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Im Bett rechts daneben unterhielten sich gerade der kelgianische Patient Henredth und eine Krankenschwester, die einer Spezies angehörte, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Die beiden sprachen so leise, daß sein Translator das meiste von dem, was sie sagten, nicht übersetzen ko

Links von Kletilts Bett erka

Noch während Hewlitt darüber nachdachte, warum diese Kreatur im Krankenhaus war, sah er Chefarzt Medalont, gefolgt von Oberschwester Leethveeschi, aus dem Personalraum kommen. Sie rutschten beziehungsweise stampften durch den Mittelgang, sprachen dabei mit niemandem und schauten direkt in Hewlitts Richtung, der schon im voraus ahnte, wie die erste Frage des Arztes lauten würde.

»Na, wie geht's uns de

»Gut«, antwortete er, wie es der Arzt nicht anders vermutet hatte.

»Die seit der Ankunft aufgezeichneten Sensordaten des Patienten Hewlitt stützen dessen Selbsteinschätzung bezüglich seines derzeitigen Zustands«, informierte Leethveeschi den Chefarzt. »Der Patient scheint bei optimaler Gesundheit zu sein.«

»Sehr erfreulich«, meinte Medalont und ließ eine seiner Zangen zusammenklicken; obwohl man diese Geste als Zustimmung hätte werten kö

»Aber diese Informationen haben Sie doch längst!« unterbrach ihn Hewlitt. »In meiner Krankenakte steht alles darüber drin, und das sehr viel ausführlicher, als ich mich heute noch daran eri

»Während Sie geschlafen haben, haben wir uns bereits um die anderen Patienten gekümmert«, mischte sich Leethveeschi in das Gespräch ein. »Jetzt sind Sie an der Reihe. Aber was mich betrifft, so hat Patient Hewlitt nicht ganz unrecht. Ich habe nämlich wirklich weit wichtigere Dinge zu tun, als einer Unterhaltung zweier gesunder Wesen zuzuhören. Brauchen Sie mich hier noch, Doktor?«

»Nein danke, Schwester«, antwortete Medalont und wandte sich da

Die Befragung wurde an der Stelle wiederaufgenommen, wo sie am Vortag geendet hatte, und schien ewig zu dauern. Hewlitt gewa

»Doktor, in dreißig Minuten gibt es Mittagessen. Werden Sie bis dahin mit ihrem Patienten fertig sein?« wollte Leethveeschi wissen.

»Ja, zumindest für heute«, bestätigte Medalont und fuhr, an Hewlitt gewandt, fort: »Übrigens versuche ich, etwas mehr für unsere Patienten zu tun, als sie nur mit Fragen zu Tode zu langweilen. Wir werden eine ganze Reihe Tests durchführen müssen, und das heißt, daß ich Ihnen eine für Laboruntersuchungen notwendige Blutprobe abnehmen muß. Sie brauchen keine Angst zu haben, dieser Vorgang ist völlig schmerzfrei. Bitte machen Sie Ihren Oberarm frei.«

»Sie… Sie haben kein Recht, mir irgend etwas zu geben, das eventuell…«, stammelte Hewlitt.

»Ich weiß, ich weiß«, unterbrach ihn der Arzt, und die klickenden Geräusche seiner Stimme klangen dabei im Hintergrund ungeduldiger als sonst. »Falls Sie sich eri

Wie es vom Arzt vorhergesagt worden war, hatte Hewlitt tatsächlich nichts gespürt. Es blieb nur eine kleine Einstichstelle in der Armbeuge zurück, wo die Blutprobe entnommen worden war. Er legte sich entspa

Hewlitt hatte keine Ahnung, wieviel Zeit verstrich, weil er es als zu anstrengend empfand, den Unterarm zu heben, um einen Blick auf die Armbanduhr zu werfen. Eigentlich fühlte er sich ziemlich wohl und genoß den Umstand, keine Schmerzen zu haben. Doch plötzlich legte sich ein dichter Nebelschleier über die Station und versperrte ihm die Sicht auf die anderen Betten. Je undurchdringlicher dieser Nebel wurde, desto leiser wurden auch die Geräusche auf der Station, und da

Etwas wie eine Säule aus öligem Seegras stieß aus Leethveeschis Körper hervor, drückte dabei in die Schutzhülle der Kreatur einen beulenartigen Auswuchs und plumpste auf Hewlitts Brustkasten. Er fühlte den festen, regelmäßigen Druck einer Herzmassage, und als letztes sah er, wie sich die Oberschwester noch dichter über ihn beugte.Nein, um Himmels willen! Bloß keine Mund-zu-Mund-Beatmung! dachte er verzweifelt. Du bist doch eine Chloratmerin, du blöde…!