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Wieder in England, hatte er der Admiralität einen kurzen Besuch abgestattet. Aber kein hoher Beamter war für ihn erreichbar gewesen, angeblich waren alle mit den Vorbereitungen für Nelsons Beisetzung beschäftigt. Bolitho hatte die Abfuhr ignoriert, London den Rücken gekehrt und war nach Falmouth gefahren. Von Catherine lagen keine Briefe vor. Es war, als hätte er sie abermals verloren. Aber Keen würde sie sehen, we
Da
Er schritt weiter gegen den Wind, seine Stiefel saugten sich in dem durchweichten Gras fest. Nelson würde man mit allem Pomp und Zeremoniell in St. Paul's Cathedral beisetzen. Verbittert dachte er, daß jene, die nun sein Lob in höchsten Tönen sangen, die gleichen waren, die ihn am meisten beneidet und herabgewürdigt hatten.
Da
Von Adam fand er einen Brief vor, es war der einzige Lichtblick bei seiner Heimkehr. Adam war in Chatham und zum Kapitän befördert worden, Kommandant eines neuen Schiffes der fünften Klasse, das auf der Marinewerft seiner Vollendung entgegenging. So war sein Wunsch erfüllt worden, und zwar wohlverdient.
Auf einmal müde geworden, hielt Bolitho wieder an. Ihm fiel ein, daß er seit dem Frühstück nichts gegessen hatte. Jetzt war es Nachmittag, die Abenddämmerung würde bald kommen und den Pfad gefährlich machen. Er kehrte um, wobei ihn sein Umhang wie ein Segel umflatterte.
Wie gut seine Mä
«Am lsten Oktober, einige hundert Meilen östlich von Cartagena, stießen Schiffe des Mittelmeergeschwaders unter der Flagge von Vizeadmiral Sir Richard Bolitho auf eine überlegene Streitkraft von zwölf spanischen Linienschiffen. Nach heftigem Gefecht zog sich der Feind zurück und ließ sechs Prisen in britischen Händen. Gott segne den König!»
Weder wurde Hyperion erwähnt noch die Mä
Erregung. Gott verdamme sie alle, dachte er. Dieselben Heuchler würden nun den kleinen Admiral loben, weil sie seine Ehrlichkeit nicht länger zu fürchten brauchten. Aber die Getreuen würden seinen Namen hochhalten und dafür sorgen, daß er weiterlebte, für Adams Navy und die folgenden.
Eine Gestalt näherte sich ihm auf dem unmittelbar an der Kliffkante verlaufenden Pfad. Er spähte durch Dunst und Regen und sah, daß sie den gleichen Umhang trug wie er selbst. In einer Stunde, vielleicht schon früher, mußte ein Spaziergang hier halsbrecherisch werden. Ein Fremder also?
Die Gestalt kam ihm langsam entgegen. Ihr Haar, so dunkel wie sein eigenes, wehte im bitterkalten Seewind. Allday mußte geplaudert haben. Er war der einzige im Haus, der den Weg ka
Er eilte ihr entgegen, hielt sie auf Armlänge von sich ab und sah sie abwechselnd lachen und weinen. Sie trug seinen alten Bootsumhang, den er zum Wandern bei kaltem Wetter aufgehoben hatte. Ein Knopf war abgegangen, der Saum eingerissen. We
Bolitho preßte sie an sich, spürte ihr nasses Haar, das Streicheln ihrer Hände. Sie waren eiskalt, aber keiner von beiden merkte es.
«Ich wollte dir schreiben. «Er ko
«Val hat mir alles erzählt. Liebster Ma
Bolitho legte ihr den Arm um die Schultern. Als sie den Hügelkamm überquerten, sahen sie wieder das alte graue Herrenhaus. In einigen Fenstern bra
Catherine sagte:»Sie ne
Bolitho drückte wortlos ihre Schulter. Sein Herz war zu voll, er ko
Unten blieb er stehen, um ihr über den alten Pferch zu helfen, wo er und seine Geschwister als Kinder gespielt hatten. Von der Leiter schaute sie auf ihn herab, die Hände auf seinen Schultern.»Ich liebe dich, Richard.»
Er suchte den Moment zu verlängern, de
Er erwiderte schlicht:»Jetzt ist hier auch dein Zuhause.»
Der einbeinige frühere Seema
Ende
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