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»Du mußt etwas frühstücken.«

»Ich will nichts.«

»Nur ein wenig Toast«, redete ihm Hermine zu.

»Ich hab keinen Hunger.«

Harry fühlte sich elend. In einer Stunde würde er das Spielfeld betreten.

»Harry, du brauchst Kraft«, sagte Seamus Fi

»Danke, Seamus«, sagte Harry und sah ihm zu, wie er Ketchup auf seine Würste schüttete.

Um elf schien die ganze Schule draußen auf den Rängen um das Quidditch-Feld zu sein. Viele Schüler hatten Ferngläser mitgebracht. Die Sitze mochten zwar hoch oben angebracht sein, doch manchmal war es trotzdem schwierig zu sehen, was vor sich ging.

Ron und Hermine setzten sich in die oberen Ränge zu Neville, Seamus und Dean, dem ungebrochenen Fußballfan. Als Überraschung für Harry hatten sie aus einem der Leintücher, die Krätze ruiniert hatte, ein großes Spruchband gemacht und Potter vor – für Gryffindor draufgeschrieben. Dean, der gut malen ko

Unterdessen zogen Harry und die anderen aus der Ma

Mit einem Räuspern verschaffte sich Wood Ruhe.

»Okay, Mä

»Und Frauen«, sagte die Jägerin Angelina Johnson.

»Und Frauen«, stimmte Wood zu. »Das ist es.«

»Das Große«, sagte Fred Weasley.

»Auf das wir alle gewartet haben«, sagte George.

»Wir ke

»Ruhe, Ihr beiden«, sagte Wood. »Dies ist die beste Ma

Er sah sie alle durchdringend an, als ob er sagen wollte:»Und wehe, we

»Gut, es wird Zeit. Viel Glück euch allen.«

Harry folgte Fred und George aus dem Umkleideraum und lief in der Hoffnung, die Knie würden ihm nicht nachgeben, unter lauten Anfeuerungsrufen hinaus auf das Spielfeld.

Madam Hooch machte die Schiedsrichterin. Sie stand in der Mitte des Feldes, ihren Besen in der Hand, und wartete auf die beiden Ma

»Hört zu, ich will ein schönes, faires Spiel sehen, von allen«, sagte sie, als sie sich um sie versammelt hatten. Harry fiel auf, daß sie dabei vor allem den Kapitän der Slytherins, Marcus Flint, anschaute, einen Fünftkläßler. Harry kam es vor, als ob Flint ein wenig Trollblut in den Adern hätte. Aus den Augenwinkeln sah er hoch oben über der Menge das flatternde Transparent, das Potter vor für Gryffindor verkündete. Sein Herz machte einen Hüpfer. Er fühlte sich mutiger.

»Besteigt eure Besen, bitte.«

Harry kletterte auf seinen Nimbus Zweitausend.

Madam Hooch hob ihre silberne Pfeife an den Mund und ließ einen gellenden Pfiff ertönen.

Fünfzehn Besen stiegen in die Lüfte empor, hoch und immer höher. Es ko

»Und Angelina Johnson von Gryffindor übernimmt sofort den Quaffel – was für eine glänzende Jägerin dieses Mädchen ist, und außerdem auffallend hübsch

»JORDAN!«

»Verzeihung, Professor.«

Der Freund der Weasley-Zwillinge, Lee Jordan, machte den Stadionsprecher, unter den strengen Ohren von Professor McGonagall.

»Und haut dort oben mächtig rein in den Ball, jetzt ein sauberer Paß zu Alicia Spi

Jubelrufe für Gryffindor füllten die kalte Luft, von den Slytherins kam Heulen und Stöhnen.

»Bewegt euch da oben, rückt ein Stück weiter.«

»Hagrid!«

Ron und Hermine drängten sich eng aneinander, um für Hagrid Platz zu machen.

»Hab von meiner Hütte aus zugeschaut«, sagte Hagrid und tätschelte ein großes Fernglas, das um seinen Hals hing. »Aber es ist einfach was anderes, dabei zu sein. Noch kein Zeichen vom Schnatz, oder?«

»Null«, sagte Ron. »Harry hat noch nicht viel zu tun.«

»Hat sich aber auf der sicheren Seite gehalten bisher, das ist schon mal was«, sagte Hagrid, setzte das Fernglas an die Augen und spähte himmelwärts auf den Fleck, der Harry war.

Hoch über ihnen glitt Harry über das Spiel hinweg und hielt Ausschau nach einem Anzeichen vom Schnatz. Das hatten er und Wood miteinander abgesprochen.

»Halt dich raus, bis du den Schnatz sichtest«, hatte Wood gesagt. »Besser, we

Nach Angelinas Tor hatte Harry ein paar Loopings hingelegt, um seiner Freude Luft zu machen. Nun war er wieder damit beschäftigt, nach dem Schnatz Ausschau zu halten. Einmal hatte er etwas Goldenes aufblitzen sehen doch es war nur ein Lichtreflex von der Armbanduhr eines Weasley, und we

»Alles in Ordnung bei dir?«, ko

»Slytherin im Quaffelbesitz«, sagte Lee Jordan. »Jäger Pucey duckt sich vor zwei Klatschern, zwei Weasleys und Jäger Bell und rast auf die – Moment mal – war das der Schnatz?«

Ein Gemurmel ging durch die Menge, als Adrian Pucey den Quaffel fallen ließ, weil er es nicht lassen ko

Harry sah es. Mit plötzlicher – Begeisterung stürzte er sich hinab, dem goldenen Schweif hinterher.-, Der Sucher der Slytherins, Terence Higgs, hatte ihn ebenfalls gesehen. Kopf an Kopf rasten sie hinter dem Schnatz her – alle Jäger schienen vergessen zu haben, was sie zu tun hatten, und hingen mitten in der Luft herum, um ihnen zuzusehen.

Harry war schneller als Higgs – er ko

WUMM Von den Gryffindors unten auf den Rängen kam lautes Zorngeschrei – Marcus Flint hatte Harry absichtlich geblockt, Harrys Besen trudelte jetzt durch die Luft und Harry selbst klammerte sich in Todesgefahr an ihn.

»Foul!«, schrien die Gryffindors.

Die wutentbra

Unten auf den Rängen schrie Dean Thomas:»Schick ihn vom Platz, Schiri! Rote Karte!«

»Das ist nicht Fußball, Dean«, eri

Doch Hagrid war auf Deans Seite.

»Sie sollten die Regeln ändern, wegen Flint wäre Harry List runtergefallen.«

Lee Jordan fiel es schwer, nicht Partei zu ergreifen.

»So – nach diesem offenen und widerwärtigen Betrug -«