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»Die sechste Brigade der kosmischen Infanterie des Avalon, Abteilung — Camelot, Kommandierender — General Otto Hammer, Emblem — silberne Sichel, die auf einen bre
»Das hast du gestern nicht gesagt…«
»Ich werde es heute berichten«, Lion wandte seine Augen ab. »Ich… hatte Angst, dass sie mich da
»Aber das war doch gar nicht die Wirklichkeit! Das war ein Traum!«
»Für mich war das kein Traum, Tikkirej«, erwiderte Lion. Ich hatte auf einmal das Gefühl, mit einem erwachsenen Menschen, der bereits alles gesehen hat, zu sprechen und nicht mit einem Gleichaltrigen von einer Raumstation.
Das dauerte jedoch nur einen Augenblick. Da
Ich drehte mich um — in der Tür stand Stasj. Er schaute Lion schweigend an und dem Ausdruck auf seinem Gesicht ko
»Das wollte ich einfach gestern nicht erzählen…«, murmelte Lion.
Stasj ging auf ihn zu und strich ihm über die Haare. Leise sagte er: »Das verstehe ich. Jemand wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden, mein Junge. Er wird die volle Verantwortung dafür tragen. Hab keine Angst, Lion.«
»Nehmen Sie mich lieber gleich mit und machen Sie Ihre Untersuchungen«, brummelte Lion. »Ich halte das nicht aus. Die Eri
»Wir fahren bald«, meinte Stasj. Er dachte fieberhaft nach. »Weißt du… halt noch ein wenig durch. Wenigstens einen Tag.«
»Und da
»Da
Aber Stasj schien es wirklich egal zu sein, mit welchem Auto er fuhr.
Ich setzte mich mit Lion nach hinten. Wir schwiegen und versuchten ihn nicht auszufragen. Stasj sprach von allein, größtenteils über alle möglichen Nichtigkeiten. Über Experimente auf dem Gebiet der Gluonen-Energetik, die darauf zielten, neue Raumschiffe zu bauen. Darüber, dass die Existenz von Zeittu
Stasj ka
Bestimmt hatte Stasj meine Gedanken erraten, de
Port Lance ist eine Satellitenstadt von Camelot. We
Da
»Was soll ich dem Rat sagen?«, fragte ich, als wir aus dem Auto ausgestiegen waren.
»We
»Und ich?«, interessierte sich Lion.
»Du wirst auf alle Fälle befragt werden«, meinte Stasj. »Mein Rat ist der gleiche, sag die Wahrheit.«
Er besa
»Sie fühlen die Lüge«, meinte Lion. Seine Stimme wurde wieder hart und erwachsen.
Stasj schaute ihn aufmerksam an. »Ja, junger Ma
Mehr sprachen wir nicht. Wir gingen ins Gebäude — am Eingang stand die Security, aber Stasj zeigte einen Ausweis und wir wurden nicht einmal kontrolliert. Hinter den Türen befand sich eine große Eingangshalle. Ich ging davon aus, dass uns Stasj wie das erste Mal nach rechts führen würde. Dort gab es massenhaft Arbeitszimmer, Büros und einen absolut spitzenmäßigen Wintergarten mit Café. Als sich Stasj um meine Angelegenheiten kümmerte, wartete ich dort drei Stunden und mir war kein bisschen langweilig.
Stasj führte uns zum Fahrstuhlschacht. Nicht etwa zu den allgemein zugänglichen Fahrstühlen, die die ganze Zeit in Bewegung waren, sondern zum Fahrstuhl nur für den Dienstgebrauch, den niemand benutzte.
Das Gebäude hatte ungefähr fünfzig Stockwerke. Als wir jedoch im Fahrstuhl nach oben fuhren, dauerte es entschieden zu lange. Als ob es hier noch weitere fünfzig Stockwerke geben würde, die von außen nicht zu sehen waren. Ich schaute auf Stasj’ Abbild auf der Spiegelwand — er beobachtete uns neugierig.
»Wir fahren nach unten«, meinte ich. »Obwohl es scheint, dass wir nach oben fahren. Hier im Fahrstuhl muss ein Gravitator sein, stimmt’s?«
Stasj lächelte, äußerte sich aber nicht dazu. Und auch sein Lächeln verflog schnell. Er schien das bevorstehende Gespräch im Kopf zu simulieren, prüfte vorab jedes Wort. Irgendetwas schien aber nicht zusammenzupassen, als ob es einen Einwand gäbe, auf den Stasj keine Antwort hatte. Und Stasj fing an, alles aufs Neue zu bedenken…
»Stasj«, sagte ich, »we
»Ich habe dir mein Wort gegeben«, erwiderte Stasj. Er sah mich eindringlich an und ergänzte: »Du bist ein sehr verständiger Junge, Tikkirej. We
»Gibt es etwa Kinderagenten?«, wollte ich wissen.
»Und ob!«, erwiderte Stasj. »Ich selbst arbeite seit meinem zehnten Lebensjahr.«
»Ich bin aber kein Agent«, stellte ich für alle Fälle fest. »Ich bin Tikkirej vom Karijer.«
»Ich habe doch gesagt, dass ich dir glaube«, antwortete Stasj sanft.
Endlich hielt der Fahrstuhl und wir stiegen aus in einen großen und leeren Saal. In seinem Zentrum befand sich ein Wasserbecken mit Springbru