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Ihr Bett hat die Nummer zwanzig«, fuhr die Schwester fort. »Damit haben Sie nicht nur die bequemste Position zu den sanitären Einrichtungen, sondern sind auch am weitesten vom Stationseingang und dem Personalraum entfernt. Übrigens herrscht im Orbit Hospital die allgemeine Überzeugung, der, nebenbei bemerkt, von offizieller Seite auch noch nie widersprochen wurde: Je näher ein Patient am Stationseingang liegt, wo der diensthabende Arzt und die Schwestern und Pfleger ihn mit Minimalverzögerung erreichen kö
So, und nun ziehen Sie sich bitte aus, und legen Sie schnell die Krankenhauskleidung an, bevor die Oberschwester kommt, Patient Hewlitt«, forderte die Lernschwester ihn plötzlich auf. »Ich warte vor der Tre
Die Hudlarerin trat mit der Trage beiseite, und aus Vertiefungen in der Decke wurden leise Sichtblenden herabgelassen.
Eine ganze Weile hielt Hewlitt ein unförmiges Kleidungsstück regungslos in den Händen. Es war sauber, weiß und wie all die anderen, die er in seinem Leben hatte tragen müssen: wenigstens zwei Nummern zu klein. Erhatte schlichtweg keine Lust, sich dieses Ding anziehen und damit im Bett liegen zu müssen, und wollte wenigstens ein Gefühl der Unabhängigkeit behalten und mit seiner eigenen Kleidung im Stuhl sitzen. Aber da
Auf keinen Fall wollte er diesem Tentakelmonster die Befriedigung verschaffen oder vielleicht gar das Vergnügen bereiten, einen ihrer ›interessanten‹ Aliens auszuziehen.
Während er artig ins Bett stieg, hörte Hewlitt, wie sich jemand anders näherte, jemand, der beim Gehen ein leises, rutschendes Geräusch verursachte, das nicht einmal im entferntesten an schlurfende Füße eri
»Selbstverständlich«, antwortete die Lernschwester gehorsam. »Als der medizinische Offizier der Treevendar, ein Stabsarzt des Monitorkorps namens Turragh-Mar, mir diese Krankenakte übergab, sagte er, daß der Patient auf den ersten Blick völlig gesund wirke und sich sein Zustand nicht verändert habe, wandte aber ein, daß womöglich eine gewisse psychologische Komponente ein Rolle spiele. Der einzige Beweis, der nach meinen Dafürhalten bislang für diese These spricht, ist die ausgeprägt fremdenfeindliche Reaktion, die der Patient während des Transports hierher an den Tag gelegt hat. Wie ich aus unserem vorangegangenen Gespräch entnommen habe, hat der Patient bislang, falls überhaupt, nur sehr beschränkten Kontakt mit Extraterrestriern gehabt. Offenbar fühlte er sich von dem Anblick der Mitarbeiter, die uns in den Korridorenentgegenkamen, belästigt. Ich hatte die Anweisung erhalten, den Patienten während des Transports alles sehen und hören zu lassen, damit er einen ersten Eindruck gewi
»Danke, danke«, unterbrach die andere Stimme die Lernschwester. »Und jetzt gehen Sie sofort in die Kantine, und lassen Sie sich mit Ihrem Nahrungspräparat einsprühen, bevor Sie mir hier noch vor Hunger zusammenbrechen. Ich werde mich ab jetzt selbst um den Patienten kümmern.«
Die Sichtblenden wurden hochgezogen, und noch während sie in der Decke verschwanden, enthüllten sie ein gräßliches Etwas, das am Fußende von Hewlitts Bett stand. Bei dem fruchtlosen Versuch, zwischen sich und dem Ungetüm mehr Abstand zu schaffen, preßte er sich instinktiv mit aller Kraft gegen die Rückenlehne.
»Na, wie geht's uns de
2. Kapitel
Die dicken, fleischigen, gelbgrünen Blätter in der Chlorhülle zuckten, da
»Keine Angst, Patient Hewlitt, ich habe überhaupt nicht vor, mich Ihnen zu nähern, und ich will Sie auch ganz bestimmt nicht anfassen, es sei de
»A-also… ich…«, stammelte Hewlitt. Wider Erwarten ließ er die Augen offen und versuchte, die eklige Kreatur feindselig zu fixieren. Doch entdeckte er viel zu viele dunkle, nasse Verdickungen, die sich überall zwischen den öligen Farnwedeln und Membranen zeigten, als daß er hätte sagen kö
»Da