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Ich vertraute mich einem Beka
Er riet mir, weniger allein zu sein. ›Finden Sie eine Frau‹, sagte er. Es half nichts. Sie ke
We
Die Nachrichten über den bevorstehenden Krieg verstärkten sich. Jeder sah, daß Hitler, der sein Versprechen, nur Sudetenland, nicht aber die ganze Tschechoslowakei zu besetzen, sofort gebrochen hatte, nun dasselbe mit Polen bega
Eine merkwürdige Heiterkeit kam in den letzten Tagen über mich. Es war Mai, und die Beete am Rond Point waren bunt mit Tulpen. Die frühen Abende hatten bereits das silbrige Licht der Impressionisten, die blauen Schatten und den hohen, hellgrünen Himmel hinter dem kalten Gaslicht der ersten Straßenlampen und den ruhelosen, roten Bändern der Leuchtschrift an den Dächern der Zeitungsgebäude, die den Krieg verkündeten für jeden, der sie lesen ko
Ich fuhr zuerst in die Schweiz. Ich wollte meinen Paß auf einem ungefährlichen Gebiet erproben, bevor ich an ihn glaubte. Der französische Zollbeamte gab ihn mir gleichgültig zurück; das hatte ich erwartet. Eine Ausreise ist nur in Ländern mit einer Diktatur schwierig. Aber als der Schweizer Beamte kam, spürte ich, wie sich etwas in mir zusammenzog. Ich saß zwar so gelassen da, wie ich ko
Der Ma
›Das nicht. Es macht ihn nur zu einer Art von Souvenir.‹
Der Ma
In der Schweiz überlegte ich einen Tag, ob ich auch mit dem Zuge nach Deutschland fahren sollte; aber ich hatte nicht den Mut. Ich wußte auch nicht, ob man Heimkehrer, selbst solche aus dem früheren Österreich, nicht besonders revidieren würde. Wahrscheinlich hätte man es nicht getan; ich beschloß trotzdem, schwarz über die Grenze zu gehen.
In Zürich begab ich mich deshalb, wie früher, zuerst zur Hauptpost. Am Schalter für postlagernde Sendungen traf man dort meistens Beka
Ich war plötzlich allein. Man mied mich, wie man jemand meidet, der gemordet hat. Ich ko
Am dritten Morgen kam die Polizei um sechs Uhr früh und holte mich aus dem Bett. Man fragte mich genau aus. Ich wußte sofort, daß einer meiner Beka
Ich nickte.»Die Welt erscheint einem nie schöner als in dem Augenblick, we
Schwarz schüttelte den Kopf:»Es hat mit Ruhe nichts zu tun. Ich habe es so gefühlt.«
»Ko
»Das weiß ich nicht«, erwiderte Schwarz langsam.
»Das ist es ja, was ich herausfinden muß. Es ist mir aus den Händen geglitten – aber hatte ich es ganz, als ich es hielt? Ka
Seine Augen waren starr auf mich gerichtet. Es war das erstemal, daß er mich voll anblickte. Die Pupillen waren groß. Ein Fanatiker oder ein Verrückter, dachte ich plötzlich.
»Ich habe es nie geka
Die Frau im Abendkleid am Nebentisch stand auf. Sie blickte über die Veranda auf die Stadt und den Hafen hinunter.»Darling, warum müssen wir zurück?«sagte sie zu dem Ma
»We