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„Damit verzog er sie nur“, brummte Rod. „Ja, aber er war nicht der einzige, der ihr den Narren machte, de

„Ja, und wir kö

„Ja“, erwiderte Brom und knirschte mit den Zähnen. „Und all seine Lehnsmä

„Und doch sagst du, sie liebt Loguire und Tuan?“ „Ja, de

„Der Narr wollte in ihrer Nähe sein, auch we

Rod lächelte säuerlich. „Und irgendwie kam er auf die Idee, daß die Bettler zur geringeren Plage würden, we

Brom nickte. „Und so wurden die Bettler zu einer gewissen Macht. Aber Tuan schwört, er wird all seine Kräfte einsetzen, um der Königin den Rücken zu decken. Er behauptet, er liebe sie und würde es selbst da

„Und sie sagt natürlich, er hätte allen Grund, sie zu hassen?“

„Damit hat sie auch recht. Trotzdem bin ich der Überzeugung, daß Tuan sie nicht haßt.“

Sie hatten die Tür zum Wachraum erreicht. Rod griff nach der Klinke. Er lächelte zu Brom O'Berin hinab und schüttelte traurig den Kopf. „Hirnverbohrt sind die beiden“, murmelte er.

„Zärtlich liebende Feinde! Doch jetzt gute Nacht, Freund Gallowglass.“ Er drehte sich auf dem Absatz und stapfte davon.

Rod schaute ihm nach. „Ich bin selbst ein Narr“, murmelte er.

„Zu denken, Brom stünde ihr bei, weil er in sie verliebt ist! Na ja, auch Gekab macht Fehler…“

Die große Kerze im Schlafraum war zu einem Stummel herabgebra

Als er ins Bett steigen wollte, stolperte er über Tom. Er hatte vergessen, daß er am Fuß seines Bettes auf dem Boden lag.

Der Riese richtete sich gähnend auf. „Ah, guter Herr, welche

Zeit haben wir?“

„Die neunte Stunde der Nacht“, erwiderte Rod. „Schlaf weiter, Tom. Ich wollte dich nicht wecken.“

„Dafür bin ich hier, Meister.“ Er schüttelte sich, um den Schlaf zu vertreiben. Das war etwas merkwürdig, wie Rod plötzlich bewußt wurde, de

Rod kletterte die Wendeltreppe mit den abgetretenen Steinstufen hoch. Er sagte sich zur Beruhigung immer wieder, daß die Elfen ihn für einen Zauberer hielten und er deshalb quasi zur Aufnahme in dieser Gruppe berechtigt war. Aber trotzdem war sein Mund trocken, und ein Stein schien ihm im Magen zu liegen. Zwar hatten die Elfen ihn anerka

Durch den Rauch der Fackeln sah er Paare an den Wänden, der Decke, mitten in der Luft und hin und wieder sogar auf dem Boden tanzen. Da und dort unterhielten sich kleinere Gruppen kichernd. Alle waren auffallend bunt gekleidet. Und sie alle waren noch so jung, gewiß nicht mehr als Teenager, daß er sich nun doch fehl am Platz fühlte. Aber der Junge am Weinfaß erblickte ihn als erster. „Heil!“ rief er grinsend. „Ihr habt Euch

verspätet!“ Er drückte Rod einen vollen Krug in die Hand.

„Ich wußte nicht, daß ich kommen würde“, brummte Rod.

„Seid versichert, wir sehr wohl.“ Wieder grinste der Junge.

„Molly sah es voraus, aber sie dachte, Ihr müßtet eigentlich schon seit einer halben Stunde hier sein.“

„Tut mir leid, ich wurde aufgehalten“, murmelte Rod verwirrt.

„Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen. Molly hat sich eben verrechnet. Der Wein, vermutlich. Aber wir erwarten Euch eigentlich schon, seit Ihr Fuß in die Burg setztet. Die Elfen erzählten uns vergangene Nacht, daß Ihr ein Zauberer seid.“

„Unsi

„Natürlich seid Ihr ein Zauberer.“ Der Junge nickte weise.

„Und ein mächtiger noch dazu. Seid Ihr vielleicht nicht in einem Kometen gekommen?“

„Das ist Wissenschaft, nicht Magie! Ich bin kein Zauberer!“

„Ob es Euch nun bewußt ist oder nicht, Ihr seid einer.“ Er salutierte mit dem Krug. „Und deshalb einer von uns.“

Rod hob ebenfalls den Krug und trank dankend. Da