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Alexander Kent

Do

Admiral Bolitho und das Tribunal von Malta

I Zeit der Ebbe

Es war ungewöhnlich kalt für Mitte September, und die gepflasterten Straßen von Portsmouth schimmerten vom Regen der vergangenen Nacht wie Metall.

Vizeadmiral Sir Richard Bolitho hielt an einer Ecke i

Er seufzte und wandte sich seinem Begleiter zu, der auf ihn wartete; als sie um die Ecke gingen, spürte Bolitho den kalten Wind vom Solent wie eine Herausforderung.

Es war Morgen, aber die Straßen waren praktisch menschenleer, de

Bolitho wandte sich seinem Neffen zu und haßte den Augenblick des Abschieds, wußte aber zugleich, daß es egoistisch war, Adam noch länger aufzuhalten. Adam Bo-litho war dreiundzwanzig und hatte sich in den Augen seines Onkels seit dem Tag, an dem er als Midshipman auf sein Schiff gekommen war, kaum verändert.

Einen Unterschied gab es jedoch. Adam hatte Gefahr und Schmerzen durchgestanden, manchmal an seiner Seite, manchmal anderswo. Sein Mund und sein festes Ki

Bolitho schaute ihn wohlmeinend an.»Dein Vater wäre heute stolz auf dich«, sagte er.

Adam starrte ihn halb besorgt, halb erfreut an.»Das war sehr großmütig von dir. Wie ka

Bolitho zupfte an seinem goldbestickten Hut, um seine Verlegenheit zu überspielen.»Mein Lohn, we

Adam lächelte, doch seine Augen blieben traurig.»Kam dir eben eine Eri

«Aye. «Sie fielen wieder in Gleichschritt, und Bolitho versuchte, sich die Niedergeschlagenheit, die seit Falmouth sein Schatten gewesen war, nicht anmerken zu lassen. War dies nun das letzte Mal? Der Anlaß für seine Unruhe? Würde er wie so viele andere auf einem zerfetzten, blutigen Deck enden und nie hierher zurückkehren?

«Er hielt uns für Brüder«, sagte Adam.»Ich faßte das als Kompliment auf.»

Als er lachte, sah Bolitho in ihm wieder den Midshipman.

Er zog seinen Umhang zurecht. Auch ihn erwartete ein Schiff, sein Flaggschiff. Vielleicht würde die Last der Verantwortung, die seine Befehle mit sich brachten, seine Zweifel zerstreuen, sie so weit achteraus zurücklassen wie das Land. Draußen wartete sein Geschwader auf ihn. Zum Glück war es ihm gelungen, Valentine Keen als Flaggkapitän zu behalten. Aber sonst werde ich diesmal nicht viele vertraute Gesichter sehen, dachte er.

Der Frieden von Amiens hatte zwar nur ein knappes Jahr gedauert, doch während dieses Zeitraums hatten es die Seelords und eine selbstgefällige Regierung für richtig gehalten, die Flotte unsi

Er fragte sich vage, ob erbeutete Schiffe etwas gegen ihre neuen Herren und ehemaligen Feinde hatten. Er war einmal Flaggkapitän auf einer Prise gewesen, ko

Er hatte ohnehin keine andere Wahl. Jedes Schiff, jeder erfahrene Seema

Einige Seesoldaten, die an der Hafenmauer Schutz gesucht hatten, nahmen Haltung an, als sich die beiden Offiziere näherten.

Auch Allday würde ihm fehlen, dachte Bolitho. Diesmal sollte Hogg, Keens Bootsführer, mit der Barkasse an den Stufen warten. Allday hatte Urlaub erbeten, um jemanden zu besuchen. Das war an sich schon merkwürdig. De

Sie kamen an die Stufen, und Bolitho erblickte unter sich die schaukelnde Barkasse. Hogg und ein junger Leutnant warteten mit erhobenen Gesichtern barhäuptig im Boot. Die hochgestellten Riemen bildeten zwei perfekte weiße Linien, die geteerten Hüte und karierten Hemden der Ma

Vermutlich beobachtete Keen ihn nun durch sein Fernrohr, neben sich Bolithos neuen Flaggleutnant Hector Stayt. Die Väter von Stayt und Bolitho, beide aus Cornwall, hatten zusammen gedient. Stayt kam mit guten Empfehlungen, sah aber eher wie ein Abenteurer aus als wie jemand, der diplomatisch zwischen Admiral und Untergebenen vermitteln sollte.

Tausend Sorgen und mögliche Irrtümer gingen Bolitho durch den Si