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»Schon besser so«, sagte Hagrid schwer atmend und setzte sich aufs Sofa zurück, das sich diesmal bis auf den Boden durchbog.
Harry lagen unterdessen immer noch Fragen auf der Zunge, hunderte von Fragen.
»Aber was geschah mit Vol-, 'tschuldigung – ich meine Du-weißt-schon-wer?«
»Gute Frage, Harry. Ist verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Noch in der Nacht als er versucht hat, dich zu töten. Macht dich noch berühmter. Das ist das größte Geheimnis, weißt du… Er wurde immer mächtiger – warum hätte er gehen sollen?
Manche sagen, er sei gestorben. Stuß, we
Die meisten von uns denken, daß er immer noch irgendwo da draußen ist, aber seine Macht verloren hat. Zu schwach, um weiterzumachen. De
Hagrid betrachtete Harry voller Wärme und Hochachtung, doch Harry fühlte sich nicht froh und stolz deswegen, sondern war sich ganz sicher, daß es sich hier um einen fürchterlichen Irrtum handeln mußte. Ein Zauberer? Er? Wie sollte das möglich sein? Sein Leben lang hatte er unter den Schlägen Dudleys gelitten und war von Tante Petunia und Onkel Vernon schikaniert worden; we
»Hagrid«, sagte er leise,»du mußt einen Fehler gemacht haben. Ich ka
Zu seiner Überraschung gluckste Hagrid.
»Kein Zauberer, was? Nie Dinge geschehen lassen, we
Harry blickte ins Feuer. Nun, da er darüber nachdachte… Alle seltsamen Dinge, die Onkel und Tante auf die Palme gebracht hatten, waren geschehen, als er, Harry, aufgebracht oder zornig gewesen war… Auf der Flucht vor Dudleys Bande war er manchmal einfach nicht zu fassen gewesen… Manchmal, we
Harry wandte sich erneut Hagrid zu und lächelte, und er sah, daß Hagrid ihn geradezu anstrahlte.
»Siehst du?« e sagte Hagrid. »Harry Potter und kein Zauberer – wart nur ab, und du wirst noch ganz berühmt in Hogwarts.«
Doch Onkel Vernon würde nicht kampflos aufgeben.
»Hab ich Ihnen nicht gesagt, der Junge bleibt hier?«, zischte er. »Er geht auf die Stonewall High und wird dafür dankbar sein. Ich habe diese Briefe gelesen, und er braucht allen möglichen Nonsens – und Zauberspruchfibeln und Zauberstäbe und -«
»We
»ICH BEZAHLE KEINEN HIRNRISSIGEN ALTEN DUMMKOPF, DAMIT ER IHM ZAUBERTRICKS BEIBRINGT!«, schrie Onkel Vernon.
Doch nun war er endgültig zu weit gegangen. Hagrid packte den Schirm, schwang ihn über seinem Kopf hin und her und polterte:»BELEIDIGE NIE – ALBUS DUMBLEDORE – IN MEINER GEGENWART!«
Pfeifend sauste der Schirm herunter, bis die Spitze auf Dudley gerichtet war – ein Blitz aus violettem Licht, ein Geräusch wie das Knallen eines Feuerwerkskörpers, ein schrilles Kreischen – und schon bega
Onkel Vernon tobte. Er zog Tante Petunia und Dudley in den anderen Raum, warf Hagrid einen letzten, angsterfüllten Blick zu und schlug die Tür hinter sich zu.
Hagrid sah auf den Schirm hinab und strich sich über den Bart.
»Hätt die Beherrschung nicht verlieren dürfen«, sagte er reuevoll,»aber es hat ohnehin nicht geklappt. Wollte ihn in ein Schwein verwandeln, aber ich denke, er war einem Schwein so ähnlich, daß es nicht mehr viel zu tun gab.«
Unter seinen buschigen Augenbrauen hervor blickte er Harry von der Seite an.
»Wär dir dankbar, we
»Warum sollst du nicht zaubern?«
»Nun ja – ich war selbst in Hogwarts, doch ich – ähm – man hat mich rausgeworfen, um dir die Wahrheit zu sagen. Im dritten Jahr. Sie haben meinen Zauberstab zerbrochen und alles. Doch Dumbledore hat mich als Wildhüter dabehalten. Großartiger Ma
»Warum hat man dich rausgeworfen?«
»Es wird spät und wir haben morgen viel zu erledigen«, sagte Hagrid laut. »Müssen hoch in die Stadt und dir alle Bücher und Sachen besorgen.«
Er nahm seinen dicken schwarzen Umhang ab und warf ihn Harry zu.
»Ka
In der Winkelgasse
Am nächsten Morgen wachte Harry früh auf Er wußte zwar, daß es draußen schon hell war, doch er hielt die Augen fest geschlossen.
»Es war ein Traum«, sagte er sich entschlossen. »Ich habe von einem Riesen namens Hagrid geträumt, der mir erklärt hat, von nun an werde ich eine Schule für Zauberer besuchen. We
Plötzlich hörte er ein lautes, tappendes Geräusch.
»Und das ist Tante Petunia, die an die Tür klopft«, dachte Harry und das Herz wurde ihm schwer. Doch die Augen hielt er weiter geschlossen. Ein schöner Traum war es gewesen.
Tapp. Tapp. Tapp.
»Schon gut«, murmelte Harry,»Ich steh ja schon auf«
Er richtete sich auf und Hagrids schwerer Umhang fiel von seinen Schultern. So
Harry rappelte sich auf Er war so glücklich, daß es ihm vorkam, als würde in seinem I
»Laß das.«
Harry versuchte die Eule wegzuscheuchen, doch sie hackte wütend nach ihm und fuhr fort, den Umhang zu zerfetzen.
»Hagrid!«, sagte Harry laut. »Da ist eine Eule -«
»Bezahl sie«, grunzte Hagrid in das Sofa.
»Was?«
»Sie will ihren Lohn fürs Zeitungausfliegen. Schau in meinen Taschen nach.«