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«Rudert an!»
«Was hast du jetzt vor, Belinda?«fragte Bolitho und sprach bewußt den geliebten Namen laut aus, den er so oft im Geiste beschworen hatte.
«Mich nach England einzuschiffen. «Sie wandte sich um, als das Boot an der Benbow vorbeischoß, und musterte das Linienschiff bewundernd.»Ich wollte, ich kö
Bolitho mußte lächeln.»Auf einem Kriegsschiff? Der arme Thomas, er kö
Sie senkte die Lider.»Ich möchte gern mit dir allein sein. Ich schäme mich, daß ich es ausspreche, aber ich ka
Bolitho sah, daß die Augen des Schlagma
«Und wa
Die Angst in ihrer Stimme war Bolitho nicht entgangen.»Bald«, sagte er und versuchte, nicht an die Depeschen zu denken, die er mit dem nächsten Postschiff absenden mußte; dieIndomitable und Odin herbeirufen würden, um die Streitmacht seines kleinen Geschwaders zu vervollständigen. Aber insgeheim mußte Belinda ahnen, daß ihnen eine längere Tre
Am Kai wurden sie von zwei Zivilisten, einem Ma
Bolitho zog den Hut und murmelte etwas Zustimmendes.
Wieder einmal hielten sie einander bei den Händen und sahen sich in die Augen, ohne ihre Gefühle verbergen zu kö
«Ich besuche dich, Belinda, komme, was wolle.»
Abschiednehmend küßte er ihre Hand und sah, daß sie eine Bewegung machte, als wolle sie sein Gesicht streicheln. Da ließ er ihre Finger los und trat zurück.
Weiter draußen an der Pier ging Browne schon ungeduldig auf und ab, während die Barkasse unten wartete. Grüßend tippte der Flaggleutnant an seinen Hut.
«Ein Postschiff hat gerade Anker geworfen, Sir«, meldete er.»Es hat ein Flaggensignal gehißt, wonach Depeschen für den Ad-miral an Bord sind.»
Bolitho sah an Browne vorbei auf die Reede hinaus, wo der große Indienfahrer und ein zweites Schiff des Konvois bereits die Anker kurzstag holten und die Segel ausschüttelten. Weiter draußen lag beigedreht eine Fregatte, deren obere Rahen schon im Dunst verschwammen: der Geleitschutz, der sie vor jeder Gefahr, die ihnen auf offener See drohen mochte, abschirmen sollte.
Das Leben ging weiter, und so mußte es ja auch sein. Das hatte Studdart gemeint, als er ihn vor den Konsequenzen eines möglichen Mißerfolgs gewarnt hatte.
Das Postschiff brachte wahrscheinlich neue Befehle für Herrick, de
Und was da
Es gab nun einmal keine einfache Lösung, hatte es nie gegeben.
Unten wartete die Barkasse auf ihn. >Für die Lady des Admi-rals.< We
Allday spürte die Stimmung seines Admirals auch ohne Worte: Also da
XI Kostbare Stunden
«Machen Sie davon sechs Ausfertigungen und bringen Sie mir alle zum Unterzeichnen. «Bolitho sah Yovell über die Schulter und staunte wieder einmal — wie schon oft — , daß ein so großer Ma
Herrick saß auf der Bank unter den Heckfenstern und sah zu, wie sich der Rauch aus seiner langstieligen Pfeife kräuselte. Es war früher Nachmittag, und seit dem Augenblick, da der Anker gefallen war, hatten sie pausenlos gearbeitet.
Herrick überlegte.»We
Bolitho ging unruhig in der Kajüte auf und ab und fragte sich, ob er an alles gedacht hatte. Inzwischen mußte Kapitän Inch mit seiner wieder instandgesetzten Odin von der Nore hinunter nach Plymouth gesegelt sein, um sich dort Verikers Indomitable anzuschließen; und Keens Schiff lag hier vor Gibraltar auf Reede, kaum eine Kabellänge von der Benbow entfernt. Sie waren schon anfangs nicht zahlreich gewesen, und nun waren sie noch weniger.
Das am Vormittag eingelaufene Postschiff hatte neben Depeschen für Sir John Studdart auch neue Befehle für Herrick an Bord gehabt, genau wie Bolitho vorausgesehen hatte. Herrick sollte mit Benbow, in Begleitung von Nicator und der Fregatte Ganymede, nach Plymouth zurücksegeln und den Oberbefehl über das Geschwader übernehmen, bis neue Befehle ergingen.
Wie den vielbeschäftigten Kurier-Briggs blieb auch den schnellen Postschiffen kaum Zeit im Hafen. Der Neuankömmling, die Thrush, mußte am nächsten Morgen wieder auslaufen, und Bo-lithos Depeschen hatten da
Ihren Lordschaften stand eine ziemliche Überraschung bevor, we
Der Sekretär packte seine Papiere zusammen und verließ schweren Schritts die Kajüte. Bolitho mußte ihn nicht erst zur Eile drängen, er wußte, daß Yovell alles rechtzeitig zur Unterschrift fertig haben würde.
Dabei fiel Bolitho wieder der eine unangenehme Punkt in Herricks neuen Anweisungen ein: Er sollte auf dem Weg Kontakt mit dem Blockadegeschwader vor Belle Ile aufnehmen und Kapitän Emes verständigen, daß er vor ein Kriegsgericht gestellt werden würde, sobald seine Phalarope erst abgelöst war.
Bolitho hielt diese Maßnahme für falsch und unfair — auch da
Herrick andererseits blieb unbeirrt dabei, Emes' Verhalten zu verurteilen.
«Aber natürlich war es falsch von ihm, Sir. Immerhin überließ er Styx in einer kritischen Situation ihrem Schicksal und mißachtete Ihren Befehl, den Feind ins Gefecht zu verwickeln. We