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»Jordan!«, knurrte Professor McGonagall.
»Ich meine, nach diesem offenen und empörenden Foul -«
»Jordan, ich warne Sie -«
»Schon gut, schon gut. Flint bringt den Sucher der Gryffindors fast um, das kö
Es geschah, als Harry erneut einem Klatscher auswich, der gefährlich nahe an seinem Kopf vorbeischlingerte. Sein Besen gab plötzlich einen fürchterlichen Ruck. Den Bruchteil einer Sekunde lang glaubte er hinunterzustürzen. Er umklammerte den Besen fest mit beiden Händen und Knien. Ein solches Gefühl hatte er noch nie gehabt.
Es passierte wieder. Als ob der Besen versuchte ihn abzuschütteln. Doch ein Nimbus Zweitausend beschloß nicht plötzlich, seinen Reiter abzuschütteln. Harry versuchte sich zu den Toren der Gryffindors umzuwenden; halb dachte er daran, Wood um eine Spielpause zu bitten – und nun war ihm klar, daß der Besen ihm überhaupt nicht mehr gehorchte. Er ko
Lee kommentierte immer noch das Spiel.
»Slytherin im Ballbesitz – Flint mit dem Quaffel – vorbei an Spi
Die Slytherins jubelten. Keiner schien bemerkt zu haben, daß Harrys Besen sich merkwürdig benahm. Er trug ihn langsam höher, ruckend und zuckend, fort vom Spiel.
»Weiß nicht, was Harry da eigentlich treibt«, murmelte Hagrid. Er sah geba
Auf einmal deuteten überall auf den Rängen Menschen auf Harry. Sein Besen rollte sich nun im Kreis, unablässig, und Harry ko
»Hat er irgendwas abgekriegt, als Flint ihn geblockt hat?«, flüsterte Seamus.
»Ka
Bei diesen Worten griff sich Hermine Hagrids Fernglas, doch anstatt zu Harry hinaufzusehen ließ sie den Blick hastig über die Menge schweifen.
»Was machst du da?«, stöhnte Ron graugesichtig.
»Ich wußte es«, keuchte Hermine,»Snape – sieh mal.«
Ron hob das Fernglas an die Augen. Snape stand in der Mitte der Ränge gegenüber. Seine Augen waren fest auf Harry gerichtet und er murmelte unablässig vor sich hin.
»Da ist was faul – er verhext den Besen«, sagte Hermine.
»Was sollen wir machen?«
»Überlaß ihn mir.«
Bevor Ron noch ein Wort sagen ko
»Los, Hermine, mach schon«, murmelte Ron verzweifelt.
Hermine hatte sich zu der Tribüne durchgekämpft, auf der Snape stand, und raste nun die Sitzreihe entlang auf ihn zu; sie hielt nicht einmal an, um sich zu entschuldigen, als sie Professor Quirrell kopfüber in die Reihe davor stieß. Als sie Snape erreicht hatte, zog sie ihren Zauberstab hervor, kauerte sich auf den Boden und flüsterte ein paar wohl gewählte Worte. Aus ihrem Zauberstab züngelten hellblaue Flämmchen zum Saum von Snapes Umhang empor.
Snape brauchte vielleicht eine halbe Minute um zu bemerken, daß er bra
Doch es war gelungen. Hoch oben in den Lüften ko
»Neville, du ka
Harry raste gerade bodenwärts, als die Menge ihn plötzlich die Hand vor den Mund schlagen sah, als ob ihm schlecht wäre – auf allen Vieren knallte er auf das Spielfeld – hustete – und etwas Goldenes fiel ihm in die Hand.
»Ich hab den Schnatz!«, rief er mit den Armen rudernd, und das Spiel endete in heilloser Verwirrung.
»Er hat ihn nicht gefangen, er hat ihn fast verschluckt«, brüllte Flint zwanzig Minuten später immer noch, doch es half nichts mehr – Harry hatte keine Regel gebrochen und der glückselige Lee Jordan rief immer noch das Ergebnis aus – Gryffindor hatte mit hundertsiebzig zu sechzig Punkten gewo
»Es war Snape«, erklärte Ron,»Hermine und ich haben ihn gesehen. Er hat leise vor sich hin gemurmelt und deinen Besen mit Flüchen belegt, er hat nicht ein einziges Mal die Augen von dir abgewandt.«
»Unsi
Harry, Ron und Hermine sahen sich an, unsicher, was sie ihm erzählen sollten. Harry entschied sich für die Wahrheit.
»Ich hab etwas über ihn herausgefunden«, erklärte er Hagrid. »Er hat an Halloween versucht an diesem dreiköpfigen Hund vorbeizukommen. Der hat ihn gebissen. Wir glauben, er wollte das stehlen, was der Hund bewacht, was auch immer es ist.«
Hagrid ließ den Teekessel auf den Herd fallen.
»Woher wißt ihr von Fluffy?«, fragte er.
»Fluffy?«,
»Ja – ist nämlich meiner – hab ihn einem Kerl aus Griechenland abgekauft, den ich letztes Jahr im Pub getroffen hab ich hab ihn Dumbledore geliehen, als Wachhund für
»Ja?« sagte Harry begierig.
»Das reicht, fragt mich nicht weiter aus«, sagte Hagrid grummelig. »Das ist streng geheim, ist das nämlich.«
»Aber Snape hat versucht, es zu stehlen.«
»Unsi
»Und warum hat er da
Was am Nachmittag geschehen war, hatte ihre Ansichten über Snape offenbar verändert.
»Ich erke
ausspricht, Hagrid, ich hab alles darüber gelesen. Du mußt die Augen immer draufhalten, und Snape hat nicht einmal geblinzelt, ich hab's gesehen!«
»Ich sag euch, ihr liegt grottenfalsch«, sagte Hagrid erregt. »Ich weiß nicht, warum Harrys Besen so komisch geflogen ist, aber Snape würde nie versuchen einen Schüler i zubringen! Nun hört mir mal alle genau zu, ihr mischt in Dinge ein, die euch nichts angehen. Vergeßt den Hund und vergeßt, was er bewacht, das ist allein die Sache von Professor Dumbledore und Nicolas Flamel -«
»Aha!«, sagte Harry. »Also hat jemand namens Nicolas Flamel damit zu tun, oder?«
Hagrid sah aus, als ob er auf sich selbst sauer wäre.