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Grauenerfüllt, aber fasziniert schaute Catherine auf das Horn. Rod bückte sich und schaute unter das Bett. Auf dem Steinboden darunter stand eine dampfende Wärmpfa

Rod drehte sich um und streckte die Pfa

Nur der Zwerg blieb. „Brom O'Berin“, befahl die Königin, „laß auch du uns allein!“

Empört wollte der Troll aufbegehren, doch da

Catherine legte sich auf die weichen Seidenkissen zurück und griff mit einer Hand nach Rods. „Ihr habt mir nun zum zweitenmal das Leben gerettet, Meister Gallowglass.“ Sie drehte sich auf die Seite, daß die Samtrobe, in die sie sich gehüllt hatte, weit klaffte. Offenbar zog sie es vor, nackt zu schlafen.

Rod biß die Lippen zusammen. Du bist nicht hier, dich von einer Königin verführen zu lassen, Junge, mahnte er sich, sondern um für Demokratie zu sorgen.

Catherine spielte mit einem Anhänger um den Hals und betrachtete Rod wie eine Katze den Kanarienvogel. „Söldner haben einen bestimmten Ruf“, murmelte sie. Ihre Lippen glänzten feucht.

„So wie meine Königin ihr Land reformieren will, hoffe auch ich, den Beruf des Soldaten zu reformieren und so seinen Ruf zu bessern.“

Einen Augenblick mußte Catherines Herz ausgesetzt haben, so reglos lag sie. Da

Unter den gegebenen Umständen war sie für diese Worte zu bewundern, obgleich Rod ein wenig Spott aus ihrer Stimme zu hören glaubte. Sie schaute ihm in die Augen. „Nehmt den Dank der Königin entgegen“, fuhr sie fort.

Rod ließ sich auf ein Knie fallen.

„Ja, wahrhaftig bin ich glücklich zu schätzen“, wiederholte Catherine. „Ihr habt mir das Leben gerettet, und ich glaube, daß ich nicht so leicht in der Gegenwart eines anderen Soldaten so sicher wäre wie in Eurer.“

Rod wand sich i

Sie lächelte, und einen flüchtigen Moment glitzerten ihre Augen boshaft und zufrieden, doch da

„Geht jetzt, ich habe morgen einen schweren Tag vor mir und muß ausgeruht sein.“

„Euer Wunsch ist mir Befehl!“ Rod drehte sich um und stapfte zur Tür hinaus. Doch länger ko

„Nun, muß ich mich vor dir als dem nächsten König zu Boden werfen?“ knirschte Brom O'Berin zwischen den Zähnen hervor.

Rod hielt sich nur mühsam zurück. „Ich muß meine Zeit besser nutzen, als die königliche Wiege an mich zu reißen.“

Die Wut schwand aus Broms Augen. „Ich glaube dir“, murmelte er.

Rod preßte die Lider und Zähne zusammen und ballte hilflos die Fäuste. Viel länger ko

Wie aus weiter Ferne hörte er Brom sagen: „Er hat eine Botschaft aus dem Hexenturm für dich…“

Rod zwang sich, die Augen zu öffnen. Zu Broms Füßen saß im Schneidersitz ein Elf: Puck.

Rod straffte die Schultern. We

Aber Puck schüttelte lediglich den Kopf und murmelte: „Großer Gott, welche Dummköpfe diese Menschen sind!“ Er sprang hastig zur Seite, ehe Rods Faust einen Sekundenbruchteil später gegen die Wand schlug, an die er sich gerade noch gelehnt hatte. Rod heulte vor Schmerz auf und wirbelte herum. Er sah Puck und holte erneut gegen ihn aus.

„Nicht so heftig“, murmelte Robin Goodfellow, und schon füllte ein riesiger, grell rosa und grüner Drache den ganzen Korridor.

Rod sperrte die Augen auf, da

Grimm erfüllte ihn, daß ihm ein Wutanfall, einer Frau wegen, das Leben kosten sollte. Da schwand die Schwärze wieder, die ihn schon fast überma

Puck nickte. „Es war notwendig. Doch begleitet mich jetzt zu den Hexen. Sie beriefen eine Versammlung ein, und als Zauberer müßt Ihr daran teilnehmen.“

Rod war es leid, wieder einmal zu erklären, daß er keiner war. Als Versammlung ko

„Und Ihr seid der Held! Ihr habt das Gespenst vertrieben!“

„Held…“ Rod griff nach dem angebotenen Krug, nahm einen tiefen Schluck und fing plötzlich heftig zu husten an.

„Was habt Ihr?“ erkundigte sich Toby besorgt und klopfte dem Älteren kräftig auf den Rücken.

„Hör auf!“ krächzte Rod. „Mir fehlt nichts. Mir ist bloß plötzlich etwas klar geworden: das Gespenst ist gar nicht echt!“

„Was sagt Ihr da?“ brüllte Toby durch den Lärm der Feiernden.

„Das Gespenst soll doch nur erscheinen, we

brüllte Rod zurück. „Richtig?“

„Ja“, erwiderte Toby verwirrt.

„We

Tobys Ki

Das Mädchen nickte und schloß die Augen. Nach einer kurzen Weile öffnete sie sie wieder und starrte Rod verängstigt an.

„Sie sind sehr wütend, daß die Königin nicht starb, aber noch wütender, weil sie nicht wissen, wer heute nacht das Gespenst auf die Zi

Rod nickte und preßte die Lippen zu einem dü

„Zu den Zi

Der Nachtwind schnitt durch seine Kleider, als er hinaus auf die Zi