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»Nun gut, ich denk nicht, daß es schadet, we
»Snape?«
›Ja, ihr seid doch nicht etwa immer noch hinter dem her? Seht mal, Snape hat geholfen, den Stein zu schützen, da wird er ihn doch nicht stehlen wollen.«
Harry wußte, daß Ron und Hermine dasselbe dachten wie er. We
»Du bist der Einzige, der weiß, wie man an Fluffy vorbeikommt, nicht wahr, Hagrid?«, fragte Harry begierig. »Und du würdest es niemandem erzählen, oder, nicht mal einem der Lehrer?«
»Kein Mensch weiß es außer mir und Dumbledore«, sagte Hagrid stolz.
»Nun, das ist schon mal was«, murmelte Harry den andern zu. »Hagrid, kö
»Geht nicht, Harry, tut mir Leid«, sagte Hagrid. Harry sah, wie er einen Blick zum Feuer warf. Auch Harry sah hinüber.
»Hagrid – was ist das de
Doch er wußte schon, was es war. Unter dem Kessel, im Herzen des Feuers, lag ein riesiges schwarzes Ei.
»Ähem«, brummte Hagrid und fummelte nervös an seinem Bart. »Das… ähm… «
»Wo hast du es her, Hagrid?«, sagte Ron und beugte sich über das Feuer, um sich das Ei näher anzusehen. »Es muß dich ein Vermögen gekostet haben.«
»Hab's gewo
»Aber was fängst du damit an, we
»Na ja, ich hab 'n bißchen was gelesen«, sagte Hagrid und zog ein großes Buch unter seinem Kissen hervor. »Aus der Bibliothek – Drachenzucht für Haus und Hof – ist ein wenig veraltet, klar, aber da steht alles drin. Das Ei muß im Feuer bleiben, weil die Mütter es beatmen, seht ihr, und we
Hagrid sah sehr zufrieden aus; Hermine allerdings nicht.
»Hagrid, du lebst in einer Holzhütte«, sagte sie.
Doch er hörte sie nicht. Vergnügt summend stocherte er im Feuer herum.
Nun gab es also noch etwas, um das sie sich Sorgen machen mußten: Was sollte mit Hagrid geschehen, we
»Frag mich, wie es ist, we
Eines Tages da
Ron wollte Kräuterkunde schwänzen und schnurstracks hinunter zur Hütte gehen, doch Hermine mochte nichts davon hören.
»Hermine, wie oft im Leben sehen wir noch einen Drachen schlüpfen?«
»Wir haben Unterricht, das gibt nur Ärger, und das ist nichts im Vergleich zu, dem, was Hagrid erwartet, we
»Sei still!«, flüsterte Harry.
Nur ein paar Meter entfernt war Malfoy wie angewurzelt stehen geblieben, um zu lauschen. Wie viel hatte er gehört? Malfoys Gesichtsausdruck gefiel Harry überhaupt nicht.
Ron und Hermine stritten sich auf dem ganzen Weg zur Kräuterkunde und schließlich ließ sich Hermine breitschlagen, während der großen Pause zu Hagrid zu laufen. Als am Ende der Stunde die Schloßglocke läutete, warfen die drei sofort ihre Federkiele hin und ra
»Es ist schon fast raus.« Er schob sie hinein.
Das Ei lag auf dem Tisch. Es hatte tiefe Risse. Etwas in seinem I
Sie stellten ihre Stühle um den Tisch herum und sahen mit angehaltenem Atem zu.
Mit einem plötzlichen lauten Kratzen riß das Ei auf, Das Drachenbaby plumpste auf den Tisch. Es war nicht gerade hübsch; Harry kam es vor wie ein verschrumpelter schwarzer Schirm. Seine knochigen Flügel waren riesig im Vergleich zu seinem dü
Es nieste. Aus seiner Schnauze flogen ein paar Funken.
»Ist es nicht schön?«, murmelte Hagrid. Er streckte die Hand aus, um den Kopf des Drachenbabys zu streicheln. Es schnappte nach seinen Fingern und zeigte dabei seine spitzen Fangzähne.
»Du meine Güte, es ke
»Hagrid«, sagte Hermine,»wie schnell wachsen eigentlich Norwegische Stachelbuckel?«
Hagrid wollte gerade antworten, als mit einem Mal die Farbe aus seinem Gesicht wich – er sprang auf und ra
»Was ist los?«
»Jemand hat durch den Spalt in den Vorhängen reingeschaut, ein Junge, er re
Harry sprang zur Tür und sah hinaus. Selbst auf diese Entfernung gab es keinen Zweifel, wer es war.
Malfoy hatte den Drachen gesehen.
Etwas an dem Lächeln, das die ganze nächste Woche über auf Malfoys Gesicht hängen blieb, machte Harry, Ron und Hermine sehr nervös. Ihre freie Zeit verbrachten sie größtenteils in Hagrids abgedunkelter Hütte, wo sie versuchten ihm Vernunft beizubringen.
»Laß ihn einfach laufen«, drängte Harry. »Laß ihn frei.«
»Ich ka
Sie sahen den Drachen an. In nur einer Woche war er um das Dreifache gewachsen. Aus seinen Nüstern schwebten kleine Rauchkringel hervor. Hagrid vernachlässigte schon seine Pflichten als Wildhüter, de
»Ich will ihn Norbert ne
»Er hat nicht mehr alle Tassen im Schrank«, murmelte Ron in Harrys Ohr.
»Hagrid«, sagte Harry laut,»gib Norbert noch zwei Wochen und er ist so lang wie dein Haus. Malfoy kö
Hagrid biß sich auf die Unterlippe.
»Ich… ich weiß, ich ka
Harry wandte sich jäh zu Ron um.
»Charlie«, sagte er.
»Du hast sie auch nicht mehr alle«, sagte Ron. »Ich bin Ron, weißt du noch?«
»Nein, Charlie, dein Bruder Charlie. In Rumänien. Der Drachenforscher. Wir kö
»Einfach genial!«, sagte Ron. »Wie wär's damit, Hagrid?«
Und am Ende war Hagrid einverstanden, Charlie eine Eule zu schicken und ihn zu fragen.
Die nächste Woche schleppte sich zäh dahin. Mittwochabend, nachdem die andern zu Bett gegangen waren, saßen Hermine und Harry noch lange im Gemeinschaftszimmer. Die Wanduhr hatte gerade Mitternacht geschlagen, als das Porträt zur Seite sprang. Ron ließ Harrys Tarnumhang fallen und erschien aus dem Nichts. Er war unten in Hagrids Hütte gewesen und hatte ihm geholfen, Norbert zu füttern, der inzwischen körbeweise tote Ratten verschlang.