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Bolitho sah ihn ernst an.»Mein Gott, glaubst du, daß ich mir jetzt noch darum Sorgen mache?»
«Jedenfalls tue ich's. Und du gibst mir die Fluchtchance auch nicht nur deshalb, weil du im Grunde der Nachsicht des Kriegsgerichts mißtraust, sondern weil es auf meinen Sohn einen schrecklichen Eindruck machen muß, we
«Also?«Bolitho stand auf und ging an das Kartenspind.
«Ich werde dein Angebot a
Bolitho sah ihn an.»Vielleicht sprechen wir später darüber.»
«Kaum. «Sein älterer Bruder sah ihm in die Augen.»Übrigens halte ich das, was du jetzt tust, für verrückt. Du hättest PelhamMartin die Verantwortung tragen lassen und ruhig in St. Kruis vor Anker bleiben sollen. Jetzt wird er gewi
«Mag sein.»
Hugh nickte.»Aber vielleicht hätte ich genauso gehandelt. Die Mä
Man hörte Fußgetrappel auf dem Gang, da
Bolitho sagte:»Nein, das darf er nicht, Mr. Pascoe. Jetzt nicht und auch später nicht, es sei de
Pascoe nickte.»Aye, aye, Sir, ich richte es sofort aus. «Da
Bolitho sah ihn wohlwollend an.»Nicht langsamer, Mr. Pascoe, nur jünger.»
Da
Hugh nickte, und seine Augen strahlten plötzlich.»Die Zeit wird gut genutzt, Sir, darauf haben Sie mein Wort.»
Als sie gegangen waren, stützte Bolitho den Kopf in die Hände und starrte blind auf die Karte. Es hatte Zeiten gegeben, da ihm sein Bruder wegen der Aussichtslosigkeit seiner Zukunft leid tat. Jetzt war er eher neidisch auf ihn. De
Und was hatte er selbst? Nichts. Seine Finger berührten wie von selber das Medaillon. Nur Eri
Mit einem Ruck stand Bolitho auf und griff nach seinem Hut. Hier war ein schlechter Ort zum Alleinsein. An Deck hatte er wenigstens das Schiff und die Aufgabe, alles zu versuchen, was in seiner Macht stand.
XVIII Endlich: das Signal
Wie Bolitho vorausgesehen hatte, wich die erste allgemeine Begeisterung über die Rückkehr den Belastungen knochenbrechender Arbeit, die damit für jeden Ma
Schließlich setzte der Wind ganz aus, und zum ersten Mal seit St. Kruis schaukelte die Hyperion flügellahm mit schlaff hängenden Segeln in einer unangenehmen Dünung. Die meisten Leute an Bord waren zunächst dankbar für die Ruhepause. Doch ihre Hoffnung auf Ruhe verflog schnell, als Bolitho Inch befahl, sie anders zu beschäftigen und die Zeit zu nutzen, um die Schlechtwettersegel anzuschlagen, die sie bald brauchen würden.
Sechzehn Tage nach dem Ankerlichten erwischten sie eine steife Südwestbrise, halsten unter einem bleifarbenen Himmel und nahmen Kurs Ost für den letzten Abschnitt ihrer Fahrt.
Bolitho wußte, daß ihn viele Leute verfluchten, we
Zu jeder anderen Zeit wäre er stolz, ja begeistert über die Art gewesen, wie das alte Schiff und seine Besatzung sich verhielten. Als die Meilen unter dem Kiel dahinrauschten und die Farbe des Ozeans in ein dumpfes Grau wechselte, wußte er, daß ihn viele Kommandanten um die schnelle Reise beneiden würden.
Wie immer, we
Jeden Tag hatte er den Kommodore in seiner Schlafkammer besucht, doch selbst das schien jetzt zwecklos. Pelham-Martin sprach selten mit ihm und starrte aus seiner Koje nur an die Decke, ohne sich die Mühe zu machen, seine Genugtuung über Bolithos nichtssagende Berichte zu verbergen. Trotz Pelham-Martins stummer Feindseligkeit war Bolitho über dessen Aussehen beunruhigt. Er aß wenig, trank zum Ausgleich aber eine Menge Brandy. Er schien niemandem in seiner Nähe zu trauen und hatte sogar Petch mit einer Flut von Drohungen weggejagt, als der Unglückliche versucht hatte, ihm den Schweiß vom Gesicht zu wischen.
Seltsamerweise hatte der Kommodore jedoch nach Sergeant Munro verlangt, einem älteren Seesoldaten, der vor seiner Dienstzeit einmal Diener in einem Gasthof gewesen war und etwas vom Umgang mit Höhergestellten verstand. Bolitho hatte allerdings den
Verdacht, daß der Kommodore Munro mehr als Leibwächter gegen einen eingebildeten Feind de
Pelham-Martins Stimme war offenbar fester, aber er hatte es abgelehnt, daß Trudgeon nach ihm sah oder daß sein Verband in letzter Zeit gewechselt wurde. Bolitho war überzeugt, daß er sich nur verstellte und Zeit bis zu dem Augenblick gewi
Mit seinem Bruder hatte Bolitho nicht mehr gesprochen, aber eines Nachts, als der Wind unerwartet zu voller Sturmstärke auffrischte, hatte er ihn mit einigen Matrosen aufentern gesehen, um das Besanstagsegel zu bergen, das mit einem Knall, den man selbst im Tosen der See und dem Geheul der Takelage nicht überhören ko