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Hoch oben erschienen bleich die ersten Sterne, und das Schilf ringsum rauschte leise in der plötzlichen Abendbrise. Einige Augenblicke wirkte sie nach der Hitze und dem Schmutz des Tages beinahe erfrischend, doch dieser Eindruck verging schnell.

Bolitho saß zurückgelehnt und beobachtete die Sterne. Er versuchte, nicht an die Stunden und Tage zu denken, die vor ihnen lagen. Im Bug stöhnte ein Ma

Bolitho zog die Knie ans Ki

Er legte die Stirn auf die verschränkten Arme und war auf der Stelle eingeschlafen.

XI Angriff im Morgengrauen

Während des ganzen nächsten Tages ging der alptraumartige Marsch durch den Sumpf weiter, und ständig wurden ihre Qualen durch die unbarmherzige So

Jetzt hatten sie im Sumpf eine offene Strecke erreicht, an der keine erke

Am späten Nachmittag, als sie die Boote über eine halb versunkene Insel aus weichem Sand schleppen mußten, ließ einer der Mä

Während sie sich weiter durch den Sumpf kämpften, wurden sie von den grauenvollen Todesschreien des Ma

Barmherzigerweise brauchte das Gift nur eine Stunde, um sein

Werk zu vollenden; der leblose Körper wurde einfach über Bord gestoßen, eine grimmige Warnung für jene Boote, die dicht hinter ihnen folgten.

Die meisten ko

Doch trotz allem waren sie weitergekommen. Bolitho wußte, daß aus ihrer fügsamen Geduld Haß auf ihn geworden war, daß es nur eines geringfügigen Anlasses bedurfte, um aus dem Unternehmen eine blutige Meuterei zu machen.

Während der Nacht ließ er alle Leute schlafen und wechselte sich beim Wachen mit Allday und Shambler ab. Doch im zweiten Boot war die Wachsamkeit ungenügend. Vielleicht hatte Leutnant Lang auch seine Fähigkeiten überschätzt, die Leute unter Kontrolle zu halten.

Als Bolitho aus schwerem Schlaf erwachte, spürte er, daß Allday ihn an der Schulter rüttelte und ihm eine Pistole in die Hand drük-ken wollte.

«Was ist los?«Eine Sekunde glaubte er, er hätte verschlafen, doch als er über das Dollbord spähte, sah er, daß im Osten nur eine Andeutung von Helligkeit wahrzunehmen war und die Mä

«Mr. Lang hat gemeldet, daß sein Wasservorrat geplündert worden ist, Captain. Das ka

Bolitho erhob sich taumelnd.»Behalten Sie die Pistole. «Er kletterte aus dem Boot und spürte, wie das schlammige Wasser seine Beine kühl umfing, als seine Füße bei jedem Schritt auf das andere Boot zu einsanken. Lang erwartete ihn verstört.

«Wie schlimm ist e s?»

Lang hob ratlos die Schultern.»Kaum ein Tropfen übrig. Für den Rest des Vormarsches und den Rückweg ist gerade noch ein Kanister vorhanden.»

Von einem der anderen Boote hallte eine Stimme über den Sumpf:»Es wird Zeit zum Wecken, Sir!»

Bolitho hievte sich ins Boot.»Gehen Sie sofort zu Mr. Quince und warnen Sie ihn. Da

Als die Mä

Im Bug schrie eine Stimme:»Das muß Mr. Lang selbst gewesen sein. Der hat die letzte Wache gehabt!«Ein Knurren war die Antwort, als er bösartig hetzte:»Die Offiziere sorgen doch immer nur für sich!»

Bolitho stand völlig ruhig im Heck, die Hände in die Hüften gestützt. Eine plötzliche verzweifelte Wut packte ihn, weil er allein und unbewaffnet war. Doch noch stärker war er sich der Scham bewußt, die ihn überkam, als ob wirklich er dafür verantwortlich wäre.

Mit fester Stimme sagte er:»Das ist falsch. Aber ich bin nicht gekommen, um mit euch zu streiten oder um euer Verständnis zu bitten. Ihr habt euch bisher gut gehalten, besser als erwartet. Ihr habt bereits erreicht, was manche für unmöglich gehalten haben, und we

Ein tastender So

Scharf sagte er:»We

Die Stimme schrie gellend:»Hört nicht auf ihn, Jungs! Er versucht nur, seinen Leutnant zu decken!»

Bolitho stieg von der Ducht und schritt langsam auf die ihm am nächsten sitzenden Matrosen zu. Er ko

Bolitho sagte ruhig:»Ich habe schon feststellen müssen, je lauter einer schreit, desto größer ist seine Schuld. «Er blieb vor einer Ducht stehen. Sechs Leute waren jetzt hinter seinem Rücken, als er auf einen kräftigen, untersetzten Matrosen hinunterstarrte.

«Gestern mußte ich Frischwasser verwenden, um die Wunde eines Verletzten zu säubern. Um festzustellen, wo die Schlange ihn gebissen hatte.»