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»We

Sollten Sie sich geistig und körperlich übermäßig erschöpft fühlen, haben Sie auch die Möglichkeit, ein Dampfbad zu nehmen. Dabei wären Ihnen unsere drei jüngsten Lernschwestern übrigens gern behilflich. Die Melfanerin und die beiden Kelgianeri

Wie ich weiß, freuen sie sich schon besonders darauf, das Abschaben der Fellstoppeln, die über Nacht auf den mä

Noch bevor die Hudlarerin den Satz beendet hatte, hatte Hewlitt die Bettdecke zurückgeworfen und die Füße auf den Fußboden geschwungen, wo bereits ein Paar weiche Hausschuhe bereitstand. Da

Die Hudlarerin trat beiseite, um Hewlitt den Weg freizumachen.

Etwa zwanzig Minuten später kletterte er ins Bett zurück. Er fühlte sich frisch und sauber und auch nicht mehr ganz so müde, als die Deckenlichter voll aufgedreht wurden und das Personal der Tagschicht geschäftig auf der Station hin und her eilte. Eine Kelgianerin, die einen kleinen Wagen mit Schüsseln und Handtüchern vor sich herschob, stieß den pelzigen Kopf und die Schultern durch die Sichtblenden. »Guten Morgen, Patient Hewlitt«, begrüßte sie ihn. »Sie sehen sauber aus. Haben Sie sich schon gewaschen?«

»Ja«, antwortete er kurz angebunden, und die Kelgianerin verschwand wieder.

Wenige Minuten später hörte er, wie sich zwei Patienten näherten und auf dem Weg zum Waschraum an seinem Bett vorbeigingen. Einer schien groß und schwer zu sein und auf mehr als vier Füßen zu gehen, während sich der andere mit einem ungleichmäßig tippelnden Geräusch fortbewegte.Daß es sich bei den beiden um Patienten handelte, wurde ihm schnell klar, de

Gerade als er sich im Bett zurückgelehnt und die Augen geschlossen hatte, zumal die Geräuschkulisse auf der Station allmählich erträglicher wurde, tauchte erneut die kelgianische Krankenschwester auf und brachte ihm das Frühstück auf einem Tablett. Vielleicht war es auch eine andere Kelgianerin als vorhin, de

»Setzen Sie sich bitte aufrecht hin, und essen Sie am Nachttisch, Patient Hewlitt«, forderte die Raupe ihn auf. »Wie ich gelernt habe, bekommt Ihre Spezies leicht Verdauungsstörungen mit einhergehendem Brechreiz, we

»Ich möchte jetzt nichts essen, Schwester«, entgegnete er, wobei er sich redlich bemühte, seinen überreizten Zustand zu verbergen. »Ich möchte schlafen. Bitte lassen Sie mich jetzt allein.«

»Nein, erst essen Sie, da

»Im Ernst? Würde sie das wirklich tun?« erkundigte sich Hewlitt besorgt, während die alten Ängste wieder in ihm hochkamen und ihn völlig wachwerden ließen. Vielleicht machte die Kelgianerin ja wirklich keine Witze.

»Unsi

»Also gut, ich werde es versuchen«, willigte er schließlich ein, obwohl er wußte, daß das Essen im Orbit Hospital genau wie auf dem Schiff fast ausschließlich synthetisch hergestellt wurde. Doch als er den Deckel des Tabletts anhob, um darunter zu gucken, und ihm der Duft in die Nase stieg, wurde ihm bewußt, wie lange er schon nichts mehr gegessen hatte, und er fügte hinzu: »Das sieht wirklich lecker aus und riecht auch sehr gut, Schwester.«

»Optisch ist es mit das widerlichste und ekelerregendste Zeug, das mir je unter die Augen gekommen ist«, merkte die Schwester angewidert an und zog sich eilig durch die Sichtblenden hindurch zurück. »Und riechen tut es sogar noch schlimmer.«

»Kö

»Was ist eigentlich Taktgefühl?« erkundigte sich eine Stimme aus dem gegenüberstehenden Bett, die, wie er sich eri

Hewlitt antwortete vorsichtshalber erst gar nicht, und er versuchte auch, die nachfolgenden Fragen zu überhören. Als er mit dem Frühstücken fertig war, schlossen sich seine Augen wie von selbst.

Einige Stunden später erwachte er beim Klang leiser Alienstimmen, und als er die rings ums Bett heruntergezogenen Sichtblenden sah, eri

Als erstes fiel ihm auf, daß, während er geschlafen hatte, sein Bettnachbar, der ianische Patient Makolli, verlegt worden war, de

Im Bett schräg gegenüber hatte sich die Patientin Kletilt den Bildschirm offenbar so zurechtgerückt, daß das Gerät eine für sie angenehmere Position zum Sehen ei