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Der Augenschein ist gegen den Historiker. — Es ist eine gut bewiesene Sache, dass die Menschen aus dem Mutterleibe hervorgehen: trotzdem lassen erwachsene Kinder, die neben ihrer Mutter stehen, die Hypothese als sehr ungereimt erscheinen; sie hat den Augenschein gegen sich.

Vortheil im Verke

Nicht zu verwechseln! — Ja! Er betrachtet die Sache von allen Seiten, und ihr meint, das sei ein rechter Ma

Angeblich moralisch. — Ihr wollt nie mit euch unzufrieden werden, nie an euch leiden, — und ne

Feinheit im Fehlgreifen. — We

Unser Glück ist kein Argument für und wider. — Viele Menschen sind nur eines geringen Glückes fähig: es ist ebenso wenig ein Einwand gegen ihre Weisheit, dass diese ihnen nicht mehr Glück geben kö

Weiberfeinde. — »Das Weib ist unser Feind«— wer so als Ma

Eine Schule des Redners. — We

Gefühl der Macht. — Man unterscheide wohl: wer das Gefühl der Macht erst gewi

Nicht gar so wichtig. — Bei einem Sterbefalle, dem man zusieht, steigt ein Gedanke regelmässig auf, den man sofort, aus einem falschen Gefühl der Anständigkeit, in sich unterdrückt: dass der Act des Sterbens nicht so bedeutend sei, wie die allgemeine Ehrfurcht behauptet, und dass der Sterbende im Leben wahrscheinlich wichtigere Dinge verloren habe, als er hier zu verlieren im Begriffe steht. Das Ende ist hier gewiss nicht das Ziel. —

Wie man am besten verspricht. — We

Gewöhnlich missverstanden. — Im Gespräche bemerkt man den Einen bemüht, eine Falle zu legen, in welche der Andere fällt, nicht aus Bosheit, wie man denken sollte, sondern aus Vergnügen an der eignen Pfiffigkeit: da

Centrum. — Jenes Gefühl:»ich bin der Mittelpunct der Welt!«tritt sehr stark auf, we

Redefreiheit. — »Die Wahrheit muss gesagt werden, und we

Muth zum Leiden. — So wie wir jetzt sind, kö

Verehrer. — Wer so verehrt, dass er den Nichtverehrenden kreuzigt, gehört zu den Henkern seiner Partei, — man hütet sich, ihm die Hand zu geben, selbst we

Wirkung des Glückes. — Die erste Wirkung des Glückes ist das Gefühl der Macht: diese will sich äussern, sei es gegen uns selber oder gegen andere Menschen oder gegen Vorstellungen oder gegen eingebildete Wesen. Die gewöhnlichsten Arten, sich zu äussern, sind: Beschenken, Verspotten, Vernichten, — alle drei mit einem gemeinsamen Grundtriebe.

Moralische Stechfliegen. — Jene Moralisten, denen die Liebe zur Erke

Gründe und ihre Grundlosigkeit. — Du hast eine Abneigung gegen ihn und bringst auch reichliche Gründe für diese Abneigung vor, — ich glaube aber nur deiner Abneigung, und nicht deinen Gründen! Es ist eine Schönthuerei vor dir selber, Das, was instinctiv geschieht, dir und mir wie einen Vernunftschluss vorzuführen.

Etwas gut heissen. — Man heisst die Ehe gut, erstens weil man sie noch nicht ke

Keine Utilitarier. — »Die Macht, der viel Böses angethan und angedacht wird, ist mehr werth, als die Ohnmacht, der nur Gutes widerfährt«, — so empfanden die Griechen. Das heisst: das Gefühl der Macht wurde von ihnen höher geschätzt, als irgend ein Nutzen oder guter Ruf.