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Der Kapitän zuckte bedauernd die Achseln.»We
Die Riemen bega
Keen senkte die Stimme.»Sie haben ihm nicht verraten, daß es eine Strafgefangene ist, Sir.»
Bolitho sah zu, wie der Beutel nach achtern getragen wurde.»Ich ka
Keen starrte ihm erstaunt nach. Bolitho mußte die Depeschen durchgehen und mit seinen Instruktionen von der Admiralität vergleichen; schwere Verantwortung lastete auf ihm. De
Er drehte sich um und musterte seine Offiziere.»Nun, Mr. Paget, wo fangen wir an?«Er war nun wieder ganz gelassen. Aber we
Bei den Booten starrte Allday stirnrunzelnd die grüne Ad-miralsbarkasse an. Hier vor Gibraltar würde sie also nicht zu Wasser gelassen werden. Er kletterte hinauf, um einen Blick in den schlanken Rumpf zu werfen, und biß sich dabei auf die Lippen, als erwarte er wieder den bre
«Das hast du gut gemacht, Junge. «Er war erfreut über die plötzliche Wendung, die ihm einen Sohn beschert hatte, aber noch immer etwas verwirrt. Die beiden unterhielten sich zwar viel, hatten aber nichts gemeinsam außer der Marine. Bankart war ein angenehmer junger Ma
Allday ließ sich wieder aufs Deck fallen.»Zeit für einen Schluck. Hier werden wir im Augenblick nicht gebraucht. «Er schaute nach achtern.»Der Admiral ist beschäftigt.»
Bankart zog unterm Seitendeck den Kopf ein und fragte:»Wie ist er eigentlich? Ich habe gehört, du bist schon lange bei ihm.»
Allday musterte ihn voller Zuneigung.»Seit deiner Geburt. Ein großartiger Ma
«We
Beim Gedanken an Falmouth wurde ihm unbehaglich. Er wußte nur zu gut, daß etwas, das Lady Belinda gesagt oder getan hatte, Bolitho tief verärgert hatte. Allday war bereit, sich auch in aussichtsloser Lage ganz für Bolitho einzusetzen, empfand aber auch Mitgefühl für seine schöne Frau. Es mußte schwer sein, in Cheneys Schatten zu stehen.
Er riß sich mit einem Ruck aus dieser Stimmung, als ihm der Duft nach Rum in die Nase stieg.
«Recht so, einen kräftigen Schluck kö
Der Schiffsarzt stand gleich hinter der Tür der improvisierten Kabine und wischte sich die kräftigen Finger an einem Tuch ab, als Keen erschien. Die Luft war trotz der So
Tuson musterte ihn einige Sekunden lang.»Ich habe den Verband abgenommen, Sir.»
Keen trat an ihm vorbei und sah das Mädchen mit gelöstem Haar, das seine Schultern bedeckte, auf einem Hocker sitzen.»Tut es noch sehr weh?«fragte er.
Sie schaute zu ihm auf.»Es ist erträglich, Sir. «Vorsichtig bewegte sie die Schultern unterm Hemd und verzog schmerzlich das Gesicht.»Ich bin noch etwas steif. «Sie schien zu merken, daß sich das geborgte Hemd geöffnet hatte, und zog es rasch zusammen.
«Ich habe gehört, was heute vorgefallen ist«, sagte sie da
«Nein. Reden Sie nicht so«, sagte Keen.
Tuson schaute von der Tür aus zu. Den großen, eleganten Kapitän und das langhaarige Mädchen auf dem Hocker tre
«Wollen Sie sich nicht setzen, Sir?«Sie wies auf eine große Truhe und lächelte. Keen sah zum ersten Mal, wie sich ihr Gesicht dabei erhellte. Er senkte den Blick auf ihre Hände im Schoß und hätte sie am liebsten ergriffen.
«Ich wollte, ich kö
Sie schaute ihn fest an.
«Was wollen Sie von mir?«Das klang weder zornig noch verängstigt. Offenbar erwartete sie, daß er rundheraus von ihr verlangte, was ihr schon mit brutaler Gewalt abgerungen worden war.
«Ich möchte für Sie sorgen. «Keen starrte zu Boden. Würde sie nun nach dem Posten rufen oder — schlimmer — ihn wegen seiner Tölpelhaftigkeit auslachen?
Wortlos erhob sie sich vom Hocker, kniete vor ihm nieder und legte ihren Kopf auf seine Knie.
Keen merkte, daß er ihr langes Haar streichelte, daß er unzusammenhängende Dinge sagte und alles tat, um diesen unglaublichen Augenblick zu verlängern.
Schritte auf dem Niedergang. Vor der Tür ließ der Posten den Kolben seiner Muskete auf die Planken knallen. Tuson kam zurück.
Da schaute sie zu ihm auf, und er sah, daß ihr Gesicht träne
«Meinen Sie das ernst?«flüsterte sie.
Keen stand auf und zog sie hoch. Ohne Schuhe reichte sie ihm kaum bis an die Brust.
Er berührte ihr Gesicht und hob da
Da
Tuson hatte sie beobachtet und war überrascht, daß er nach allem, was ihm sein Beruf zugefügt hatte, noch so gerührt sein ko
Ozzard und seine Helfer hatten zusätzliche Laternen in die Achterkajüte gebracht, so daß die Fenster vergleichsweise schwarz wirkten. Zum ersten Mal waren alle Kommandanten von Bolithos Geschwader hier versammelt. Die Atmosphäre war locker, und es herrschte sogar Erleichterung, weil man dem Fieber fernblieb.
Keen wartete ab, bis alle Gläser gefüllt waren, und sagte da
Bolitho stand am Fenster, die Hände auf dem Rücken unterm Rockschoß gefaltet. Eine Landratte wäre beeindruckt, dachte er, de
Francis Inch, dessen langes Gesicht weder Angst noch Sorge verriet, war der Dienstälteste. Keen, der einzige andere Vollkapitän, wirkte gespa