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De

Harry ging zurück in die Bibliothek, wo Hermine Ron in Astronomie abfragte. Harry berichtete ihnen, was er gehört hatte.

»Snape hat es also geschafft«, sagte Ron. »We

»Da ist allerdings immer noch Fluffy«, sagte Hermine.

»Vielleicht hat Snape herausgefunden, wie er an ihm vorbeikommt, ohne Hagrid zu fragen«, sagte Ron und ließ den Blick über die Unmenge von Büchern gleiten, die sie umgaben. »Ich wette, irgendwo hier drin gibt es ein Buch, das erklärt, wie man an einem riesigen dreiköpfigen Hund vorbeikommt. Also, was sollen wir tun, Harry?«

In Rons Augen erschien wieder das Funkeln kommender Abenteuer, doch Hermine antwortete, noch bevor Harry den Mund aufmachen ko

»Zu Dumbledore gehen. Das hätten wir schon vor Ewigkeiten tun müssen. We

»Aber wir haben keinen Beweis«, sagte Harry. »Quirrell hat zu viel Angst, um sich auf unsere Seite zu schlagen. Snape muß nur behaupten, er wisse nicht, wie der Troll an Halloween hereingekommen ist, und sei überhaupt nicht im dritten Stock gewesen – wem glauben sie wohl, uns oder ihm? Es ist ein offenes Geheimnis, daß wir ihn nicht ausstehen kö

Hermine sah überzeugt aus, Ron jedoch nicht.

»Und we

»Nein«, sagte Harry matt,»wir haben genug rumgestöbert.«

Er entfaltete eine Karte des Jupiters und bega

Am Morgen darauf beim Frühstück wurden Harry, Hermine und Neville Briefe zugestellt. Sie lauteten alle gleich:

Ihre Strafarbeit begi

Sie treffen Mr. Filch in der Eingangshalle.

Prof. M. McGonagall

In der ganzen Aufregung über die verlorenen Punkte hatte Harry ganz vergessen, daß sie noch Strafarbeiten vor sich hatten. Gleich würde Hermine klagen, wieder sei eine ganze Nacht für die Wiederholungen verloren, doch sie sagte kein Wort. Wie Harry hatte sie das Gefühl, nichts Besseres verdient zu haben.

Um elf Uhr an diesem Abend verabschiedeten sie sich im Gemeinschaftsraum von Ron und gingen mit Neville hinunter in die Eingangshalle. Filch wartete schon – und Malfoy. Harry hatte gar nicht mehr daran gedacht, daß es auch Malfoy erwischt hatte.

»Folgt mir«, sagte Filch, zündete eine Laterne an und führte sie nach draußen.

»Ich wette, ihr überlegt es euch das nächste Mal, ob ihr noch mal eine Schulvorschrift brecht, he?«, sagte er und schielte sie von der Seite her an. »O ja… harte Arbeit und Schmerzen sind die besten Lehrmeister, we

Sie machten sich auf den Weg über das dunkle Schloßgelände. Neville schniefte unablässig. Harry fragte sich, worin die Strafe wohl bestehen würde. Es mußte etwas wirklich Schreckliches sein, sonst würde sich Filch nicht so vergnügt anhören.

Der Mond war sehr hell, doch die Wolken, die über ihn dahintrieben, tauchten sie immer wieder in Dunkelheit. Vor ihnen ko

»Bist du das, Filch? Beeil dich, ich will aufbrechen.«

Harry wurde leichter ums Herz; we

Bei diesen Worten stöhnte Neville leise auf und Malfoy blieb wie angewurzelt stehen.

»In den Wald?«, wiederholte er, wobei er nicht mehr so kühl klang wie sonst. »Wir kö

Neville packte den Ärmel von Harrys Umhang und gab ein ersticktes Geräusch von sich.

»Das sind schöne Aussichten, nicht wahr?«, sagte Filch, wobei sich seine Stimme vor Schadenfreude überschlug. »Hättet an die Werwölfe denken sollen, bevor ihr euch in Schwierigkeiten gebracht habt.«

Hagrid kam ihnen mit langen Schritten aus der Dunkelheit entgegen, mit Fang bei Fuß. Er trug seine große Armbrust und hatte einen Köcher mit Pfeilen über die Schultern gehängt.

»Wird allmählich Zeit«, sagte er. »Warte schon 'ne halbe Stunde. Alles in Ordnung, Harry, Hermine?«

»Ich wär lieber nicht so freundlich zu ihnen, Hagrid«, sagte Filch kalt,»schließlich sind sie hier, um sich ihre Strafe abzuholen.«

»Deshalb bist du zu spät dran«, antwortete Hagrid mit einem Stirnrunzeln. »Hast ihnen 'ne Lektion erteilt, was? Nicht deine Aufgabe, das zu tun. Du hast deine Sache erledigt und ich übernehme ab hier.«

»Bei Morgengrauen bin ich zurück«, sagte Filch,»und hol die Reste von ihnen ab«, fügte er gehässig hinzu, drehte sich um und machte sich mit in der Dunkelheit hüpfender Laterne auf den Weg zurück zum Schloß.

Nun wandte sich Malfoy an Hagrid.

»Ich gehe nicht in diesen Wald«, sagte er und Harry bemerkte mit Genugtuung den Anflug von Panik in seiner Stimme.

»Du mußt, we

»Aber das ist Sache der Bediensteten, nicht der Schüler. Ich dachte, wir würden die Hausordnung abschreiben oder so was. We

» – dir sagen, daß es in Hogwarts eben so zugeht«, knurrte Hagrid. »Die Hausordnung abschreiben! Wem nützt das de

Malfoy rührte sich nicht vom Fleck. Voll Zorn sah er Hagrid an, doch da

»Na also«, sagte Hagrid. »Nun hört mal gut zu, weil es gefährlich ist, was wir heute Nacht tun, und ich will nicht, daß einer von euch sich u

Er führte sie dicht an den Rand des Waldes. Mit hochgehaltener Laterne wies er auf einen engen, gewundenen Pfad, der zwischen den dicht stehenden schwarzen Bäumen verschwand. Als sie in den Wald hineinsahen, zerzauste ihnen eine leichte Brise die Haare.

»Seht mal her«, sagte Hagrid,»seht ihr das Zeug, das da auf dem Boden glänzt? Silbriges Zeug? Das ist Einhornblut. Irgendwo ist da ein Einhorn, das von irgendetwas schwer verletzt worden ist. Das ist jetzt das zweite Mal in einer Woche. Letzten Mittwoch hab ich ein totes gefunden. Wir versuchen jetzt das arme Tier zu finden. Vielleicht müssen wir es auch von seinem Leiden erlösen.«

»Und was passiert, we

»In diesem Wald ist nichts, was euch etwas zu Leide tut, solange ich und Fang dabei sind«, sagte Hagrid. »Und bleibt auf in Weg. Also da