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James White

Die letzte Diagnose

HEYNE SCIENCE FICTION & FANTASY

Band 06/5114 Titel der englischen Originalausgabe Code FINAL DIAGNOSIS

Copyright © 1996 der deutschen Ausgabe und der Übersetzung by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München

ISBN 3-453-13336-6

Dieses E-Book ist nicht zum Verkauf bestimmt!!!

1. Kapitel

Der orligianische medizinische Offizier sagte keinen Ton, während er Hewlitt durch den Bordtu

Ein anderer Extraterrestrier, dessen Herkunft und Erscheinung ihm völlig unbeka

»Eigentlich erwarte ich die Ankunft eines DBDG-Patienten. Nun sind Sie zwar eindeutig ein Terrestrier der physiologischen Klassifikation DBDG,aber Sie scheinen weder verletzt zu sein, noch irgendwelche anderen Krankheitssymptome aufzuweisen. Vielleicht ist mir ja ein Fehler unterlaufen, und Sie sind gar nicht der Patient, den ich… «

»Das hat schon alles seine Richtigkeit, Schwester«, mischte sich der Orligianer ein. »Ich bin Stabsarzt Turragh-Mar vom Monitorkorps-Versorgungsschiff Treevendar, das eigens abgestellt wurde, um Ihren Patienten von seinem Heimatplaneten zum Orbit Hospital zu transportieren. Aber jetzt muß ich unverzüglich zu meinem Schiff zurückkehren. Es handelt sich übrigens um Patient Hewlitt, und das hier ist seine Krankenakte.«

»Danke, Doktor.« Die Schwester nahm das Band entgegen und steckte es in eine Aussparung auf dem Kontrollpult der Trage. »Gibt es noch irgendwelche aktuellen Informationen, die der diensthabende Arzt wissen sollte?«

Turragh-Mar zögerte, bevor er antwortete: »Seit der Patient vor sechs Tagen von seinem Heimatplaneten auf die Treevendar überstellt wurde, hat sich sein Zustand nicht verändert. Wie man sehen ka

»Ich verstehe, Doktor, aber ich ka

Turragh-Mar gab ein kurzes Bellen von sich, das vom Translator nicht übersetzt wurde, und fügte hinzu: »Na, da

»Bitte steigen Sie jetzt auf die Trage, und machen Sie es sich bequem, Patient Hewlitt«, forderte die Schwester den Neuankömmling auf. »Ich werde Sie auf die Station sieben im neunundzwanzigsten Stock bringen, wo man Sie …«

»Ich werde auf gar nichts steigen!« protestierte Hewlitt, wobei seine Stimme durch die Mischung aus Zorn, Verunsicherung und instinktiver Abneigung gegenüber dieser monströsen Kreatur lauter als beabsichtigt klang. »Mit mir ist alles in bester Ordnung, insbesondere mit meinen Beinen. Deshalb werde ich zu Fuß gehen!«

»Bitte glauben Sie mir, Patient Hewlitt, auf der Trage werden Sie sich sehr viel wohler fühlen.«

»Vor allem würde ich mich sehr viel wohler fühlen, we

Eine ganze Weile zeigte die Schwester keinerlei Regung, da

»Sagen Sie mal, ist Ihre Spezies schwer von Kapee?« fuhr Hewlitt die Schwester an. »Ich habe gesagt, daß ich zu Fuß gehen will!«

Statt zu antworten, lehnte sich die Schwester zurück, so daß ihr enormes Gewicht auf die mittleren und hinteren Tentakel verlagert wurde. Die zwei vorderen Gliedmaßen streckten sich plötzlich aus, und bevor Hewlitt reagieren ko