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Dies und Tyrells hitziger Angriff auf die Art und Weise, in der Graves die Angelegenheit behandelte, bewiesen die verborgene Spa
Graves war u
In einer Hinsicht hatte er recht. Seine Autorität mußte aufrechterhalten werden, oder er würde sich niemals wieder auf seine Befehlsgewalt verlassen kö
Bolitho machte sich selbst Vorwürfe. Hätte er mehr Zeit gehabt, diese ungewöhnliche Situation zu überdenken, oder we
So hatte er sich zum Kompromiß entschlossen und den Rechtsspruch ausgesetzt. Doch wußte er, daß er damit das Unvermeidliche nur hinausgezögert hatte.
Bolitho blickte zur hart angebraßten Großrah hinauf. Das Schiff segelte auf Backbordbug hoch am Wind und legte sich stark über. Er ko
«Wahrschau an Deck!«Der Ruf des Ausgucks im Topp wurde durch den Wind und das ständige Knallen der Segel gedämpft.
«DieMiranda gibt Signale!»
Bolitho fuhr herum.»Vorwärts, Mr. Bethune, Sie schlafen heut noch.»
Tyrell trat zur Seite, als der Fähnrich mit seinem Fernrohr zu den Leewanten sprang.
«Der denkt schon wieder an die nächste Mahlzeit. «Er lächelte über die Verwirrung des jungen Burschen.
«Anscheinend war der Ausguck der einzige Ma
Die Schärfe seiner Stimme ließ den Leutnant erröten, und er wandte sich ab, ohne zu antworten.
«Signal von der Miranda, Sir!«rief Bethune,»Segel in Nordwest.»
«Bestätigen.»
Bolitho ärgerte sich über Tyrells lässige Haltung, noch mehr aber über seinen eigenen ungerechten Ausbruch.
Etwa zwei Meilen vor der Golden Vleece war die Miranda, die mit ihren geflickten, doch prall stehenden Segeln gute Fahrt machte, bereits dabei, die Bramsegel zu setzen und sich zur Erkundung bereit zu halten. Das unbeka
«Wahrschau an Deck! Segel in Sicht, genau in Luv voraus!»
Bolitho blickte in die gespa
Da
Buckle hatte ihm erzählt, daß Raven ein erfahrener Seema
Schon bevor Raven die Großrah erreicht hatte, erklang wieder der Ruf des Ausgucks:»Zwei Schiffe, dicht beieinander!»
Alle Augen folgten Raven, wie er sich frei überhängend auf die Saling hinaufschwang und da
Bethune war immer noch bekümmert, weil er das Signal der Miranda übersehen hatte. Plötzlich spa
Bolitho schaute ihn an. Da
Vor Ungeduld geriet er fast außer sich, doch wußte er, daß er Raven nicht antreiben durfte. Er kö
«Wahrschau an Deck!«Endlich hörte er Raven rufen.»Erstes Schiff ist ein Kauffahrer. Wird von einer Brigg angegriffen!»
«Freibeuter, bei Gott!«rief Buckle mit belegter Stimme.
Bolitho ergriff ein Fernrohr und richtete es durch die dunkle Masse des Riggs, an einigen Seeleuten auf der Back vorbei, auf den schwankenden Horizont. Eine Täuschung des Lichtes? Er blinzelte mit tränenden Augen und versuchte es noch einmal. Nein, dort war es, ein winzig kleiner, weißer Tupfen, der ab und zu über dem blendenden Glitzern endlos dahinwandernder Wogenkämme aufleuchtete. Der einsame Kauffahrer hatte Pech gehabt. Aber we
Die Miranda hatte ihre Position bereits verlassen und war mit wild schlagenden Segeln über Stag gegangen. Als sich ihre Segel auf dem neuen Kurs wieder füllten, sah Bolitho an ihrem Mast neue Signale hochfliegen.
«Signal an alle«, sagte Bethune rasch.
«Bleiben Sie auf Station.»
Buckle fluchte.»Der ist drauf aus, das verdammte Prisengeld allein zu gewi
Das Geschützfeuer war nun deutlicher zu hören, und Bolitho sah durch das Glas, wie leewärts der Schiffe Rauchschwaden über die See davontrieben. Die kleine Brigg hatte alle Segel gesetzt und bemühte sich, noch näher an ihr Opfer heranzukommen.
Bolitho schob das Glas zusammen. Hinter sich hörte er seine Leute murren. Sie waren ebenso enttäuscht wie er selbst. Sicher hatte der Kapitän der Miranda den Angriff nicht eingeleitet, um die Besatzung der Sparrow zu demütigen, sondern um die Langeweile einer langsamen Reise zu unterbrechen.
«Signalisieren Sie der Bear, sie soll mehr Segel setzen«, sagte er zu Tyrell.»Sie fällt stark zurück.»
Da
Der Kapitän der Brigg mußte längst erka
Auf der Back und auf dem Geschützdeck fuchtelten die Leute mit den Armen und schwatzten aufgeregt durcheinander. Wahrscheinlich führten sie großartige Reden, wie sie gehandelt hätten, we
Bolitho rief Raven auf das Deck zurück.»Sie haben Ihre Sache gut gemacht«, lobte er.
Der Ma
«Die Brigg hat jetzt den Angriff abgebrochen«, schrie Tyrell.
«Sie macht sich davon.»
Bolitho seufzte. Der Westindienfahrer hatte schon Kurs auf den kleinen Geleitzug genommen, während die Miranda unter vollen Segeln auf das Kaperschiff lospreschte. Hinsichtlich Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit hatte eine gutgeführte Brigg gegenüber einer Fregatte durchaus eine Chance. Aber der Freibeuter hatte zu lange gewartet. Auf sich schneidenden Kurslinien würden die drei Schiffe Seite an Seite aneinander vorbeilaufen. Die Fregatte würde den Kauffahrer decken und im Vorbeisegeln die Brigg von Bug zum Heck mit ihrer Artillerie bestreichen.
Vorausgesetzt, daß die Brigg nicht zu stark beschädigt würde, kö