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Noch während er die Wörter der Oberschwester vernahm, fragte sich Hewlitt, ob er tatsächlich so etwas wie ein ironisches Grinsen in einigen der dunklen, nassen Blasen entdeckte, die ihn ansehen mochten, doch er tat diesen Gedanken gleich wieder als lächerlich ab.

»Im Bett gegenüber befindet sich Patient Henredth, ein Kelgianer«, unterrichtete ihn Leethveeschi. »Links daneben liegt Patientin Kletilt vom Planeten Melf und direkt neben Ihnen ist ein Ianer namens Makolli, der noch heute auf Ebene siebenundvierzig verlegt wird, so daß Sie wahrscheinlich keine Gelegenheit mehr haben werden, sich mit ihm zu unterhalten. Ich weiß allerdings nicht, wen man uns an seiner Stelle bringen wird. So, dabei wollen wir es erst einmal bewenden lassen, Patient Hewlitt. Bis der Doktor eintrifft, sollten Sie versuchen, sich etwas auszuruhen oder zu schlafen, we

Als sich verschiedene Körperteile Leethveeschis kräuselten und krümmten oder sich auf abstoßende Art einrollten, wurde Hewlitt klar, daß die Oberschwester im Begriff war zu gehen. Eigentlich war er erleichtert, daß sich dieses widerliche Ding endlich zurückzog, und um so mehr wunderte er sich, daß er Leethveeschi noch einmal aufhielt, zumal dieFrage, die er stellen wollte, hätte warten kö

»Schwester, ich verspüre nicht den geringsten Wunsch, mich hier mit irgend jemandem zu unterhalten, es sei de

»Nein«, antwortete Leethveeschi knapp. »Da sie aber die einzige hudlarische Schwester auf meiner Station ist, werden Sie keine Probleme haben, sie auch so zu identifizieren. Zeigen Sie einfach mit einem Ihrer Greiforgane auf sie und rufen Sie laut › Schwester! ‹«

»Wo ich herkomme, wäre das allerdings der Gipfel schlechter Manieren«, reagierte Hewlitt erstaunlich gefaßt. »Sind Sie eigentlich absichtlich so ungefällig? Sie haben mir doch auch die Namen der in meiner Nähe liegenden Patienten gesagt, warum verraten Sie mir also nicht den Namen der Hudlarerin?«

»Weil ich ihn selbst nicht ke

»Das ist doch lächerlich!« platzte es aus Hewlitt heraus, als er gegenüber diesem ekelerregenden und offenbar engstirnigen Wesen seine Geduld nicht mehr länger zügeln ko

»Das hoffe ich nicht, Patient Hewlitt!« widersprach die Oberschwester heftig. Da

»Was den Grad Ihrer Dummheit betrifft, Patient Hewlitt, so gebietet es mir meine Höflichkeit, diesbezüglich lieber zu schweigen«, fuhrLeethveeschi fort. »Allerdings besteht die Möglichkeit, daß Sie eher uninformiert als dumm sind, und es ist mir durchaus gestattet, das Niveau Ihrer Unwissenheit zu senken.

Unsere hudlarische Lernschwester trägt an einer Gliedmaße eine Armbinde, auf der man anhand der Farbmarkierungen ihren Dienstgrad und die Personalnummer ablesen ka

Anscheinend haben Sie an unserer hudlarischen Lernschwester Gefallen gefunden, und das freut mich. De

Während Leethveeschi zum Personalraum zurückkehrte, gab sie widerliche, unübersetzbare Laute oder Geräusche von sich, die sich zwar anhörten, als stünde sie kurz vor einem Lungenversagen, aber wahrscheinlich handelte es sich dabei nur um illensanisches Gelächter.

Hewlitt war felsenfest davon überzeugt, mittlerweile vor Verlegenheit und Zorn i

Anscheinend war das nicht der Fall, de

Ich hätte niemals hierherkommen sollen!

Nur zögernd blickte er an den großen und kompliziert aussehenden Bettgestellen entlang, deren Insassen leider nicht alle durch Sichtblenden abgeschirmt wurden. Erst in der Höhe des Personalraums wirkten die Umrisse der Aliens aufgrund der Entfernung etwas weniger furchteinflößend. Natürlich entging ihm auch nicht das leise Bellen, Jaulen und Krächzen der anderen Patienten, die sich anscheinend miteinander unterhielten. Gegenüber Fremden und selbst gegenüber Verwandten, die er lange nicht mehr gesehen hatte, war er schon immer mißtrauisch gewesen, weil sie für ihn normalerweise nichts anderes als eine Veränderung und Unterbrechung seines recht betulichen, gut organisierten, einsamen und einigermaßen glücklichen Lebens darstellten, das er für sich so sorgsam eingerichtet hatte. Und jetzt befand er sich unter Fremden, die fremder waren, als er es sich jemals hätte vorstellen kö

Dabei war ihm von einer ganzen Reihe terrestrischer Ärzte, die mit seiner Krankenakte vertraut waren, abgeraten worden, sich ins Orbit Hospital zu begeben, da er sich dort nicht wohl fühlen würde. Bislang war jedoch keiner von ihnen in der Lage gewesen, etwas gegen seine Krankheit zu unternehmen, außer obligatorisch festzustellen, daß seine Symptome ungewöhnlich vielschichtig und untypisch und die angezeigten Behandlungsmethoden praktisch wirkungslos seien. Einige gingen sogar davon aus, daß seine Probleme an einem hyperaktiven Verstand liegen kö