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Die Unterredung war beendet.
Bolitho schritt zur Tür, seine Augen waren auf die Silhouette seines Vorgesetzten im hellen Viereck des Fensters gerichtet. Dieser Augenblick erschien ihm so wichtig, daß er sich jede Einzelheit einprägen wollte, sogar die Möbel und die wohlgefüllten Karaffen.
Da
Gegen den Fensterrahmen gelehnt, starrte er zu den kleinen Schiffen hinunter, die im entfernteren Teil des Hafenbeckens vor Anker lagen. Er versuchte, seine Korvette zwischen den anderen Seglern auszumachen. Wie würde sich sein Schiff auf See bewähren? Wie würde seine Besatzung über ihn denken?
Endlich öffnete sich die Tür, und ein älterer Leutnant blickte herein.»Sparrow, Sir?»
Bolitho sah den versiegelten Umschlag in den Händen des Ma
Er nickte.»Ja.»
Der Leutnant neigte den Kopf und lächelte.»Ihre Befehle, Sir! Das Boot ist bereits unterwegs und nähert sich der Pier. We
Er zuckte die Achseln.»Ich bin jedoch nicht sicher, ob sie jemals bei Ihnen ankommen. «Bolitho grinste, unfähig, seine äußere Ruhe zu bewahren.»Verkaufen Sie alles in meinem Namen, ja? Helfen Sie mit dem Erlös einigen verwundeten Seeleuten, die auf ihre Heimreise nach England warten.»
Als Bolitho in das So
Nach der schattigen Kühle im Hauptquartier empfand Bolitho die So
An einer Straßenbiegung blieb er stehen und beschattete seine Augen, um das Boot zu beobachten, das schon nahe der Pier heranstrich. Er fröstelte trotz der Hitze und bega
Als Bolitho ein blutjunger Leutnant auf der Fregatte Destiny gewesen war, hatten sich ihre Wege zum ersten Mal gekreuzt. Er war mit dem undankbaren Auftrag, Rekruten für das Schiff zusammenzutrommeln, an Land geschickt worden. Ohne Hoffnung auf großen Erfolg hatte er mit seinen Seeleuten vor einer kleinen Schenke haltgemacht. Mit dem Hintergedanken, vor seinem nächsten Versuch, Freiwillige anzuwerben, etwas Ruhe und Erfrischung zu finden, hatte er hier sein Hauptquartier eingerichtet. Das alte Verfahren, von Dorf zu Dorf und von Schenke zu Schenke zu trotten, hatte sich kaum geändert. Als Ergebnis brachte man gewöhnlich nur ein paar Kerle zusammen, die für den harten Dienst auf einer Fregatte zu jung waren, oder man erwischte einen Haufen alter Seeleute, die an Land weder Erfolg noch Glück gefunden hatten und die nun in die Umgebung zurückkehrten, der sie auf immer abgeschworen hatten.
Stockdale gehörte nicht zu diesen. Er war Preisboxer und stand mit entblößtem Oberkörper geduldig wie ein Ochse vor dem Wirtshaus, während sein scharfäugiger Ausrufer jederma
Müde und durstig war Bolitho in die Schenke getreten und ließ seine kleine Abteilung für einige Augenblicke allein. Was kurz darauf geschah, war nicht ganz klar, aber als er wildes Fluchen hörte, in das sich das laute Gelächter der Seeleute mischte, ra
Angewidert von diesem Anblick und gleichzeitig ärgerlich über sich selbst hatte er Stockdale aufgefordert, in den Dienst des Königs zu treten. Die stumme Dankbarkeit des Preiskämpfers war fast ebenso peinlich gewesen wie das Grinsen auf den Gesichtern der Seeleute. Aber Bolitho hatte bei dem verdutzten, ungläubigen Gesichtsausdruck des Marktschreiers eine gewisse Genugtuung empfunden, als Stockdale wortlos sein Hemd anzog und den abmarschierenden Werbern folgte.
We
Und da
So blieb Stockdale bei ihm. Bolitho hatte keinen Augenblick daran gezweifelt. Er wandte sich um, als Bolitho auf die Pier hinausschritt, und legte die Hand an seinen Hut.
«Alles fertig. «Er ließ seine Augen über Bolithos neue Uniform gleiten und nickte mit offensichtlicher Genugtuung.»Nicht weniger, als Sie verdient haben, Sir. «Bolitho lächelte.»Das werden wir erst beweisen müssen. «Mit eingezogenen Rudern glitt der Kutter sanft gegen die Pfähle. Ein Seema
Stockdale bückte sich nieder und hielt das schwankende Dollbord mit einer Faust fest. Sein Blick ruhte auf den bewegungslos sitzenden Ruderern.»Ein feiner Tag für den neuen Anfang, Sir«, meinte er mit heiserer Stimme. Ein schlanker Fähnrich erhob sich im Kutter und zog weit ausholend seinen Hut. Er war ein gutaussehender, etwa achtzehnjähriger junger Ma