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Das Deck ruckte abermals, und Bolitho hörte schwere Trümmer im Zimmerma
Das Orlop und all die anderen Verschlage und Magazine hier unten waren seit dreiunddreißig Jahren in völliger Dunkelheit geblieben. Als man das alte Schiff nach hastiger Überholung wieder in Dienst stellte, hatte die Werft hier höchstwahrscheinlich einiges übersehen. Ungesehen und unentdeckt fraß die Fäule, der Schwamm, an Planken und Spanten bis hinunter zum Kielschwein. Das Bombardement durch die San Mateo hatte ihr nur den Gnadenstoß versetzt.
Bolitho ließ Allday die Luke schließen und bahnte sich den Weg nach oben.
Viele Eri
Hyperion und eri
Allday murmelte:»Ich glaube, wir sollten lieber.»
Das Schiff schüttelte sich. Bolitho meinte, jetzt auch schon im Orlop glitzerndes Wasser zu sehen. Es sickerte durch die Decksplanken und würde bald das Blut von Minchins Behelfstisch schwemmen.
Sie kletterten ein Deck höher und sprangen zur Seite, als ein großer Zweiunddreißigpfünder lebendig wurde und wie von unsichtbaren Händen gestoßen seine Stückpforte rammte. Laden! Ausre
Auf dem Achterdeck warteten Keen und Jenour. Der Kommandant meldete sachlich:»Schiff ist geräumt, Sir Richard. «Er hob den Blick. Im nachmittäglichen So
Bolitho trat an die Reling und packte das Holz, wie er es viele Male als Kommandant getan hatte und da
Er blickte zur spanischen Asturias hinüber. Sie schien nun viel höher aus dem Wasser zu ragen. Jetzt ko
Da
Bolitho flüsterte:»Mein Schiff…«Er sprach, als wäre er allein.»Wieder eine Hulk, aber diesmal in Ehren!«Da
Es dauerte noch eine ganze Stunde, ehe Hyperion untertauchte.
Sie sank langsam über den Bug. Bolitho, der auf dem Achterdeck des Spaniers stand, hörte das Wasser gierig in die Pforten laufen und Trümmer mit sich reißen, um dem Schiff den Rest zu geben. Selbst die spanischen Gefangenen, die sich am Schanzkleid versammelt hatten und zusahen, waren merkwürdig still.
Hängematten lösten sich aus ihren Netzen und schwammen auf. Beim Ruderrad drehte sich ein Leichnam auf den Rücken, als ob er sich nur totgestellt hätte.
Bolitho merkte, daß er seinen Degengriff fest gegen den Fächer in seiner Tasche preßte.
Soviel verschwand mit der Hyperion. Ihm stockte der Atem, als die See unaufhaltsam dem Achterdeck entgegenrollte, bis nur noch die Poop, das Podest des Wachhabenden, und vorn die Mastspitze mit seiner Flagge herausragten.
Ihm fielen die Worte des gefallenen Naylor ein: Hyperion machte den Weg für die anderen frei, wie sie es immer getan hatte.
Laut sagte er:»Es gibt keine bessere als dich, old Lady!»
Im nächsten Augenblick war sie verschwunden. Nur Schaum und Treibgut blieben zurück, als sie kopfüber ihre letzte Reise zum Meeresgrund antrat.
Epilog
Am Rand der Klippe hielt Bolitho i
Bolitho fühlte den Wind an seinen mit Salz und Regen getränkten Haaren zerren. Er hatte eine kleine Brigg beobachtet, die sich vom Heiford River durchschlug, sie aber aus den Augen verloren in dem winterlichen Dunst, der wie Rauch von der See hereinkam. Kaum zu fassen, daß morgen der erste Tag eines neuen Jahres war und daß er selbst nach seiner Rückkehr noch immer ein Gefühl des Verlustes und der Ungläubigkeit verspürte. Als Hyperion untergegangen war, hatte er sich damit zu trösten versucht, daß weder ihr Ende noch der Tod so vieler Mä
Bolitho hatte sich schließlich auf der Fregatte Tybalt zur Reise nach Gibraltar eingeschifft und Herrick die Führung des Geschwaders überlassen, obwohl die meisten Schiffe unverzüglich eine Werftliegezeit benötigt hätten.
Beim Felsen hatten ihn die Ereignisse da
Zu Bolithos Füßen kochte die See. Er wickelte sich enger in seinen Umhang.
Er dachte an Nelson, den Ma
Und da
Er schaute zurück auf den windumtosten Felsenpfad, der nach Pende