Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 25 из 58

Einen Augenblick herrschte schockiertes Schweigen, da

„Mein Lord!“ fauchte Catherine. „Ihr vergeßt Euren Platz auf meinem Hof!“

„Nein, Ihr seid es, die den Respekt und die Tradition vergessen hat, die Ihr auf den Knien Eures Vaters lerntet! Nie hätte der alte König seine Lehnsmä

„Ihr scheint zu vergessen, alter Ma

„Regieren!“ Die Lippen Loguires verzogen sich bitter. „Nicht regieren ka

Erschrocken hielten alle den Atem an, da

Brom O'Berin stand mit zitternden Beinen auf. „Mylord Loguire, Ihr müßt die Königin auf den Knien um Verzeihung bitten, wollt Ihr nicht als Verräter gelten!“

Loguires Gesicht schien zu Stein zu erstarren, doch noch ehe er etwas zu sagen vermochte, erklärte Catherine mit angespa

„Kind“, murmelte der alte Ma

Catherines Gesicht wurde leichenblaß. „Geht, Mylord Loguire, oder ich muß die Hunde auf Euch hetzen!“ sagte Brom mit vor Grimm zitternder Stimme.

Noch einmal schaute Lord Loguire zu Catherine mit Trauer in den Augen hoch. „So wollt Ihr mich de

„Oh“, antwortete Rod. „Sie erklärte die Entscheidung des Priesters für richtig. Dem alten Bauern gefiel das nicht so recht, aber Catherine hatte ein As im Ärmel, sie sagte, der Junge müsse seinen Schwiegervater im Alter unterstützen. Woraufhin der alte Bauer grinste, und der Junge so aussah, als wäre er sich gar nicht mehr sicher, daß er den Fall gewo

„Wie, würden Sie sagen, sieht er aus?“

„Abstoßend häßlich!“ Rod schüttelte sich.

„Sein Körperbau? Sein Höcker ka

„Du meinst doch nicht… Ja, du magst recht haben. Er ist genauso groß und dürr wie die Ratgeber, und we

„Das heißt aber nicht, daß sie zusammengehören“, gab Gekab zu bedenken. „Er ist vielleicht nicht an totaler Anarchie, sondern an der Errichtung einer Diktatur interessiert. Aber deshalb steht auch ihm Catherine im Weg. Er sieht lieber jemanden auf dem Thron, den er beherrschen ka

„Tuan!“ rief Rod.

„Ja, doch zuerst muß er, wie gesagt, die Königin eliminieren.“

„Also sind sowohl die Ratgeber als auch das Haus Clovis auf Catherines Blut aus!“

„Richtig. Doch bis jetzt gibt es keine Anzeichen, daß sie zusammenarbeiten, eher gegeneinander…“

„Aber was wollen sie hier, Gekab?“

„Wir kö

Rod zog die Brauen zusammen. „Es gibt hier doch, soviel ich weiß, keine seltenen Bodenschätze…“

„Ich dachte dabei an Schätze menschlicher Art.“

Rods Augen weiteten sich. „Die Esper! Natürlich! Sie sind der Hexen wegen hier!“

„Oder der Elfen!“ meinte Gekab.

„Was kö

„Ich habe noch keine Hypothese dafür, aber die logische

Möglichkeit darf nicht außer acht gelassen werden.“

„Na gut, du bleibst bei der logischen Möglichkeit, und ich bei den Hexen. Wer über Telepathen verfügt, kö

Ein schrilles Heulen erhob sich von den Burgzi

„Beeilung, Gekab!“ brüllte Rod und galoppierte zur Burg zurück, wo er auf dem Weg zu den Gemächern der Königin fünf Paar Wachen überra

Rod erstarrte. „Ich bin kein Zauberer, sondern Söldner!“

„Es ist nicht die richtige Zeit, mir zu widersprechen. Du ka

Catherine saß in einem riesigen Bett und schaute ihnen überrascht entgegen. „Was wollt ihr hier?“ rief sie empört.

Hatte sie das Geheul des Gespensts wirklich nicht gehört?

Sie streckte die Hand aus, um sich einen Kelch mit dampfendem Glühwein von einer Leibmagd reichen zu lassen.

Hastig sprang Rod dazwischen und faßte nach dem Kelch, während er mit der Linken das „Einhorn-horn“ vom Gürtel löste.

„Mein Herr, was soll das!“ fauchte Catherine.

Gekabs Stimme drang aus dem Mikrophon: „Substanz der Analyseneinheit ist schädlich für menschlichen Metabolismus.“

Aber die konische Hülle war leer. Rod hatte den Wein überhaupt noch nicht hineingegossen. Nur Luft befand sich in ihr! Nur Luft!

Rod drückte den Knopf. Die Scheide färbte sich purpurrot. Die Königin starrte auf das Einhornhorn. „Was bedeutet das?“ fragte sie erschrocken.

„Vergiftete Luft!“ stieß Rod hervor und drückte den Kelch in die Hand einer Leibmagd. Er sah sich um. Etwas hier strömte Giftgas aus. Der Kamin! Er ra