatte die Tür des Treppenhauses kaum geschlossen, als er Schritte hinter sich hörte und einen Schatten hinter dem geriffelten Milchglas sah. Hastig wandte er sich nach rechts, huschte ein paar Stufen weit die Treppe hinunter und preßte sich mit angehaltenem Atem gegen die Wand.

Praktisch im gleichen Augenblick wurde die Tür geöffnet, und zwei Gestalten betraten das Treppenhaus. In dem blassen Schein, der vom Korridor hereinfiel, erka

Salid fluchte lautlos in sich hinein. Sobald sie das Licht einschalteten, mußten sie ihn einfach sehen, und da

Die Entscheidung wurde ihm abgenommen. Die Mä

Salids Erleichterung hielt jedoch nur eine Sekunde vor, ehe er begriff, daß er überhaupt keinen Grund dazu hatte. Er war offensichtlich nicht der einzige, der mitbekommen hatte, daß es einen ungebetenen Gast in dieser Klinik gab – aber wer sagte ihm eigentlich, daß sie den anderen suchten und nicht ihn? Sie waren praktisch beide gleichzeitig in das Gebäude eingedrungen; woher nahm er die Überzeugung, daß der andere entdeckt worden war und nicht er oder gar beide? Möglicherweise war der hinkende Pförtner auch nicht leichtsi

Salids Professionalität hinderte ihn daran, kostbare Zeit damit zu verschwenden, indem er sich über dieseTatsache ärgerte. Vorerst würde es reichen, seiner Gewohnheit zu folgen und die schlimmstmögliche Alternative zugleich auch als die wahrscheinlichste anzunehmen, solange das Gegenteil nicht bewiesen war. Trotzdem legte er die Erke

Die beiden Pfleger eilten mit den sicheren Schritten von Mä

Salid wartete, bis die Tür über ihm wieder ins Schloß gefallen war, ließ eine weitere Sekunde verstreichen und huschte da

Aber er hörte nichts. Obwohl die beiden Mä

Salid drückte die Klinke herunter, preßte die linke Handfläche mit großer Kraft gegen das Glas, um jedes Geräusch zu unterdrücken, und öffnete die Tür einen Spaltbreit. Der Korridor, der dahinter lag, war ebenso leer wie der ein Stockwerk tiefer, aber hell erleuchtet. Die beiden Mä

»Sie da! Bleiben Sie stehen! «

Salid fuhr mit einer blitzartigen Bewegung herum und hob die Arme. Seine linke Hand deckte die Kehle, während die andere weiter erhoben und zu einer Kralle geöffnet war, um in Augen, Kehlkopf oder Weichteile zu stoßen. Aber hinter ihm war niemand. Die Stimme war aus der anderen Richtung gekommen. Verdammt! Er war sehr viel angespa

»Bleiben Sie stehen! Das hat doch keinen Zweck! « DerTon dieser Worte war schon schärfer, und gleichzeitig hörte er trappelnde Schritte und da

Trotzdem war seine Flucht ziemlich aussichtslos – nach hinten endete der Gang nach wenigen Schritten vor einer geschlossenen Doppeltür aus Drahtglas, und die andere Richtung blockierten die beiden Pfleger, die Salid beinahe überrascht hätten. Ganz offensichtlich fanden sie Gefallen an der Szene; de

»Jetzt bleiben Sie doch endlich stehen. Das hat doch keinen Si

So absurd Salid diese Frage vorkam, der Eindringling blieb tatsächlich stehen und sah den schweratmenden Alten erschrocken an. Aber er wich hastig einen weiteren Schritt zurück, als der Hausmeister wieder näher kam. Sein Blick flackerte, und Salid sah, daß sich seine Finger hektisch bewegten. Er drehte mit kleinen, ruckartigen Bewegungen den Kopf hin und her und machte erneut einen Schritt nach hinten, bis er mit dem Rücken gegen die Wand stieß. Er war eindeutig in Panik.

Salid fragte sich nur, warum. Er ko

Die Glastür wurde aufgerissen, und ein Ma